Senioren

Aus im Viertelfinale in Steinfurt - Platz 3 in Löhne

Senioren >> 1. Frauen

 

Am Wochenende nahm die 1. Frauenmannschaft an zwei Turnieren teil. In Steinfurt beim Turnier des SC Preußen Borghorst ereilte die Mannschaft vom Trainerduo Spanier / Jerzinowski das Aus im Viertelfinale. Gegen den späteren Turniersieger SV Meppen war kein Kraut gewachsen.
Beim Turnier des SV Bischofshagen erreichte die Mannschaft das Halbfinale. Dort unterlag man dem späteren Turniersieger Herforder SV mit 2 : 3. Im Spile um Platz 3 besiegte man den Gastgeber SV Bischofshagen mit 3 : 1. Zudem erhielten zwei Germanenspielerinnen Auszeichnungen. Andrea Brümmer wurde zur besten Torfrau und Melanie Reinhold zur besten Spielerin gewählt.

Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter den Fußballfrauen von Germania Hauenhorst. Mit der Teilnahme an den Hallenturnieren am Samstag in Burgsteinfurt und am Sonntag in Löhne verbrachten die Kickerinnen mehr als 20 Stunden unter dem Hallendach und das ganze mit „durchwachsenen“ Erfolg, wie es Trainer Ralf Spanier formulierte.
Beim Turnier des SC Preußen Borghorst scheiterten die Germanenfrauen im Viertelfinale am späteren Turniersieger SV Meppen. In der Vorrunde konnten die Spanier Schützlinge ebenfalls nur bedingt überzeugen. Mit Siegen gegen den FC Oeding (1:0), den SC Bachum/Bergheim (6:0) ,der SpvG Vreden (6:1) und einer Niederlage gegen den FFC Heike Rheine (1:2) zog mal als Gruppenzweiter in die Endrunde ein. Dort war der Bundesligist aus Meppen allerdings eine Nummer zu groß für Hauenhorst und so musste man sich mit einer 0:4 Niederlage verabschieden.
Besser lief es für die Germania dann am Sonntag beim „Draht- und Stahl Cup“ in Löhne. In der Vorrunde spielten Tina Wewer & Co. ihre Gegner quasi an die Wand. 4 Spiele, 4 Siege und ein Torverhältnis von 15:0 sprachen Bände. Gegen Arminia Bielefeld, den SC Vlotho und dem SC Bischoffshagen/Wittel gab es klare 4:0 Erfolge. Gegen die SpvG Hamm reichte eine 3:0 Sieg um als Gruppensieger ins Halbfinale einzuziehen. Dort ging es gegen den späteren Turniersieger, den Herforder SV. Anders als noch vor zwei Wochen beim Turnier des SC Enger, wo es ebenfalls im Halbfinale mit einem 2:8 eine deutliche „Klatsche“ gab,  präsentierte sich Hauenhorst diesmal konzentrierter. Lange Zeit hielten die Germanenfrauen das Spiel offen, bis sie aufgrund einiger zweifelhafter Schiedsrichter Entscheidungen, mit 0:2 Toren in Rückstand gerieten. Tina Wewer schaffte den Anschlusstreffer, doch Herford erhöhte fast im Gegenzug auf 1:3. Doch Hauenhorst steckte nicht auf und verkürzte durch Melanie Reinhold auf 2:3. In den letzten Minuten bleiben aber alle Angriffsbemühungen ohne Erfolg und so blieb der Germania nur das kleine Finale.
Dort traf man erneut auf den Gastgeber aus Bischoffshagen. Nach einem frühen Rückstand erzielten Mona Schmidt und 2x Melanie Reinhold dann aber doch noch die Siegtreffer und sicherten ihrem Team damit den 3.Platz. Freuen durfte sich die Mannschaft bei der Siegerehrung dann nicht nur über die Siegprämie, sondern auch darüber das die am Turnier beteiligten Teams Andrea Brümmer als beste Torfrau und Melanie Reinhold als beste Feldspielerin wählten. Damit waren die Germanenfrauen am Ende mit 3 Auszeichnungen dann doch das erfolgreichste Team in Löhne.
Die Hauenhorster Trainer Ralf Spanier und Hennes Jerzinowski konnten somit ein zufriedenes Fazit des Turnierwochenendes ziehen. „Wir haben Teilerfolge erzielt, aber noch nicht unsere bestmögliche Leistung abgerufen“ erklärt Spanier. Diese soll dann am kommende Wochenende bei den Hallenkreismeisterschaften in Steinfurt gezeigt werden, wenn Hauenhorst mit aller Macht am Thron des amtierenden Kreismeisters, dem FFC Heike Rheine rütteln möchte.

Die Presse berichtet wie folgt:

WNMeppen macht´s erneut - VON VERA SZYBALSKI

Burgsteinfurt - Der Name ist anders, die Platzierung beim Hallenturnier des SC Preußen Borghorst dieselbe. Der SV Meppen - im Vorjahr noch mit dem Namen Victoria Gersten unterwegs - hat dank eines klaren 3:0-Erfolges im Finale gegen den VfL Bochum II das Hallenturnier der Preußenfrauen erneut gewonnen.

