19. Frauen-Fußball-Festival beim FC Oeding - Nervenstarke Germania

05.06.2011

Oeding_SVGDas Foto und der Bericht stammen von Johannes Kratz.

Der Bericht der Münsterland Logo

Im Finale um den 19. Atleticos-Wanderpokal beim Frauen-Fußball-Festival des FC Oeding schenkten sich die beiden befreundeten Westfalenliga-Mannschaften nichts: Titelverteidiger FC Oeding überließ Germania Hauenhorst nach einem 2:2-Untschieden nach der regulären Spielzeit im Neunmeter-Schießen mit 1:3 das bessere Ende.

16 Mannschaften spielten bei der 19. Auflage des traditionellen Saisonabschlussturniers beim FC Oeding um den Turniersieg - in diesem Jahr erstmals in einem Kleinfeldturnier quer über den Platz mit kleinen Toren, jeweils fünf Feldspielerinnen und einer Torfrau.
Gastgeber FC Oeding war mit drei Mannschaften am Start, zwei von ihnen erreichten die Runde der besten acht Teams. FC Oeding I setzt sich in Gruppe A mit drei Siegen klar durch, auch die Bezirksligamannschaft des FC schaffte mit sieben Punkten den Viertelfinaleinzug.
FC-Trainerin Anja Siegers war trotzdem nicht ganz zufrieden. "Hier wird zum Teil Schlafwagenfußball geboten. Da laufe ich an der Seite mehr als die Spielerinnen auf dem Platz."
Im Viertelfinale besiegte der FC Oeding I durch ein Tor von Amelie Wichert den FFC Ennepetal mit 1:0, auch der FC Oeding II zog durch einem 1:0-Erfolg über SC Gremmendorf ins Halbfinale ein. Da hieß der Gegner dann Germania Hauenhorst. In der Begegnung hatte die Oedinger Abwehr Schwerstarbeit zu absolvieren und Torfrau Sandra Ostendorf musste mehr als einmal Kopf und Kragen riskieren, um einen Gegentreffer zu verhindern. Nach Ablauf der regulären Spielzeit war nach kein Tor gefallen, das Neunmeter-Schießen musste die Entscheidung bringen.
Und dabei machten es die Spielerinnen auf beiden Seiten rechts spannend, 20 Neunmeter waren nötig. Sandra Ostendorf konnte sechs Schüsse halten und der FC Oeding II hatte vier Mal die Chance, mit dem nächsten Schuss ins Finale einzuziehen. Die FC- Spielerinnen zeigten aber Nerven. Am Ende gewann Hauenhorst mit 3:2.
Im zweiten Halbfinale zwischen FC Oeding I und der Turniermannschaft Las Biancas hatten die Oedingerinnen keine Mühe und siegten durch Tore von Jennifer Reiss und Sandra Richters mit 2:0.

Im Endspiel ging der FC Oeding durch Marietheres Frye mit 1:0 in Führung. Dann kam Germania Hauenhorst auf, glich aus und machte Mitte der zweiten Halbzeit das 2:1. In allerletzter Minute schaffte Richters mit einem Konter den 2:2-Ausgleich. Im Neunmeter-Schießen wehrte die Germania-Torfrau drei Schüsse der FC-Spielerinnen ab, nur Torfrau Katja Schulten traf ins Netz - die Hauenhorster Spielerinnen trafen drei Mal und sicherten sich erstmals den Siegerpokal.
Im Spiel um Rang drei kam der FC Oeding II durch zwei Tore von Katja Fischediek zum einem 2:0-Erfolg über Las Biancas.

