Geschichte
Seit nunmehr 80 Jahren wird hier in Hauenhorst Sport im Verein getrieben.
In den Jahren 1970, 1980 und 2005 erschienen aus Anlass des 40, 50 bzw. des 75jährigen Vereinsjubiläums des Sportvereins Germania Hauenhorst 1930 Festzeitschriften, in denen die Geschichte des Vereins von der Gründung im Jahre 1930 bis zum Jahre 2005 festgehalten sind.
Diese Vereinschronik, die von Hermann Thöben und Ewald Gude anhand alter Dokumente und teils schriftlicher, teils mündlicher Überlieferungen niedergeschrieben wurde, ist in groben Zügen in diese Chronik übernommen worden. Auf dieser Grundlage soll die Vereinsgeschichte bis zum heutigen Tage weitergeführt werden.
Aber haben Sie bitte Verständnis dafür, dass es nicht möglich ist, alle Einzelheiten der vergangenen 80 Jahre aufzuführen und zu erwähnen.
1930 - 1934
- 1930
Am 23. Februar 1930 wurde der Verein DJK Germania Hauenhorst gegründet.
Die Gründungsversammlung fand in der Gaststätte Storm statt.
Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm der Lehrer August Schulte.
Zu den Gründern gehörten ferner Christian Schnorrenberg, Karl Köster, Gustav Kösters, Alfons Thyke, Josef Busch und Josef Gedicke.
Im ersten Vorstand war zudem noch Felix Tebbe vertreten.
Zum Vereinslokal wurde das Gründerlokal, die Gaststätte Franz Storm, benannt.
Als Vereinsfarben wurden die Farben schwarz und rot bestimmt.
Die damalige Germania war ein reiner Fußballverein und hatte den Sportplatz in Eigenarbeit hinter der Fabrik Strotbaum erstellt.
- 1931
Bei der Generalversammlung wurde beschlossen, dass in Zukunft kein Eintrittsgeld von neuen Mitgliedern gefordert wird.
Die Hälfte des Vorstandes wurde wiedergewählt und es wurde beschlossen, dass jedes Jahr jeweils die Hälfte des Vorstandes bei Generalversammlungen zu wählen ist.
Die Jugendabteilung wurde gegründet. Erster Jugendobmann war H. Dutzki.
- 1932
Die erste Jugendmannschaft nahm am Spielbetrieb teil:
- 1933
Mit der Machtergreifung der Nazis wurde für Sportvereine der Wehrsport vorgeschrieben. Auch bei der DJK Germania fand er nunmehr einmal monatlich statt.
- 1934
Der 1. Vorsitzende A. Schulte trat von seinem Amt zurück.
Dem Verein wurde von den Nazis verboten weiterhin am Spielbetrieb der Fußballer teilzunehmen.
Der Sport in Deutschland wurde neu geordnet. Sportverbände und –vereine werden gleichgeschaltet und an Stelle der demokratischen Vereinleitung tritt das „Führerprinzip“.
Der katholische Sportverband „Deutsche Jugendkraft“ und die ihm angeschlossenen Vereine haben darunter besonders zu leiden.
Noch im gleichen Jahr ordnen die Nationalsozialisten die Auflösung der DJK Germania Hauenhorst an.
Bis zum Jahre 1946 war der Verein nicht existent.
1946 - 1949
- 1946 / 1947
Die Situation des Sports nach dem verlorenen Krieg ist vielen der Älteren noch in Erinnerung. Die Militärregierungen hatten zunächst die Bildung von Vereinen untersagt. Der Sportgeist unserer Jugend fand jedoch keine Ruhe.
So bildete sich im Jahre 1946/47 eine Tischtennisgruppe, die unter dem Namen "GERMANIA" Hauenhorst sehr aktiv war und auch einige sehr achtbare Erfolge verbuchen konnte.
Es waren vor allem Willi Mevenkamp, Bernhard Breulmann, Heinz und Josef Herms, um nur einige zu nennen, die sich für diesen Sport einsetzten.
