Berichte
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Platz 2 bei den Hallenkreismeisterschaften
30.01.2012
Neunmeterschießen im Finale. Diese Entscheidung eines Spieles ist immer ein kleines Glücksspiel. Der Regionalligist Heike Rheine gewann gegen Germanias 1. Frauenmannschaft und verteidigte so seinen Titel. Eine schöne Aktion gab es vor dem Neunmeterschießen, als sich die Spielerinnen beider Mannschaften gegenseitig abklatschten und zum Finale gratulierten. Gab es nicht immer zwischen den beiden Vereinen und sollte weiter ausgebaut werden 
Hier die Berichte der Zeitungen.
Heike Rheine erneut an der Spitze - VON VERA SZYBALSKI
Burgsteinfurt - Den Wanderpokal hätten die Spielerinnen des 1. FFC Heike Rheine gar nicht mitzubringen brauchen, denn der alte und neue Hallenkreismeister der Frauen heißt: Heike Rheine. In einem spannenden Finale setzten sich die Rheinenserinnen mit 5:3 (0:0) im Neunmeterschießen gegen Germania Hauenhorst durch.
Dabei hatte der Westfalenligist im Spiel optisch die Nase vorn, münzte seine Überlegenheit aber nicht in Tore um. Im Neunmeterschießen bewies der Regionalligist seine Kaltschnäuzigkeit, traf fünf Mal ins Schwarze und freute sich über 300 Euro für die Mannschaftskasse. Heldin des Tages war für den Triumphator Torhüterin Catharina Dos Santos Carlos, die die letzten beiden Hauenhorster Schüsse abwehrte und ihrem Team den Sieg bescherte. Die Germania darf sich so über Platz zwei und 200 Euro von der Kreissparkasse Steinfurt freuen.
Zuvor überstanden beide Teams nach vier Siegen aus der Vorrunde souverän die beiden Halbfinals. Die Rheinenserinnen ließen der Reserve von Borussia Emsdetten keine Chance und bezwangen sie mit 8:0. Die Germanen triumphierten mit 3:1 über dem SC Preußen Borghorst.
Germania-Trainer Ralf Spanier war nach der Finalniederlage enttäuscht: „Es hat die glücklichere und nicht die beste Mannschaft gewonnen.“ Der Regionalligist habe sich „so durchgemogelt“, am Ende zwar „verdient das Finale erreicht“. Aber Hauenhorst hätte über das ganze Turnier hinweg „den besten Hallenfußball gespielt“. Auch Rheine-Coach Uwe Kitroschat sprach von einem „glücklichen“ Erfolg. Er hob aber hervor, dass sein junges Team „Nerven bewies“ und sich im Turnier von Spiel zu Spiel gesteigert habe.
Im kleinen Finale schoss sich der SCP seinen Halbfinalfrust von der Seele, besiegte Emsdetten II mit 8:0 und freute sich über 150 Euro. Als beste Torschützin wurde Borghorsts Kathrin Pels ausgezeichnet. Zur besten Torhüterin wurde Ann-Christin Weckermann (Borussia Emsdetten) gewählt.
Sieg der besseren Nerven - Heike jubelt wieder - Von Detlef Held
RHEINE Mit 4:3 vom Punkt aus verteidigte der FFC Heike Rheine den Kreismeistertitel in der Halle vor den enttäuschten Spielerinnen Germania Hauenhorsts I.
Das Endspiel der diesjährigen Meisterschaften in der Halle versöhnte die neutralen Beobachtern am Sonntagnachmittag in der Kreissporthalle in Burgsteinfurt. Denn in der Vorrunde und auch bei den Hablfinalspielen gab es oft nur Magerkost.
Das änderte sich, als die letztjährigen Finalisten wieder aufeinander trafen. Dabei bestimmten die Hauenhorsterinnen die Partie recht eindeutig, scheiterten aber dreimal an der glänzend parierenden Torfrau Catharina dos Santos Carlos. Heike selber war nur auf Torsicherung bedacht, setzte kaum Akzente nach vorne. So blieb es beim 0:0, und das Neunmeterschießen musste die Entscheidung bringen.
Dabei haderten die Hauenhorsterinnen mit dem Schiedsrichter, der einen gehaltenen Neunmeter der Rheinenserin Imke Eversmeyer wiederholen ließ. Die Hauenhorster Torfrau blieb nicht auf der Linie. Eversmeyer traf im 2. Versuch. Danach scheiterten Mona Schmidt und Melanie Reinhold – und Heike Rheine jubelte.