 


Frauen Kreispokal Finale: Glücklicher Erfolg der Gäste aus Hauenhorst

03.06.2011

Kreispokalsieger Germania Hauenhorst: (oben v.l.) Trainer Ralf Spanier, Nina Plaar, Melanie Reinhold, Kathrin Wessel, Tina Wewer, Anja Kamphues, Ramona Dirkmann, Sarah Obermeit, Elisa Gude, Co-Trainerin Nadine Hille; (unten v.l.) Physiotherapeutin Sarah Hegemann, Frauke Lungwitz, Shanthy Sriskandarajah, Sarah Schillinger, Jana Halau, Andrea Brümmer, Nicole Schampera und Corinne-Yvonne Holtgräve Kreispokalsieger Germania Hauenhorst: (oben v.l.) Trainer Ralf Spanier, Nina Plaar, Melanie Reinhold, Kathrin Wessel, Tina Wewer, Anja Kamphues, Ramona Dirkmann, Sarah Obermeit, Elisa Gude, Co-Trainerin Nadine Hille; (unten v.l.) Physiotherapeutin Sarah Hegemann, Frauke Lunkwitz, Shanthy Sriskandarajah, Sarah Schillinger, Jana Halau, Andrea Brümmer, Nicole Schampera und Corinne-Yvonne Holtgräve

Das Foto stammt von Werner Szybalski

WNGlücklicher Erfolg der Gäste - von Werner Szybalski ( Steinfurt )

BORGHORST. Der Favorit und Titelträger, der Westfalenligist Germania Hauenhorst, verteidigte Donnerstag in Borghorst gegen den gastgebenden Landesligisten Preußen Borghorst den Titel des Steinfurter Frauen-Kreispokalsiegers. Durch einen späten Treffer von Melanie Reinhold (89.) gewann die Elf von Trainer Ralf Spanier denkbar knapp und durchaus glücklich 3:2 (2:0).
Zur Pause schien allerdings die Partie schon entschieden, denn die klassenhöheren Gäste führten 2:0. In der eher geruhsamen Partie hatte der Westfalenligist im ersten Durchgang ein klares Chancenplus und lag auch völlig verdient in Führung.
Zunächst hatte die Borghorster Abwehr gepatzt. Nicole Schampera eroberte den Ball und zog aus 16 Metern ab. Die sehr weit vor ihrem Kasten stehende SCP-Keeperin Kira Fröbrich war zwar mit den Händen noch dran, doch der Ball flog in einer Bogenlampe in die Maschen. Borghorst versuchte es mit langen Bällen und hoffte auf Konter. Diese wurden auch gefällig vorgetragen, allerdings ging keine Torgefahr davon aus.
Als in der 41. Minute die Hauenhorsterin Melanie Reinhold von der Grundlinie flankte, musste Nicole Schampera am zweiten Pfosten freistehend nur noch einnicken. Das Spiel schien schon gelaufen.
Doch die Preußen-Frauen kamen frischer aus der Pause. Als in der 65. Minute Sarah Peitz aus dem Strafraum-Eck den 1:2-Anschlusstreffer erzielte, begann der Favorit zu wackeln. Nur zwei Minuten später war Kathrin Pels auf dem Weg zum 2:2-Ausgleich, als sie von Shanthy Sriskandarajah im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Antje Woggon sicher. Die Partie war wieder offen.
Hauenhorst hatte nun viel Respekt und Borghorst dominierte plötzlich. Doch alle Mühen waren schließlich vergebens, denn ein Abschlag von Germanias Keeperin Andrea Brümmer tickte drei Mal auf und wurde dann kurz vor dem regulären Ende von Melanie Reinhold (89.) zum 3:2 für Hauenhorst im SCP-Gehäuse versenkt.
Glücklich, „aber über die gesamte Saison verdient“, wie Hauenhorst Trainer Ralf Spanier die erfolgreiche Pokalverteidigung resümierte. Jürgen Röös, Coach der Borghorsterinnen, war etwas geknickt: „Das ist bitter, denn wir sind so stark zurückgekommen, dass die Mannschaft mehr verdient hatte.“

Tore: 0:1, 0:2 Schampera (17., 41.), 1:2 Peitz (65.), 2:2 Woggon (FE / 67.), 2:3 Reinhold (89.).