- 1948
Aber auch die Bildung einer Fußballabteilung wurde hin und wieder ins Auge gefasst. Bald fand dann auch eine Versammlung fußballbegeisteter Bürger statt. Das war am 19.12.1948 wiederum in der Gaststätte Franz Storm, wo von den alten Mitgliedern Christian Schnorrenberg, Karl Köster und Gustav Kösters der jetzige SV GERMANIA Hauenhorst ins Leben zurückgerufen wurde.
Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Ch. Schnorrenberg,
2. Vorsitzender G. Kösters,
1. Kassierer K. Köster,
2. Kassierer H. Beckmann,
1. Schriftführer H. Lau,
2. Schriftführer H. Berning,
Tischtenniswart W. Mevenkamp und
Jugendobmann A. Menze.
Somit war die Grundlage für eine neue Aktivität geschaffen.
- 1949
Am l. März 1949 wurde unser Verein in den Westdeutschen Fußballverband aufgenommen.
Unsere I. Fussball Mannschaft spielte in der II. Kreisklasse des Kreises Steinfurt und nahm ab 1949/50 an Punktspielen teil.
Das erste Spiel nach dem Krieg fand am 20.11.1949 statt.
Gegner war die Mannschaft von Borussia Emsdetten
1950 - 1959
- 1950
Am 24.12.1950 (man beachte das Datum) !!!! fand morgens um 10:00 Uhr im Vereinslokal die Generalversammlung des Vereins statt
- 1951
Die gerichtliche Eintragung des Vereins wurde beim Amtsgericht Rheine beantragt.
Die Aufstellung einer Tischtennisabteilung musste aus finanziellen Gründen vorläufig abgelehnt werden.
- 1952
Der Verein wurde in das Vereinsregister eingetragen.
Der Vereinsname lautet: SV Germania Hauenhorst e.V.
(Amtsgericht 7VR 140, Vereinsregister lfd. Nr. 40)
- 1953
Die Jugendmannschaften wurden mangels Masse vom Spielbetrieb zurückgezogen.
- 1954
Es wurden wieder Jugendmannschaften aufgestellt.
Es wurde beschlossen eine Lichtanlage am Sportplatz anzubringen, sobald der Verein dazu finanziell in der Lage ist.
- 1955
Der Verein feiert sein 25jähriges Jubiläum.
Franz Werning wird auf der Generalversammlung zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.
- 1957
Josef Düttmann wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.
- 1958
In geheimer Abstimmung wurde beschlossen das Vereinslokal zu wechseln. Neues Vereinslokal wurde die Gaststätte Breckweg.
Die 1. Mannschaft steigt in die 1. Kreisklasse auf.
1960 - 1969
- 1960
Die 1. Mannschaft steigt nach nur zwei Jahren aus der 1. Kreisklasse in die 2. Kreisklasse ab.
- 1961
Der neue Sportplatz wurde hergerichtet. Alfons Hollefeld wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.
- 1965
Heinrich Lohoff übernahm bis zum 29.01.1967 die Geschicke des Vereinsvorsitzenden.
- 1967
Heinz Stegemann wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.
Es wurde ein Ausschuss gebildet, der sich mit dem Bau eines neuen Sportplatzes beschäftigen sollte.
- 1969
Auf der Generalversammlung wurde beschlossen, das der Verein in jedem Jahr ein vereinsinternes Karnevalsfest feiert, welches immer am Samstag vor Rosenmontag als Kostümfest stattfindet
1970 - 1978
- 1970
40 Jahre SV Germania Hauenhorst 1930
Die Germania feierte ihr erstes großes Jubiläum mit einer Festwoche.
Der Verein hatte ca. 250 Mitglieder und wuchs stetig.
Im Fußballbereich waren 3 Senioren– und 5 Jugendmannschaften aktiv.
- 1971
Der Verein zählt mittlerweile mehr als 350 Mitglieder.
Die Mitgliedsbeiträge wurden nach hitziger Diskussion auf 2,— DM mtl. erhöht.
Der Bau des neuen Sportplatzes wurde begonnen.
Die 1. Mannschaft belegte in der Kreisliga A mit Trainer Otto Wortmann einen hervorragenden 2. Platz.
- 1972
Die Mitgliedsbeiträge mussten auf Anordnung des Landessportbundes auf 2,50 DM mtl. für Erwachsene erhöht werden.
