Berichte
Hier können Sie die Berichte von den Spielen der 1. Mannschaft in der Saison 2011 / 2012 lesen.
Die Berichte der Saison 2009 / 2010 finden Sie als zip.Datei in unserem Archiv Ordner
Die Berichte der Saison 2010 / 2011 finden Sie als html Datei hier
Die Berichte der Hinrunde der Saison 2011 / 2012 finden Sie hier
Neuzugang in der Winterpause
30.12.2011
Mendrina kehrt aus Emsdetten heim - Von Lars Johann-Krone
HAUENHORST Der SV Germania Hauenhorst hat einen ersten Neuzugang für die Rückrunde verpflichtet. Maximilian Mendrina ( Foto: MZ ) vom SV Emsdetten 05 wechselt vom Landesligisten zum A-Kreisligisten.
Anderthalb Jahre spielte der 20-jährige Mendrina bei den Nullfünfern. Er wechselte damals in das Team von Trainer Bodo Gadomski in die Westfalenliga. Unter dem neuen Trainer Hans-Dieter Jürgens spielte Mendrina selten.
„Der Wechsel hat aber berufliche Hintergründe. Ich fange eine Ausbildung bei der Polizei an. Da kann ich nicht mehr viermal in der Woche in der Landesliga-Mannschaft trainieren“, erklärt Mendrina den Wechsel.
Mendrina ist Hauenhorster. Er begann seine Fußball-Karriere bei den Germanen und wechselte im zweiten C-Jugend-Jahrgang zum FC Eintracht Rheine. Daher kennt Jahnke Mendrina. Ein Jahr lang trainierte Jahnke den Hauenhorster sogar selbst.
Und Jahnke erinnert sich auch daran, dass Mendrina ein talentierter Offensivspieler war, der sowohl im Angriff als auch im linken Mittelfeld zu Hause ist.
„Unsere Not im Sturm ist jetzt nicht so groß, da Akin Berberoglu und Christian Heuvers gut drauf sind, Max wird uns aber sicher weiterhelfen können“, so Jahnke.
Und Mendrina freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich möchte einfach wieder Fußball spielen. Ich kenne ja die meisten Spieler, da ich als C-Jugend-Trainer bei Hauenhorst tätig bin. Germania hat eine gute Kreisliga-Mannschaft. Ich könnte mir vortsllen, das wir noch einiges erreichen können“, erklärt Mendrina.
Hinrundenbilanz Germania Hauenhorst
28.12.2011
Jochen Jahnke: „Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht“ - von Jürgen Westhoff
Rheine-Hauenhorst. Die abermalige Spielabsage bei Emsdetten 05 2 machte Trainer Jochen Jahnke einen dicken Strich durch die Rechnung. Niemand bei Germania hatte an einem Sieg gezweifelt. Diese hätte den Hauenhorstern zum Ende der Hinserie Platz drei beschert. So überwintert das Team auf Platz sechs und muss sich bis zum 11. März gedulden, wenn die Partie im Salvus-Stadion zum dritten Mal angesetzt ist.
Jahnke ist mit dem Erreichten zufrieden, schließlich passt der mögliche Platz drei haargenau in seine Saisonplanung. „Wichtig ist, dass wir wieder direkten Kontakt zur Spitze aufnehmen können“, betont er. Im Laufe der Hinserie musste er einige Rückschläge verkraften. Eine deftige Heimpleite gegen den TuS Laer, die Vorführung seiner Elf in Altenrheine sowie langwierige Verletzungen von Stammkräften wie Dennis Fischer, Christian Heuvers, André Bischoff und Karsten Wessel.