Heike-Trainer Uwe Kitroschat ließ sich von der Freude seine Spielerinnen anstecken. „Unsere Vorrunde war wirklich ein Krampf, doch am Ende waren meine jungen Spielerinnen hellwach. Die Meisterschaft war uns sehr wichtig, und dass wir erneut gegen Hauenhorst siegten, ist ganz besonders schön.“
Schwache Vorrundenspiele
Spielerisch wenig glanzvolles gab es in den Vorrundenspielen zu sehen. In der Gruppe A beherrschte Germania Hauenhorst alle gegnerischen Teams nach Belieben, ließen kein Gegentor zu und spielten sich für die Finalrunde ein.
Die Überraschung in dieser Gruppe war Kreisligist Borussia Emsdetten II , das die Erstvertretungen Eintracht Roddes und Gellendorfs hinter sich ließ.
Viel Pech hatte zudem eine Gellendorfer Spielerin, die unmittelbar nach der Begegnung gegen den SC Preußen Borghorst II ohne Fremdeinwirkung auf den Hinterkopf fiel. Sie wurde nach notärztlicher Versorgung per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Über ihren Gesundheitszustand wurde bis Redaktionschluss nichts bekannt.
In der Gruppe B tat sich der spätere Kreismeister Rheine spielerisch schwer, gewann aber letztlich alle Partien. Hier wurde das Team des Veranstalters SC Preußen Borghorst am Ende noch Zweiter, weil Borussia Emsdetten I in der letzten Partie der Vorrunde über ein torloses Remis gegen den FC Lau Brechte nicht hinauskam.
Sowohl Germania Hauenhorst II als auch der FC Lau Brechte waren für die höherklassigen Mannschaften ein schwerer Brocken. Nur Borghorst machte beim 5:0 kurzen Prozess.
Wenig Mühe hatte dann der FFC Heike Rheine im Halbfinale gegen die Zweitvertretung Borussia Emsdettens. 8:0 hieß es am Ende – es hätte auch zweistellig werden können. Die Tore erzielten Ines Reinicke, Marie Gosewinkel, Sinah Lütke-Harmölle, Stefanie Ahlers (2, Denise Nacke und Imke Eversmeyer.
Wewer entscheidet das Halbfinale
Für etwas mehr Spannung sorgte Gastgeber Borghorst I gegen Hauenhorst I. Die Führung in der 1. Minute glich Kathrin Pels im Gegenzug aus. Borghorst war dann ebenbürtig, doch die Germanen effektiver. Tina Wewers wurde zur Matchwinnerin, da sie in der 7. und 14. Minute zwei Direktkombinationen über drei Stationen jeweils clever zum 3:1 abschloss.
Im Spiel um Platz 3 mussten die Borussen erneut acht Treffer hinnehmen. Für Borghorst traf Kathrin Pels (3), Antje Woggon (2) Linda Bertke, Janine Freudenreich und Danica Hageböck.
Viel Lob gab es am Ende vom Kreispokal-Spielleiter Manfred Bröker für die Organisation durch den SC Preußen Borghorst. Sein Dank galt auch der Kreissparkasse Steinfurt, die mit ihrer Sportförderung eben auch für die Siegprämien sorgte. So freuten sich die vier platzierten Teams über 300, 200, 150 und 100 Euro für ihre Mannschaftskassen.
Vorberichte zur Hallenkreismeisterschaft
28.01.2012
Heike Rheine: „Wir wollen zumindet das Halbfinale erreichen“ - von Alfred Werner
-alw- RHEINE. In der Kreissporthalle an der Liederkerker Straße in Burgsteinfurt wird am Sonntag ab 11.30 Uhr Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft der Fußballerinnen ausgetragen. Regionalligist FFC Heike Rheine nimmt als Pokalverteidiger und Mitfavorit teil. „Wir haben in der Gruppe B die schwereren Gegner erwischt“, analysiert Heike-Trainer Uwe Kitroschat die bevorstehenden Aufgaben. Denn mit den Erstvertretungen von Preußen Borghorst und Borussia Emsdetten hat sich sein Team gleich mit zwei höherklassigen Mannschaften auseinanderzusetzen. Ortsrivale Germania Hauenhorst trifft dagegen in der Gruppe A nur auf Kreisliga-Gegner.