Der Sportplatzbau schritt immer weiter voran. Im Kreis war man fasziniert über die beispiellose Eigeninitiative der Hauenhorster Bevölkerung.
Die Kosten der Gesamtanlage einschließlich Kabinen wurden mit 750.000 DM veranschlagt.
- 1973
Im Frühjahr des Jahres war es soweit. Nach zweijähriger harter Arbeit mit ca. 13000 freiwilliger Arbeitsstunden von Vereinsmitgliedern war eine der schönsten Sportanlagen im Kreis Steinfurt mit zwei Spielfeldern und einem 30m großen Umkleidetrakt entstanden. Ein Prunkstück war entstanden, auf das der Sportverein stolz sein konnte.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde in geheimer Wahl über den Namen der Sportanlage abgestimmt. Mit großer Mehrheit entschieden sich die Vereinsmitglieder für den Namen: Waldparkstadion
Das Stadion wurde mit einer Festwoche zu Pfingsten eingeweiht.
Weiterhin 1. Vorsitzender war Heinz Stegemann.
Die Erstausgabe des Germanenkuriers erscheint.
- 1974
Die 2. Mannschaft feierte den Aufstieg in die 2. Kreisklasse.
Der Verein hat inzwischen 575 Mitglieder und wächst stetig weiter.
Das Hauenhorster Urgestein Ernst Happe wurde Fußballobmann.
Die Tischtennisabteilung wurde quasi neu gegründet. Bedingung war, dass keine finanziellen Zuschüsse seitens des Vereins fließen.
Da die Fußballer die Kabinen nicht schonten wurde überlegt, das Training auf den alten Sportplatz an der Brochtruper Strasse zu verlegen.
- 1975
Ewald Gude wurde neuer 1. Vorsitzender.
Der Verein hat zum Jahresende 760 Mitglieder.
- Bilder vom Sportplatzbau
- 1977
Kerstin Stegemann, die bis heute erfolgreichste Sportlerin der Germania, wurde geboren.
Stegemann begann ihre Karriere beim SV Germania Hauenhorst. 1993 wechselte sie zum VfB Rheine und feierte bereits mit 15 Jahren ihr Debüt in der Bundesligamannschaft. Bereits in jungen Jahren wurde sie zur Führungsspielerin und debütierte am 13. April 1995 im Spiel gegen Polen in der deutschen Nationalmannschaft, mit der sie 1996 an den olympischen Spielen in Atlanta teilnahm. Mit Rheine erreichte sie 1997 das Finale im DFB-Pokal, welches allerdings mit 3:1 gegen Grün-Weiß Brauweiler verloren wurde. Im Sommer 1997 wurde sie mit der Nationalmannschaft Europameister. Ein Jahr später wechselte sie zum Spitzenclub FCR Duisburg. Mit Duisburg wurde sie 2000 deutscher Meister und Hallenpokalsieger, mit der Nationalmannschaft gewann sie die olympische Bronzemedaille. Darüber hinaus machte sie 2000 noch ihren Fußballlehrerschein. Nach der Saison wechselte sie zum FFC Flaesheim-Hillen, kehrte nach dem finanziellen Aus des Vereins 2001 nach Rheine zurück. Trotz vieler Abwerbeversuche verschiedener deutscher Spitzenvereine blieb sie dem FFC Heike Rheine bis 2007 treu. Das Jahr 2003 war ihr bisher erfolgreichstes Jahr. Nicht nur, dass sie am 28. August 2003 mit dem Spiel gegen die Tschechische Republik zum „Klub der 100“ dazugestoßen ist, im gleichen Jahr wurde sie mit der Nationalmannschaft Weltmeisterin und gewann mit Rheine den Hallenpokal. Am 23. November 2006 absolvierte sie gegen Japan ihr 150. Länderspiel. Am 10. März 2008 machte sie beim Algarve-Cup gegen Schweden ihr 175. Länderspiel und ist nach Birgit Prinz die Spielerin mit den meisten Einsätzen in der Nationalmannschaft. Nach dem Abstieg mit Rheine 2007 wechselte sie trotz mehrerer Angebote von Spitzenvereinen zum Aufsteiger SG Wattenscheid 09. Leider stiegen die Wattenscheider in ihrer Premierensaison sofort wieder ab und Kerstin wechselte zum Aufsteiger Herforder SV.