 

MZSpätes Pokal-Glück der Germania-Frauen - Von Steffen Maas


Dass der Favorit aus der Westfalenliga sich durchsetzte, entschied sich erst in der 89. Minute. Da erzielte Melanie Reinhold per Heber den erlösenden Siegtreffer. Große Erleichterung schwang in den Jubelarien der Germaninnen mit, denn die SCP-Frauen hatten es ihnen sehr schwer gemacht.
Mit leidenschaftlichem Einsatz kamen sie nach einem 0:2 zurück und glichen in Hälfte zwei aus. Zunächst war es Sarah Peitz, die mit einem Schlenzer vom Strafraumeck SVG-Keeperin Andrea Brümmer überraschte (65.). Zwei Minuten später waren die Hauenhorsterinnen zu weit aufgerückt. Preußen klärte, Kathrin Pels reagierte beim langen Ball am schnellsten, gewann das Laufduell, tauchte vor Brümmer auf und wurde zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Antje Woggon trocken zum 2:2 (67.).
Nach so viel Spannung sah es in Hälfte eins nicht aus. Favorit Hauenhorst dominierte und hatte in der 20. Minute die erste Großchance. Nach einer Flanke kam Melanie Reinhold aus 14 Metern zum Schuss, der aber zu unplatziert war und in den Armen von SCP-Keeperin Kira Fröbrich landete. Kurz darauf fiel das 1:0. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau des SCP bekam Reinhold die Kugel, legte mit feinem Hackentrick am Sechzehner auf Nicole Schampera ab.
Die zog direkt ab, Fröbrich riss die Arme zu spät Arme hoch – 1:0 für den Gast (22.). Kurz vor der Pause fiel das 2:0. Nach einem hohen Ball verschätzte sich Fröbrich, hinter ihr lauerte Schampera und nickte ein.
Verdiente Pausenführung für Hauenhorst also, das noch Pech hatte, da ein Schuss von Tina Wewer nur den Außenpfosten traf. Trotz der Aufholjagd der Borghorsterinnen in Hälfte zwei jubelten am Schluss die Germaninnen. Nach einem Abschlag war Reinhold schneller als ihre Gegenspielerin und traf mit einem schönen Heber über Fröbrich direkt ins Pokalglück.

 

 


26. Spieltag - 29.05.2011 - Germania vs. FSV Gütersloh II 1 : 1

30.05.2011

1:1Durch das 1:1 Remis gegen den FSV Gütersloh und die gleichzeitige Niederlage des bisherigen Tabellenzweiten FC Finnentrop bei Absteiger BSV Heeren erreichte die 1. Frauenmannschaft zum Saisonschluß noch den 2. Tabellenplatz - und das als Aufsteiger in die Liga!!!

MZHauenhorst sichert sich noch den Vizetitel – von Lars Johann Krone

Am letzten Spieltag der Frauen-Westfalenliga stand für die Fußballerinnen des SV Germania Hauenhorst noch mal ein Topspiel auf dem Programm. Meister und Aufsteiger FSV Gütersloh war zu Gast. Ängstlich spielten die Hauenhorsterinnen deshalb aber nicht. Im Gegenteil. Sie rangen Gütersloh ein 1 : 1 ( 1:0 ) ab und sicherten sich somit am Ende noch den zweiten Tabellenrang.
„Hut ab vor der Mannschaft. Und das als Aufsteiger“, meinte Hans-Joachim Jerzinowski nach dem Spiel. Er vertrat Ralf Spanier, der auf einer Familienfeier war.
Hauenhorst begann flott. Schon in der 7. Minute gingen die Gastgeberinnen in Front. Corinne Holtgräve legte in der Szene den Ball für Nicole Schampera auf, die überlegte nicht lange, zog ab und traf ins lange Eck.
Und die Germanenfrauen blieben am Drücker. Schampera hätte vor der Pause sogar noch das 2:0 machen können. Nach einer Vorlage von Shanthy Sriskanderajah stand sie frei vor dem Kasten, scheiterte aber knapp.
Diese Kombination funktionierte auch nach der Halbzeitpause noch ganz gut. Sriskanderajah brachte nach einer knappen Stunde wieder das Leder vor das Tor. Diesmal schoss Schampera jedoch an den Pfosten.
Auf der anderen Seite hatte aber auch Gütersloh nun gute Gelegenheiten. Die Gastgeberinnen durften sich bei ihrer Torfrau Andrea Brümmer bedanken, dass es bis zur 74. Minute noch 1 : 0 stand. Sie parierte zweimal im Eins-gegen-eins hervorragend. In der 74. Minute war sie aber chancenlos. Rebecca Granz ergatterte sich da den Ball und traf zum verdienten 1:1.