„Das soll für uns aber keine Ausrede sein. Wir wollen gut spielen und zumindest das Halbfinale erreichen“, will Kitroschat mit seinem Team den Zuschauern schöne Spielzüge und noch schönere Tore präsentieren. „Wir müssen nicht um jeden Preis den Kreismeistertitel verteidigen, denn davon spricht schon zwei Tage später niemand mehr. Wichtig ist, dass alle Spielerinnen das Turnier unverletzt überstehen und unnötige Härte konsequent von den Unparteiischen unterbunden wird“, plädiert er für Fairplay auf dem Parkett.
„Es ist für uns auch nicht lebensnotwendig, dass wir unseren Ortsrivalen Germania Hauenhorst erneut besiegen. Dass wir das können, haben wir schon vor einer Woche beim Turnier von Preußen Borghorst bewiesen“, meinte Kitroschat. Dabei spielte seine Mannschaft eine überzeugende Vorrunde und wurden mit vier Siegen - unter anderem ein 2:1 über Germania Hauenhorst - Gruppensieger, schied dann aber im Viertelfinale nach Neunmeterschießen gegen den VfL Billerbeck unglücklich aus. Heike-Coach Kitroschat vertraut in Burgsteinfurt erneut auf einen sehr jungen Kader, der mit Spielfreude und Spielwitz überzeugen will.
Das erste Spiel trägt Heike um 11.45 Uhr gegen FC Lau Brechte aus, um 12.45 Uhr folgt die Begegnung gegen Borussia Emsdetten. Um 14.15 Uhr steht das Spiel gegen Germania Hauenhorst 2 auf dem Programm, um 15.45 Uhr schließt Heike seine Vorrundenspiele mit der Begegnung gegen Preußen Borghorst ab.
Die Halbfinalspiele beginnen um 16.45 Uhr. Um 17.25 Uhr findet das Spiel um den dritten Platz und um 17.45 Uhr das Endspiel statt.
Preußen Borghorst: Preußen zählen nicht zu den Favoriten - von Günter Saborowski, Steinfurt
Kreis Steinfurt - 300 Euro für den Sieger - das kann sich sehen lassen. Da ist es kein Wunder, dass sämtliche Mannschaften aus dem Kreis Steinfurt teilnehmen wollen.
Zum neunten Mal werden die Hallenkreismeisterschaften der Frauen von Preußen Borghorst unter der Sponsorenschaft der Kreissparkasse ausgetragen. Die Vorrunde hat bereits stattgefunden, die Endrunde wird am Sonntag ab 11.30 Uhr in der Kreissporthalle an der Gartenstraße in Burgsteinfurt ausgetragen. Zehn Mannschaften sind noch im Rennen, davon sechs Teams aus der Kreisliga, die im Vergleich zu den höherklassigen Teams wenig Chancen haben dürften, die Siegprämie einzusacken. Aber es gibt ja bis runter zu Platz vier noch weitere Preisgelder, die mit 200, 150 und 100 Euro nicht von Pappe sind.
Die größten Chancen, den Pokal am Abend von Heinz-Bernd Buss von der Sparkasse in Empfang nehmen zu dürfen, werden Regionalligist Heike Rheine eingeräumt. Die Mannschaft von Trainer Uwe Kitroschat rangiert derzeit im Mittelfeld der Liga und wird genauso wie Hauenhorst - allein schon aus Gründen der Imagepflege - seine beste Formation ins Rennen schicken. Größter Konkurrent - nicht nur sportlich, sondern auch emotional - ist Germania Hauenhorst, das in der Westfalenliga beheimatet ist. Die Mannschaft von Trainer Ralf Spanier belegt hier den ersten Tabellenplatz und hegt konkrete Aufstiegsambitionen.
Aus der Landesliga treten Gastgeber Preußen Borghorst und Borussia Emsdetten an, aus der Kreisliga sind als Qualifikanten aus der Vorrunde Eintr. Rodde, SG Lau-Brechte/Weiner, SF Gellendorf, Germania Hauenhorst II, Borussia Emsdetten II und Preußen Borghorst II mit im Boot.
Ohne Judith Finke, Susanne Adermann und Sarah Peitz dürfte schon das „Halbfinale schwer zu erreichen sein“, so Trainer Jürgen Röös, der mit Heike Rheine und Borussia Emsdetten die schwerere Gruppe hat.