Auch der Herforder SV stieg nach nur einer Saison wieder aus der Bundesliga ab.
1979 - 1989
1500 Zuschauer beim Spiel gegen SG Burgsteinfurt
- 1979
Die Mitgliederzahl erhöhte sich auf 806.
Ewald Gude wurde als 1. Vorsitzender wiedergewählt.
Heinz Redeker wurde neuer Liegenschaftswart.
Die 1. Mannschaft erreichte die Vizemeisterschaft - 1980
Germania feiert Jubiläum. 50 Jahre wurde der Verein. Eine Festzeitschrift wurde erstellt und das Fest wurde mit einer Festwoche begangen.
Doch zuvor konnte schon einmal der Aufstieg der 1. Mannschaft mit Trainer Heinz Thälker in die Bezirksliga gefeiert werden.
Über die gesamte Saison 1979 / 1980 gab es einen Dreikampf zwischen den Mannschaften von Germania Horstmar und der SG Burgsteinfurt.
Eine Vorentscheidung sollte in einem Heimspiel, wie es Hauenhorst noch nicht gesehen hatte, fallen.
Gegner vor begeisterten 1.500 Zuschauern im Waldparkstadion war die SG Burgsteinfurt. Die Germanen gewannen mit 3 : 2 und legten damit den Grundstein zum Aufstieg. Am letzten Spieltag reichte den Germanen dann ein unentschieden in St. Arnold um den Meistertitel perfekt zu machen.
Die Mannschaft kam in offenen Wagen nach Hauenhorst zurück und es wurde gefeiert und gefeiert und…….
- 1981
Ewald Gude bleibt weiter 1. Vorsitzender.
- 1982
Die 1. Mannschaft steigt aus der Bezirksliga ab.
Friedel Mensink wird Spielertrainer.
Der erste Germanencup wird ausgetragen. Mittlerweile ist dieses Hallenfußballturnier für E - Jugendmannschaften ein feste Größe im Kreis Steinfurt.
- 1983
Heinz Hermeling wurde 1. Vorsitzender und löste damit Ewald Gude, nach 8-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender und 30 Jahren Vereinsarbeit, ab.
Es wurde mit dem Bau des Jugendraumes begonnen.
- 1984
Die Hilfsaktion „ Hauenhorst u. Catenhorn hilft Menschen in El-Villar“ läuft an. Am Ende wurden mehr als 25.000 DM eingenommen.
Der Jugendraum wurde fertig gestellt.
- 1985
Der Verein hat 887 Mitglieder. Die Aktion „1000 Mitglieder im SVG“ läuft auf Hochtouren.
Die Planungen für den Bau eines weiteren Spielfeldes beginnen.
Heinz Hermeling bleibt 1. Vorsitzender.
Norbert Steiner wird Trainer der 1. Mannschaft.
- 1987
Die 1. Mannschaft steigt wiederum in die Bezirksliga auf.
Zudem wurden die Damentischtennismannschaft und die Damenvolleyballmannschaft Meister und stiegen in die nächsthöhere Klasse auf.
Eine Kombination der IV. Mannschaft und A-Jugend bestritt im Waldparkstadion ein Spiel gegen die amerikanische 1.Cavalerie Division aus Texas, die anlässlich der Übung „Reforger87“ in Hauenhorst Quartier bezogen hatten.
- 1988
Die 1. Mannschaft steigt sofort wieder in die Kreisliga A ab.
- 1989
Es wird mit dem Bau eines weiteren Spielfeldes begonnen.
Die E-Jugend hat erstmalig beim Germanencup die Freunde von Hertha Zehlendorf zu Gast. Daraus wurde eine bis zum heutigen Tage bestehende Freundschaft mit regelmäßigen Kontakten in Hauenhorst und Berlin.
1990 - 1999
- 1990
Bernd Pröbsting wird Trainer der 1. Mannschaft.
- 1991
Anne Hagemeyer löst Heinz Hermeling als 1. Vorsitzende ab. Erstmalig steht eine Frau an der Spitze der Germania.