Doch die Ausfälle hat man am Waldparkstadion gut gemeistert, Jahnke und seine Germanen sind Weltmeister im Improvisieren. Sein persönliches Fazit fällt positiv aus: „Die Mannschaft hat es mir im ersten halben Jahr sehr leicht gemacht, verhält sich auf und neben dem Platz vorbildlich. Daher bin ich natürlich froh, dass unsere Zusammenarbeit auch in der nächsten Saison fortgeführt wird.“
Auf dem Feld sieht der Trainer noch einige „Baustellen“. Das Defensivverhalten und ein geordneter Spielaufbau sind verbesserungsfähig. Zuletzt hat er in der Viererkette mit Jacques Emmerich, David Schwegmann, Björn Liekam und Michael Heckmann ein Gerüst gefunden, das gehobenen A-Liga-Ansprüche genügt. In der Offensive kann Jahnke auf Torjäger Akin Berberoglu setzen, der gerade seinen dritten Frühling erlebt.
Jahnke hält an Platz fünf als Saisonziel fest. Das muss er mit dem aktuellen Personal bewerkstelligen, denn Wintertransfers gibt es keine.
Auftakt zur Vorbereitung ist der 14. Februar mit Testspielen gegen die A-Jugend des FC Eintracht Rheine (22. Februar), SV Langenhorst (26. Februar), Eintracht Rodde (28. Februar) und Wacker Mecklenbeck (3. März).
Jochen Jahnke im Interview
28.06.2011
Hauenhorsts Neu-Coach Jochen Jahnke im Interview - von Nicolas Hendricks
Germania Hauenhorst ist in den letzten Jahren zu einer echten Fahrstuhlmannschaft gereift. Nach dem Bezirksliga-Aufstieg 2008 stiegen die Rheinenser im darauffolgenden Jahr denkbar knapp wieder ab. 2010 folgte souverän der direkte Wiederaufstieg, allerdings war man in der jetzt zu Ende gegangenen Bezirksliga-Spielzeit weitestgehend chancenlos, es folgte ein erneuter Abstieg. In der kommenden Saison wollen die Germanen in der Kreisliga A wieder eine gewichtige Rolle spielen. Dafür verpflichtete der Verein mit Jochen Jahnke einen neuen Coach. Wir sprachen mit dem 54-Jährigen B-Lizenz-Inhaber über seinen neuen Verein und die Ziele für das kommende Spieljahr.
Jochen, zuletzt trainierten Sie die U19 vom FC Eintracht Rheine in der A-Jugend-Westfalenliga. Wie groß ist die Umstellung für Sie persönlich?
Es ist schon ein Sprung und etwas anderes, nun ein Senioren-Team in Eigenverantwortung zu trainieren. Jugendliche sind häufig etwas naiv und launisch. Bei Seniorenteams hat man mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Spieler fehlen aus beruflichen Gründen oder können nicht trainieren, weil sie studieren.
Warum zieht es Sie nun zur Germania nach Hauenhorst?
Der Verein hat einfach ein super Umfeld und ist eine gute Kreisliga A-Adresse. Für mich ist das ein Top-Einstieg in den Erwachsenenfußball. Außerdem ist die Mannschaft intakt, keiner der Jungs wechselte nach dem Abstieg. Das hat mich zusätzlich beeindruckt.
Zuletzt ließen Sie beim FC Eintracht Rheine immer mit Viererkette spielen. Ist das auch in der Kreisliga praktikabel?
Auf jeden Fall. Wir haben einige Spieler im Kader, die dieses System auch schon so gespielt haben. Wir werden also definitiv mit einer vierer Abwehrkette in die Saison gehen.
Wen sehen Sie in der Favoritenrolle für die kommende Spielzeit und wo kann Germania am Ende landen?
Ich denke, und das haben die vergangenen Jahre auch gezeigt, dass die Mannschaften aus Altenrheine, Laer, Metelen und Horstmar wieder eine gute Rolle spielen werden. Dazu kommen Nordwalde und wir als Bezirksliga-Absteiger. Unter diesen Mannschaften wollen wir uns etablieren, Platz fünf ist das Saisonziel. Wenn wir einen Lauf bekommen, ist vielleicht sogar mehr drin. Allerdings hat man in der abgelaufenen Spielzeit gesehen, was passiert, wenn man zu viele Verletzte hat.

Samstag, 18.02.2012 15:00 Uhr