Borghorsterinnen steht ein steiniger Weg bevor - von Sebastian Klein
BORGHORST. Die Frauen des Fußballkreises Steinfurt küren am Sonntag ihren Hallenkreismeister. Natürlich möchte sich der Ausrichter, der SC Preußen Borghorst, so gut wie möglich präsentieren. Aber wie immer ist die Konkurrenz stark und die Gruppe B kein Zuckerschlecken.Von Sebastian Klein
„Es wäre schön, wenn wir den Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholen“, sagte Röös. Damals sprang am Ende – nach einer 0:1-Niederlage gegen den Regionalligisten Heike Rheine im Halbfinale – der dritte Platz heraus.
In der neuerlichen Ausgabe stehen dem Erreichen des Semifinals viele Steine im Weg. Schließlich spielen in der Gruppe B, neben der ersten Mannschaft der Preußen, der Top-Favorit und Titelverteidiger Heike Rheine, der Borghorster Landesliga-Konkurrent Borussia Emsdetten, die Reserve von Germania Hauenhorst (Kreisliga) sowie der Kreisligist FC Lau-Brechte.
Während die Stärken von Emsdetten und Rheine bekannt sind, ist Hauenhorst II die große Wundertüte. Zu unklar ist, wer den Kader aus der Westfalenliga-Truppe ergänzen wird.
Gegen Lau-Brechte müssen die Borghorsterinnen in ihrer ersten Gruppen-Begegnung ran. „Unsere bisherigen zwei Turniere haben gezeigt, dass wir ein paar Spiele brauchen, ehe wir in Fahrt kommen“, sieht Röös darin eine Gefahr.
Hinzu kommen die Ausfälle der technisch starken Spielerinnen Susanne Adermann, Sarah Peitz und Judith Finke. „Es ist eigentlich alles möglich“, meint deren Trainer.
Die Gruppe A wäre die vermeintlich leichtere gewesen. Denn dort spielen neben dem Westfalenligisten Germania Hauenhorst, die Kreisliga-Reserven aus Borghorst und Emsdetten, Eintracht Rodde und die SF Gellendorf, die ebenfalls beide in der Kreisliga aktiv sind.
Aus im Viertelfinale in Steinfurt - Platz 3 in Löhne
23.01.2012
Am Wochenende nahm die 1. Frauenmannschaft an zwei Turnieren teil. In Steinfurt beim Turnier des SC Preußen Borghorst ereilte die Mannschaft vom Trainerduo Spanier / Jerzinowski das Aus im Viertelfinale. Gegen den späteren Turniersieger SV Meppen war kein Kraut gewachsen.
Beim Turnier des SV Bischofshagen erreichte die Mannschaft das Halbfinale. Dort unterlag man dem späteren Turniersieger Herforder SV mit 2 : 3. Im Spile um Platz 3 besiegte man den Gastgeber SV Bischofshagen mit 3 : 1. Zudem erhielten zwei Germanenspielerinnen Auszeichnungen. Andrea Brümmer wurde zur besten Torfrau und Melanie Reinhold zur besten Spielerin gewählt.
Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter den Fußballfrauen von Germania Hauenhorst. Mit der Teilnahme an den Hallenturnieren am Samstag in Burgsteinfurt und am Sonntag in Löhne verbrachten die Kickerinnen mehr als 20 Stunden unter dem Hallendach und das ganze mit „durchwachsenen“ Erfolg, wie es Trainer Ralf Spanier formulierte.
Beim Turnier des SC Preußen Borghorst scheiterten die Germanenfrauen im Viertelfinale am späteren Turniersieger SV Meppen. In der Vorrunde konnten die Spanier Schützlinge ebenfalls nur bedingt überzeugen. Mit Siegen gegen den FC Oeding (1:0), den SC Bachum/Bergheim (6:0) ,der SpvG Vreden (6:1) und einer Niederlage gegen den FFC Heike Rheine (1:2) zog mal als Gruppenzweiter in die Endrunde ein. Dort war der Bundesligist aus Meppen allerdings eine Nummer zu groß für Hauenhorst und so musste man sich mit einer 0:4 Niederlage verabschieden.