Klaus Klumps übernimmt, für den während der Saison ausgeschiedenen Bernd Pröbsting, das Training der 1. Mannschaft.
Der Vereinskarneval muss wegen des Golfkrieges in gemäßigter Form stattfinden.
- 1992
Im Stadion wird gearbeitet. Aus dem Sandplatz vor den Kabinen wurde ein Rasenplatz. Nunmehr stehen 4 Rasenplätze zur Verfügung.
Eine neue Flutlichtanlage wird erstellt. Damit sind nun zwei Spielfelder mit Flutlicht versehen.
Michael Malur legt nach langjähriger Tätigkeit sein Amt als Jugendobmann nieder. Neuer Trainer der 1. Mannschaft wird Günter (Caesar) Weßling.
Novum am Rande: Nur 2 Spieler der 1. Mannschaft kommen nicht aus Hauenhorst.
- 1993
Anne Hagemeyer bleibt weiterhin 1. Vorsitzende.
Die 1. Mannschaft steigt in die Kreisliga B ab.
Die 2. Mannschaft steigt in die Kreisliga C ab.
Im Volleyball haben wir nur noch eine Jugendmannschaft .
Die Jugendabteilung organisiert sich nach dem Rücktritt von Michael Malur völlig neu.
- 1994
Nachdem die 1. Mannschaft einen enttäuschenden Platz im unteren Mittelfeld belegte, wurde Norbert Steiner wieder als Trainer der 1. Mannschaft verpflichtet.
Die 2. Mannschaft und die 3. Mannschaft steigen in die Kreisliga B auf
- 1995
Anne Hagemeyer bleibt weiterhin 1. Vorsitzende.
Heinz Hugo Kooymans wurde 2. Vorsitzender.
Die 1. Mannschaft verpasst den Aufstieg in die Kreisliga A knapp.
- 1996
Wiederum klappt es nicht mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft.
Die 3. Mannschaft steigt in die Kreisliga C ab.
In der Volleyballabteilung konnte wieder eine Damenmannschaft zum Spielbetrieb gemeldet werden.
In der Jugendabteilung gibt es immer mehr Mannschaften.
In der Turnabteilung gibt es einen Aufnahmestopp, da die Hallenkapazitäten bei weitem nicht ausreichen.
Die Tischtennisabteilung feiert ihr 25. jähriges Bestehen.
Der Verein hat nur noch 740 Mitglieder.
Die Beiträge für aktive Erwachsene werden auf 12 DM erhöht.
- 1997
Anne Hagemeyer bleibt 1. Vorsitzende.
Am letzten Spieltag verpasst die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A.
Bodo Gadomski wird zum 01.07. Spielertrainer.
- 1998
Neben der 1. Mannschaft, die endlich den Aufstieg geschafft hat, stiegen auch 3 Tischtennismannschaften auf.
Trainer Bodo Gadomski wechselt zum Damenbundesligisten FFC Heike Rheine. Nachfolger als Spielertrainer wird Norbert Tillar.
- 1999
Anne Hagemeyer ist nicht mehr 1. Vorsitzende.
Nachfolger wird der bisherige Jugendleiter Franz-Josef Hövelmeyer-Emmerich.
Die 1. Mannschaft ist stärkster Aufsteiger und spielt bis kurz vor Ende der Saison um den Aufstieg in die Bezirksliga mit.
Norbert Tillar verlängert seinen Vertrag als Spielertrainer.
Der Verein hat 827 Mitglieder.
Die Volleyballabteilung hat drei Mannschaften, von denen zwei am Spielbetrieb teilnehmen.
2000 - 2004
- 2000
Der Verein meldet 4 Seniorenfussballmannschaften zum Spielbetrieb.
Die 1. Tischtennismannschaft steigt auf.
- 2001
Kurt Engbring wird neuer 1. Vorsitzender.
In der Öffentlichkeit entbrennt eine Diskussion um die nicht erfolgte Verlängerung des Vertrages mit Norbert Tillar.
Bodo Gadomski wird neuer Spielertrainer der 1. Mannschaft.
Der Stadionkurier (Stadionzeitung zu den Heimspielen der 1. Mannschaft) erscheint zum ersten Mal.