In einem optisch weitestgehend ausgeglichen Endspiel gingen die Meppener früh durch Vanessa Rohling, die mit sieben Treffern als beste Schützin des Turniers ausgezeichnet wurde, in Führung. Der VfL war in der Folge das leicht überlegene Team, aber die Bochumerinnen kamen nur selten gefährlich zum Abschluss. Anders als der SVM, der nach gut der Hälfte der Spielzeit durch Nina Lögering auf 2:0 erhöhte und knapp zwei Minuten später mit Bianca Lity 3:0 den Sack zumachte und sich über die Siegprämie von 200 Euro freuen durfte. 100 Euro kassierten außerdem die zweitplatzierten Bochumerinnen. Immerhin noch 75 Euro sicherte sich der VfL Billerbeck dank eines 3:2-Sieges im Neunmeterschießen gegen die Zweite von Werder Bremen, die sich über 50 Euro für die Mannschaftskasse freuen darf.
Zuvor hatte der Vorjahressieger einem deutlichen 5:0-Erfolg gegen Germania Hauenhorst im Viertelfinale ein knappes 1:0 gegen den VfL Billerbeck folgen lassen. Der Gegner, die Zweitvertretung des VfL Bochum, hatte sich zunächst mit 4:1 gegen den SC Gremmendorf durchgesetzt und im Halbfinale 1:0 Werder Bremen II, das mit Nina Egbers die beste Torhüterin stellte, bezwungen.
Nicht ganz so rund lief es beim Gastgeber. Die von Abteilungsleiterin Marianne Finke-Holtz gesteckte Vorgabe, das Viertelfinale zu erreichen, verpassten die Preußen, wenn auch nur knapp. Nach einem 2:0-Auftaktsieg gegen den FC Körne, sowie zwei Pleiten gegen Werder Bremen II (0:2) und den VfL Bochum II (0:1), musste im letzten Vorrundenspiel gegen die Warendorfer Sportunion ein Sieg her, um sich noch für das Viertelfinale zu qualifizieren. Gleiches galt für die WSU. Nach einem Fehler von Lara Kriens geriet der SCP in Rückstand, den Kathrin Pels ausglich. Doch gut zwei Minuten später lagen die Borghorsterinnen erneut zurück. 45 Sekunden vor dem Ende erzielte Tina Moggia noch den 2:2-Ausgleich, zu mehr reichte es aber nicht und das Turnier war für den Gastgeber und auch für Warendorf beendet. Auch bei der Zweitvertretung der Preußen lief es nicht gut. Die Kreisliga-Damen schieden ebenfalls in der Vorrunde aus. Mit vier Niederlagen belegten sie den letzten Platz in ihrer Gruppe.

NWDer Herforder SV II holt den Cup / Zwei Auszeichnungen für Hauenhorst - VON WOLFGANG DÖBBER

Löhne. Die erste Partie gegen den FSV Gütersloh 2009 verloren sie mit 1:2, dann kamen sie richtig ins Rollen und holten sich mit einem hochverdienten 4:0-Finalsieg gegen jene Gütersloher den Siegerpokal des Draht+Stahl-Cups 2012: Der Westfalenligist Herforder SV Friedenstal II war gestern in der Sporthalle der August-Griese-Schule das Maß aller Dinge, Christin Horst mit sieben Treffern die beste Torjägerin.
Die Gastgeberinnen des SV Bischofshagen-Wittel lieferten ein gutes Turnier ab und scheiterten nach einem zweiten Platz in der Vorrunde (mit sieben Punkten) im Halbfinale gegen den FSV Gütersloh denkbar knapp mit 1:0. Die gestern sehr gute und spielintelligente 16-jährige Lone Schindler schoss die Grätz-Elf mit 1:0 in Führung, doch Rebecca Oester-Barkey nutzte eine kurze Verwirrung in der Abwehr zum schnellen 1:1. Gute 20 Sekunden vor dem Ende der 15-minütigen Spielzeit schalteten die Gütersloherinnen nach einem Bandenabpraller durch Shrepba Aradini am schnellsten und schossen das 2:1 - es war zum Haareausraufen.
Im Spiel um Platz 3 war der SVBW dann trotz der frühen 1:0-Führung durch einen abgefälschten Schuss von Rebecca Schwarze am Ende platt und musste in eine verdiente 1:3-Niederlage gegen Hauenhorst einwilligen. Die zur besten Spielern des Turniers gewählte Melanie Reinhold drehte mit zwei blitzsauberen Toren zum 2:1 noch die Partie.
Im Tor zeigte Milena Sundermeier einige klasse Paraden bei Schüssen aus kurzer Distanz, und Lone Schindler hatte in dieser Partie nur noch Pech. Erst bekam sie den Ball aus kurzer Distanz in den Unterleib und musste einige Minuten behandelt werden. Dann saß sie groggy auf der Auswechselbank und bekam noch einen halbhohen Schuss voll auf die Nase ab: Die gute Lone Schindler konnten einem Leid tun, sie hatte bis dahin ein tolles Turnier gespielt.
Die Zuschauer sahen mit den Herforderinnen einen verdienten Sieger, hatten aber auch an den Halbfinalspielen ihren Spaß. Neben dem spannenden Last-Minute-Sieg gab es ein verdientes 3:2 der Herforderinnen gegen die technisch guten Gäste aus Hauenhorst. Hauenhorst hatte aber trotzdem Freude: Hauenhorsts Andrea Brümmer (30 Jahre) wurde zur besten Torfrau, Melanie Reinhold zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Im Finale spielte Herford mit Gütersloh beim 4:0 Katz und Maus, Christin Horst leitete den Sieg mit zwei Treffern ein.
SVBW-Trainer Heiko Grätz war letztlich recht zufrieden: "Aber ab nächste Woche beginnt der Abstiegskampf. Wir werden vier Mal die Woche trainieren: Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag."

 



Letzte Änderung: 23.01.2012 um 14:00

zurück