Besser lief es für die Germania dann am Sonntag beim „Draht- und Stahl Cup“ in Löhne. In der Vorrunde spielten Tina Wewer & Co. ihre Gegner quasi an die Wand. 4 Spiele, 4 Siege und ein Torverhältnis von 15:0 sprachen Bände. Gegen Arminia Bielefeld, den SC Vlotho und dem SC Bischoffshagen/Wittel gab es klare 4:0 Erfolge. Gegen die SpvG Hamm reichte eine 3:0 Sieg um als Gruppensieger ins Halbfinale einzuziehen. Dort ging es gegen den späteren Turniersieger, den Herforder SV. Anders als noch vor zwei Wochen beim Turnier des SC Enger, wo es ebenfalls im Halbfinale mit einem 2:8 eine deutliche „Klatsche“ gab, präsentierte sich Hauenhorst diesmal konzentrierter. Lange Zeit hielten die Germanenfrauen das Spiel offen, bis sie aufgrund einiger zweifelhafter Schiedsrichter Entscheidungen, mit 0:2 Toren in Rückstand gerieten. Tina Wewer schaffte den Anschlusstreffer, doch Herford erhöhte fast im Gegenzug auf 1:3. Doch Hauenhorst steckte nicht auf und verkürzte durch Melanie Reinhold auf 2:3. In den letzten Minuten bleiben aber alle Angriffsbemühungen ohne Erfolg und so blieb der Germania nur das kleine Finale.
Dort traf man erneut auf den Gastgeber aus Bischoffshagen. Nach einem frühen Rückstand erzielten Mona Schmidt und 2x Melanie Reinhold dann aber doch noch die Siegtreffer und sicherten ihrem Team damit den 3.Platz. Freuen durfte sich die Mannschaft bei der Siegerehrung dann nicht nur über die Siegprämie, sondern auch darüber das die am Turnier beteiligten Teams Andrea Brümmer als beste Torfrau und Melanie Reinhold als beste Feldspielerin wählten. Damit waren die Germanenfrauen am Ende mit 3 Auszeichnungen dann doch das erfolgreichste Team in Löhne.
Die Hauenhorster Trainer Ralf Spanier und Hennes Jerzinowski konnten somit ein zufriedenes Fazit des Turnierwochenendes ziehen. „Wir haben Teilerfolge erzielt, aber noch nicht unsere bestmögliche Leistung abgerufen“ erklärt Spanier. Diese soll dann am kommende Wochenende bei den Hallenkreismeisterschaften in Steinfurt gezeigt werden, wenn Hauenhorst mit aller Macht am Thron des amtierenden Kreismeisters, dem FFC Heike Rheine rütteln möchte.
Die Presse berichtet wie folgt:
Meppen macht´s erneut - VON VERA SZYBALSKI
Burgsteinfurt - Der Name ist anders, die Platzierung beim Hallenturnier des SC Preußen Borghorst dieselbe. Der SV Meppen - im Vorjahr noch mit dem Namen Victoria Gersten unterwegs - hat dank eines klaren 3:0-Erfolges im Finale gegen den VfL Bochum II das Hallenturnier der Preußenfrauen erneut gewonnen.
In einem optisch weitestgehend ausgeglichen Endspiel gingen die Meppener früh durch Vanessa Rohling, die mit sieben Treffern als beste Schützin des Turniers ausgezeichnet wurde, in Führung. Der VfL war in der Folge das leicht überlegene Team, aber die Bochumerinnen kamen nur selten gefährlich zum Abschluss. Anders als der SVM, der nach gut der Hälfte der Spielzeit durch Nina Lögering auf 2:0 erhöhte und knapp zwei Minuten später mit Bianca Lity 3:0 den Sack zumachte und sich über die Siegprämie von 200 Euro freuen durfte. 100 Euro kassierten außerdem die zweitplatzierten Bochumerinnen. Immerhin noch 75 Euro sicherte sich der VfL Billerbeck dank eines 3:2-Sieges im Neunmeterschießen gegen die Zweite von Werder Bremen, die sich über 50 Euro für die Mannschaftskasse freuen darf.
Zuvor hatte der Vorjahressieger einem deutlichen 5:0-Erfolg gegen Germania Hauenhorst im Viertelfinale ein knappes 1:0 gegen den VfL Billerbeck folgen lassen. Der Gegner, die Zweitvertretung des VfL Bochum, hatte sich zunächst mit 4:1 gegen den SC Gremmendorf durchgesetzt und im Halbfinale 1:0 Werder Bremen II, das mit Nina Egbers die beste Torhüterin stellte, bezwungen.