- 2002
Die ersten Planungen für den Neu-/Umbau der Kabinen im Waldparkstadion laufen an. Das Waldparkstadion erhält eine Lautsprecheranlage mit Sprecherkabine.
Die 1. Mannschaft belegt überraschend einen hervorragenden 5. Platz.
Die langjährige Turnobfrau Christel Helmer hört auf. Sie beendet ihre Funktion mit den Worten: „30 Jahre sind genug“.
- 2003
Heinz-Hugo Kooymans wurde neuer 1. Vorsitzender.
Die Rasenplätze wurden renoviert. U.a. wurden 98 Tonnen Rheinsand verarbeitet.
Die 1. Mannschaft wird weiterhin von Bodo Gadomski trainiert.
Heinz Lesting übernimmt ab 01.07. die 2. Mannschaft und Werner Bruditz
betreut die 3. Mannschaft.
Das Waldparkstadion wird DFB-Stützpunkt zur Talentförderung. Der ehemalige Schalker Nationalspieler Olaf Thon kommt zur feierlichen Eröffnung.
- 2004
Ein ereignisreiches Jahr in der Geschichte von Germania.
Das Jahr begann schlecht für die Germanen. Mehrere Todesfälle von Jugendlichen ließen den Verein trauern.
Zudem starben dann noch unser 1. Vorsitzender Heinz-Hugo Kooymans und seine Ehefrau Gilla bei einem Hausbrand.
Der Verein musste sich neu organisieren, welches auch gelang.
Peter Kamphues wurde kommissarisch 1. Vorsitzender.
Im Waldparkstadion wurde gebaut. Der Kabinentrakt wurde erweitert bzw. renoviert. Die 1. Mannschaft wird mit Beginn der Saison 2004 / 2005 von Stefan Rother trainiert. Die 1. Tischtennismannschaft nimmt an der Aufstiegsrunde zum Aufstieg in die Bezirksliga teil. Leider wird der Aufstieg verpasst.
2005 - 2010
- 2005
Rüdiger Happe ist der 1. Vorsitzende im Jubiläumsjahr.
Bis zum Jubiläum treffen sich Festausschuss und einige Vorstandsmitglieder fast wöchentlich. Die Vorbereitungen zum Jubiläum laufen auf Hochtouren.
„Nebenbei“ wird der Stadionumbau / - neubau fertig gestellt.
Die 1. Mannschaft spielt im oberen Mittelfeld mit; die 2. Mannschaft ebenfalls.
Die „Oldies“ tragen Spiele in Spanien aus. Das Vereinsjubiläum wird mit einer Festwoche gefeiert. Hauptattraktion ist das Spiel der „Oldies“ gegen die Traditionsmannschaft von Schalke 04.
Eine 3. Mannschaft wird wieder zum Spielbetrieb gemeldet.
Der Verein hat rund 700 Mitglieder.
- 2006
Die 1. Mannschaft hat die Saison 2005 / 2006 mit einem dritten Platz beendet.
Zur Saison 2006 / 2007 meldet der Verein wieder eine Frauenmannschaft zum Spielbetrieb.
- 2007
Die 1. Mannschaft belegt am Ende der Saison den 6. Tabellenplatz. Neuer Trainer der 1. Mannschaft in der Saison 2007 / 2008 ist Claus Fischer.
Die 1. Frauenmannschaft von Trainer Ludger Mersch steigt in die Bezirksliga auf.
Zur Saison 2007 / 2008 wird eine 2. Frauenmannschaft zum Spielbetrieb gemeldet.
- 2008
Die 1. Frauenmannschaft steigt als Meister in die Landesliga und die 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga auf.
Mehr als 1000 Zuschauer verfolgen im Waldparkstadion das letzte Saisonspiel gegen den SC Altenrheine
Ralf Spanier wird neuer Trainer der 1. Damenmannschaft
Die 1. Mannschaft belegt bei der Sportlerwahl der Stadt Rheine den 3. Platz.Die 1. Frauenmannschaft belegt bei der Sportlerwahl der Stadt Rheine den 2. Platz
Die Aufstiegsmannschaften
- 2009
Nach einem Jahr in der Bezirksliga steigt die 1. Mannschaft der Germania am letzten Spieltag wieder in die Kreisliga A ab
Die 1. Frauenmannschaft belegt als Aufsteiger in der Landesliga einen respektablen 4. Platz
Kerstin Stegemann beendet nach dem Gewinn der Europameisterschaft in Finnland ihre NationalmannschaftskarriereDie 1. Mannschaft und die 1. Frauenmannschaft überwintern auf Platz 1 in ihren jeweiligen Ligen.