Nicht ganz so rund lief es beim Gastgeber. Die von Abteilungsleiterin Marianne Finke-Holtz gesteckte Vorgabe, das Viertelfinale zu erreichen, verpassten die Preußen, wenn auch nur knapp. Nach einem 2:0-Auftaktsieg gegen den FC Körne, sowie zwei Pleiten gegen Werder Bremen II (0:2) und den VfL Bochum II (0:1), musste im letzten Vorrundenspiel gegen die Warendorfer Sportunion ein Sieg her, um sich noch für das Viertelfinale zu qualifizieren. Gleiches galt für die WSU. Nach einem Fehler von Lara Kriens geriet der SCP in Rückstand, den Kathrin Pels ausglich. Doch gut zwei Minuten später lagen die Borghorsterinnen erneut zurück. 45 Sekunden vor dem Ende erzielte Tina Moggia noch den 2:2-Ausgleich, zu mehr reichte es aber nicht und das Turnier war für den Gastgeber und auch für Warendorf beendet. Auch bei der Zweitvertretung der Preußen lief es nicht gut. Die Kreisliga-Damen schieden ebenfalls in der Vorrunde aus. Mit vier Niederlagen belegten sie den letzten Platz in ihrer Gruppe.
Der Herforder SV II holt den Cup / Zwei Auszeichnungen für Hauenhorst - VON WOLFGANG DÖBBER
Löhne. Die erste Partie gegen den FSV Gütersloh 2009 verloren sie mit 1:2, dann kamen sie richtig ins Rollen und holten sich mit einem hochverdienten 4:0-Finalsieg gegen jene Gütersloher den Siegerpokal des Draht+Stahl-Cups 2012: Der Westfalenligist Herforder SV Friedenstal II war gestern in der Sporthalle der August-Griese-Schule das Maß aller Dinge, Christin Horst mit sieben Treffern die beste Torjägerin.
Die Gastgeberinnen des SV Bischofshagen-Wittel lieferten ein gutes Turnier ab und scheiterten nach einem zweiten Platz in der Vorrunde (mit sieben Punkten) im Halbfinale gegen den FSV Gütersloh denkbar knapp mit 1:0. Die gestern sehr gute und spielintelligente 16-jährige Lone Schindler schoss die Grätz-Elf mit 1:0 in Führung, doch Rebecca Oester-Barkey nutzte eine kurze Verwirrung in der Abwehr zum schnellen 1:1. Gute 20 Sekunden vor dem Ende der 15-minütigen Spielzeit schalteten die Gütersloherinnen nach einem Bandenabpraller durch Shrepba Aradini am schnellsten und schossen das 2:1 - es war zum Haareausraufen.
Im Spiel um Platz 3 war der SVBW dann trotz der frühen 1:0-Führung durch einen abgefälschten Schuss von Rebecca Schwarze am Ende platt und musste in eine verdiente 1:3-Niederlage gegen Hauenhorst einwilligen. Die zur besten Spielern des Turniers gewählte Melanie Reinhold drehte mit zwei blitzsauberen Toren zum 2:1 noch die Partie.
Im Tor zeigte Milena Sundermeier einige klasse Paraden bei Schüssen aus kurzer Distanz, und Lone Schindler hatte in dieser Partie nur noch Pech. Erst bekam sie den Ball aus kurzer Distanz in den Unterleib und musste einige Minuten behandelt werden. Dann saß sie groggy auf der Auswechselbank und bekam noch einen halbhohen Schuss voll auf die Nase ab: Die gute Lone Schindler konnten einem Leid tun, sie hatte bis dahin ein tolles Turnier gespielt.
Die Zuschauer sahen mit den Herforderinnen einen verdienten Sieger, hatten aber auch an den Halbfinalspielen ihren Spaß. Neben dem spannenden Last-Minute-Sieg gab es ein verdientes 3:2 der Herforderinnen gegen die technisch guten Gäste aus Hauenhorst. Hauenhorst hatte aber trotzdem Freude: Hauenhorsts Andrea Brümmer (30 Jahre) wurde zur besten Torfrau, Melanie Reinhold zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Im Finale spielte Herford mit Gütersloh beim 4:0 Katz und Maus, Christin Horst leitete den Sieg mit zwei Treffern ein.
SVBW-Trainer Heiko Grätz war letztlich recht zufrieden: "Aber ab nächste Woche beginnt der Abstiegskampf. Wir werden vier Mal die Woche trainieren: Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag."
Letzte Tests vor den Hallenkreismeisterschaften
20.01.2012
Bei dem Turnier am Samstag in der Sporthalle der Wirtschaftsschulen in Steinfurt treffen die Hauenhorster in der Vorrunde auf Ligakonkurrent FC Oeding, die Kreisligisten FC Vreden und SV Bachum / Bergheim sowie auf den Regionalligisten und Ortsrivalen FFC Heike Rheine. Sollten die Germanenfrauen ins Viertelfinale einziehen würden dann so attraktive Gegner wie die Zweitligisten SV Meppen oder Werder Bremen auf das Spanier Team warten. Weiterhin sind bei dem Turnier noch die Westfalenligisten und Ligakonkurrenten VfL Billerbeck, Warendorfer SU und der VfL Bochum dabei. Komplettiert wird das Feld durch die Gastgeber von Preußen Borghorst, den Landesligisten BSV Brochterbeck, den Bezirksligisten SV Körne und den frisch gebackenen Hallenstadtmeister aus Münster, den SC Gremmendorf. „Ein wirklich hervorragend besetztes Turnier. So viele höherklassige Mannschaften unter einem Dach in dieser Region – das muss man erstmal hinbekommen“ lobt Spanier dann auch die Organisatoren von Preußen Borghorst in höchsten Tönen für dieses Hallenspektakel.
Was die Ziele seiner eigenen Mannschaft für dieses Turnier betrifft, denkt der Coach eigentlich schon eine Woche weiter: „Wir möchten den endgültigen Kader für die Hallenkreismeisterschaften an diesem Wochenende finden und so wäre es ganz sinnvoll wenn wir so viele Spiele wie nur möglich absolvieren könnten.“ ( Spielplan )
Das gleiche gilt wohl auch für den Sonntag. Dort ist der Landesligist SV Bischofshagen-Wittel Ausrichter des „Draht- und Stahl-Cups“ - ein Turnier welches in Ostwestfalen ebenfalls einen guten Ruf besitzt - für die Germania ist es allerdings die erste Teilnahme. Gruppengegner der Hauenhorster sind der Gastgeber aus Bischofshagen selber, ein Qualifikant vom Vortrag, die SpVgg Hamm, sowie Nord – Regionalligist SG Schamerloh. Als Favoriten gelten aber, wie schon zuletzt beim Turnier in Enger, die Zweitligisten des FSV Gütersloh und des Herforder SV. Ebenfalls aus dem Kreis Steinfurt bei diesem Turnier dabei ist Landesligist Teuto Riesenbeck. ( Spielplan )
Für beide Turniere können die Trainer Spanier und Jerzinowski fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Fehlen werden aber auf jeden Fall „Mammi“ und „Pele“, die beide noch bis zum 2. Februar mit der Nationalmannschaft von Namibia in der Qualifikation um die Afrika – Meisterschaft antreten müssen. Für den Rest des Kaders gilt: Jeder muss mal ran um seine Hallenkünste zu zeigen. Welche Spielerinnen bei welchem Turnier eingesetzt werden, entscheiden die Trainer aber erst nach dem Abschlusstraining.
Brave Gladiators verlieren Heimspiel gegen Tansania
16.01.2012
Beim Rückspiel am 28.01.2012 muß ein Sieg her
Windhoek – Das namibische Frauenfußball-Nationalteam steht in der Qualifikation um die Teilnahme an der Afrikameisterschaft 2012 vor dem Aus. Am Samstagnachmittag unterlag die Auswahl des Namibischen Fußballverbandes (NFA) den Gästen aus Tansania im Sam-Nujoma-Stadion mit 0:2 (0:0). In zwei Wochen steigt das Rückspiel in Daressalam.
Auf dem Kunstrasenplatz in Katutura versäumte es die Elf von Nationaltrainerin Jacquelin Shipanga in der ersten Halbzeit, ihr Chancenplus in den Führungstreffer umzumünzen. Die agile Offensiv-Allrounderin Thomalina Adams vom deutschen Viertligisten Germania Hauenhorst sorgte mit ihren Sturmläufen über den rechten Flügel wiederholt für Torgefahr. Doch im gegnerischen Strafraum ließen die Brave Gladiators die nötige Durschlagskraft vermissen.
In der 22. Spielminute versuchte sich die quirlige Angreiferin Juliana Skrywer mit einem Distanzschuss, der von Tansanias Torhüterin Fatuma Omaryjawadu glänzend pariert wurde. Nur zwei Minuten später wurde Skrywer durch eine mustergültige Flanke von Thomalina Adams erneut in Szene gesetzt, ihr Kopfball verfehlte jedoch sein Ziel.