- 2010
Sensation: Germania wird Stadtmeister
Das Jubiläumsjahr startet mit einer Sensation: Die 1. Mannschaft gewinnt in Rheine die Hallen Stadt Meisterschaften. Am darauf folgenden Tag belegt man beim Hungeling Cup einen tollen 4. Platz
Foto: S.Rapreger ( MV )
Frauen werden Hallenkreismeister
Und auch die 1. Frauenmannschaft sorgt für eine Sensation. Als Landesligist wurde man Hallenkreismeister noch vor dem Westfalenligisten Preußen Borghorst und dem Regionalligisten FFC Heike Rheine.
1. Mannschaft steigt in die Bezirksliga auf
Am 9. Mai 2010 steigt die 1. Mannschaft durch einen 2 : 0 Erfolg bei Matellia Metelen wieder in die Bezirksliga auf.
Foto: Dennis Westhoff ( MV )
1. Frauenmannschaft steigt in die Westfalenliga auf
von Dennis Hagen - Münsterländische Volkszeitung ( von ihm stammt auch das Foto )
Die 1. Frauenmannschaft gewinnt am gleichen Tag ihr entscheidendes Spiel gegen den Tabellenzweiten VfL Billerbeck und steht kurz vor dem Aufstieg in die Westfalenliga. Dieser Aufstieg wurde am 16.05.2010 mit einem Remis gegen TuS Recke perfekt gemacht.
Frauen werden Kreispokalsieger
Die 1. Frauenmannschaft hatte am 03.06.2010 den Regionalligisten FFC Heike Rheine im Kreispokalendspiel zu Gast und gewann sensationell mit 1 : 0 und holte damit den Kreispokal, der zur Teilnahme am Westfalenpokal berechtigt.
2011
Die 1. Mannschaft kann leider ihren Stadtmeistertitel nicht verteidigen. In der Bezirksliga überwintert man auf dem letzten Tabellenplatz und steigt zum Saisonende wieder in die Kreisliga A ab. Neuer Trainer zum Saisonbeginn 2011 / 2012 wird Jochen Jahnke.
Die 1. Frauenmannschaft kann ihren errungenen Titel bei den Hallenkreismeisterschaften leider nicht verteidigen. Im Endspiel unterliegt man dem FFC Heike Rheine mit 1 : 3. Im Westfalenpokal scheidet man im Viertelfinale beim späteren Finalisten Sportfreunde Siegen aus. In der Meisterschaft belegt man als Aufsteiger in der Westfalenliga einen hervorragenden 2. Tabellenplatz und zum Saisonabschluss gewinnt die Mannschaft den Kreispokal. Hennes Jerzinowski unterstützt ab 1.7.2011 Ralf Spanier im Trainerteam.
Der Zwangsabstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga C kann im Sommer nur durch tatkräftige Unterstützung von Reinhard "Kascha" Köster und Jerome Bohlen verhindert werden. Beide bestehen ihre Schiedsrichterprüfung und pfeifen in Zukunft für die Germania.
Die 1. Frauenmannschaft erreicht durch einen 5 : 1 Erfolg gegen den Regionalligisten 1.FFC Recklinghausen das Viertelfinale im Westfalenpokal.
Zum Abschluß der Hinrunde belegt die 1. Mannschaft Platz 6 in der Kreisliga und die 1. Frauenmannschaft überwintert als "Wintermeister" auf Platz 1.
2012
Die 1. Mannschaft belegt bei den Hallenstadtmeisterschaften einen hervorragenden 3. Platz.
Trainer Jochen Jahnke verlängert für ein weiteres Jahr.
Auch bei der 2. Mannschaft bleibt es konstant. Georg Fettich bleibt auch in der Saison 2012 / 2013 Trainer der 2. Mannschaft

So.
Mo.