Auch nach der Pause suchten die Gastgeberinnen ihr Heil in der Offensive, ehe Tansania durch eine Standardsituation auf die Siegerstraße gelangte: Ein Freistoß von Asha Rashid (64.) segelte über NFA-Keeperin Susanna Eises hinweg in das lange Eck. Der physisch unterlegenen Shipanga-Elf gelang es nicht mehr, den Hebel noch einmal umzulegen. Tansanias Omary Mwanahamisi (87.) sorgte mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter endgültig für klare Verhältnisse.
1. Frauenmannschaft belegt Platz 3 in Enger
09.01.2012
Am Wochenende nahmen die Fußballfrauen von Germania Hauenhorst an einem Hallenturnier des SC Enger teil und belegten dort den 3. Platz. Sieger des Turniers wurde der Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord, FSV Gütersloh 2009, der sich im Finale knapp mit 4:3 gegen den Herforder SV durchsetze. Zufrieden, was die Platzierung betrifft, waren am Ende auch die Trainer Ralf Spanier und Hennes Jerzinowski: „Wir haben uns Ziel unter die besten Vier zu kommen erreicht“ erklärt Trainer Spanier, der bei dem Turnier insgesamt 12 Spielerinnen einsetzte.
Am ersten Turniertag gewannen die Germanenfrauen ihre Spiele gegen die holländische Auswahl von Groen-Witt (3:1), SC Enger (2:0) und den TuS Belecke (2:1). Die Tore für Hauenhorst erzielten am Samstag Alexandra Mallwitz (3), Sarah Obermeit, Kathrin Wessel, Shanthy Sriskandarajah sowie die Namibianerin Mammie. Am Sonntag trafen die Spanier – Schützlinge im ersten Spiel direkt auf den Tabellenführer ihrer Gruppe, den Oberligisten TSV Limmer. In einem spannenden Spiel ging Limmer zunächst in Führung, doch Melanie Reinhold konnte noch zum 1:1 Endstand ausgleichen. Im letzten Vorrundenspiel gewann Hauenhorst dann mit 6:0 Toren gegen die TSG Sprockhövel und wahrte sich alle Chancen auf den Gruppensieg. Die Tore erzielten Thomalina „Pele“ Adams (2), Mammie, Ramona Dirkmann, Sarah Obermeit und Nina Plaar. Da der TSV Limmer sein letztes Gruppenspiel gegen den Gastgeben SC Enger überraschend verlor, zog die Germania als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dort traf man auf den Herforder SV und kam mit 2:8 „derbe unter die Räder“ wie Spanier es formulierte. „In dem Spiel kamen wohl die ersten Nachwehen der vorherigen „Players-Night“ zum Vorschein“ erklärt der Coach, der sprachlos mit ansehen musste wie sein Team regelrecht vorgeführt wurde. Die beiden Tore gegen Herford erzielten Eileen Schulz und Melanie Reinhold. Und so ging es dann im „kleinen Finale“ wiederum gegen den SC Enger, die ihr Halbfinalspiel gegen den FSV Gütersloh verloren hatten. Hauenhorst war im Spiel um den 3.Platz aber wieder konzentriert bei der Sache und ging früh durch Melanie Reinhold in Führung. Die gleiche Spielerin war es auch, die mit zwei weiteren Treffern für eine Vorentscheidung sorgte, ehe Enger kurz vor Ende noch zum Ehrentreffer kam. Am Ende zog Spanier aber ein zufriedenes Fazit: „Es war wie in jedem Jahr eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der sowohl der Fußball, als auch das Teambuildung nicht zu kurz kamen“ so der Trainer, der besonders die jungen Spielerinnen wie Alexandra Mallwitz und Eileen Schulz lobte. Sehr gut gefallen hat ihm auch der erste Hallenauftritt der beiden namibischen Nationalspielerinnen Mammie und Pele. Allerdings können beide in diesem Monat an keinem Hallenturnier mehr teilnehmen, das sie bereits am Montagabend für 3 Wochen in ihre Heimat geflogen sind. Auf dem Programm stehen zwei Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft für den Afrika – Cup. „Das ist sehr schade, da beide gerne in der Halle spielen, aber Länderspiele gehen nun mal vor“ erklärt Ralf Spanier.

Samstag, 18.02.2012 15:00 Uhr