26. Spieltag - 29.05.2011 - Germania vs. FSV Gütersloh 2009 II

30.05.2011

Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison bekommen die Hauenhorster Fußballfrauen hohen Besuch. Um 13:00 Uhr stellt sich der Meister und Aufsteiger FSV Gütersloh im Waldparkstadion in Hauenhorst vor. Für die Germanenfrauen ist dieser Gegner zum Saisonfinale noch einmal eine richtige Herausforderung, denn der Gast aus Ostwestfalen verfügt über eine spielstarke Mannschaft, die auch zu Recht Westfalenmeister geworden ist. So sieht es zumindest Hauenhorst Trainer Ralf Spanier, der für dieses letzte Spiel aber dennoch eine klare Ansage macht: „Wir wollen gewinnen um die kleine Chance auf die Vize – Meisterschaft zu wahren“. Allerdings wird der Übungsleiter selber nicht anwesend sein, denn die Kommunionfeier seiner Tochter macht ihn am Sonntag unabkömmlich. Vertreten wird Spanier gegen Gütersloh von Co – Trainerin Nadine Hille und von Hennes Jerzinowski, der ab 1. Juli dann auch offiziell zum Trainerteam der Germanenfrauen gehört. Gespannt sein dürfen die Zuschauer auf jeden Fall mit welcher Elf der Regionalliga Aufsteiger im Waldparkstadion auflaufen wird. „Gütersloh hat einen sehr großen und qualitativ hochwertigen Kader. Sie werden sich auf jeden Fall mit einem Sieg aus der  Westfalenliga verabschieden wollen“ glaubt Spanier, dass sein Trainer Kollege Daniel Lubsch seine Mannschaft noch einmal besonders motivieren wird. Gleiche Ziele also für beide Teams, wobei Hauenhorst am Sonntag allerdings auf Defensivspielerin Ramona Dirkmann verzichten muss. Gleichwohl weiß Spanier aber auch, dass seine Frauen in den letzten Spielen sehr starke Leistungen gezeigt haben und gerade gegen spielstarke Mannschaften immer gut ausgesehen haben. Unter der Woche war der Coach auch positiv von der Einstellung und der Motivation seiner Mannschaft überrascht. „Normalerweise geht es ja zum Ende hin immer ein bisschen lockerer und entspannter zu. Doch bei uns ging es noch mal richtig zur Sache“  weiß Spanier, das allen bewusst ist die Saison ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Und so ist definitiv mit einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel zu rechnen. Spanier selbst möchte, trotz seiner privaten Verpflichtungen, immer wieder über den Verlauf und den Spielstand informiert werden. „Das ganze geht ja problemlos per Handy“ so der Coach, der sich aus diesem Grund und im Sinne seiner kirchlichen Feierlichkeit, extra ein „Glockenspiel mit Kirchenglocken“ als Klingelton für sein  Handy aufgespielt hat. Und so darf man dann gespannt sein, wie oft am Sonntag die Glocken läuten werden.


25. Spieltag - 22.05.2011 - FC Oeding vs. Germania 1 : 3

23.05.2011

ErgebnisMit einem 3:1 (1:1) Erfolg kehrten die Germanenfrauen am Sonntagabend vom FC Oeding zurück und sicherten sich damit einen Spieltag vor Ende der Meisterschaft mindestens den 3. Platz in der Endbrechung der Tabelle. Mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen Meister und Aufsteiger Gütersloh II und gleichzeitigem Punktverlust des FC Finnentrop könnte die Spanier Elf sogar noch die Vize – Meisterschaft feiern. Am Sonntagnachmittag beim FC Oeding spielte Hauenhorst einen starken Fußball und gewann auch in der Höhe nicht unverdient. Oeding war der erwartet schwere und unangenehme Gegner, scheiterte aber gerade in der entscheidenden Phase des Spiels im Abschluss und am eigenen Unvermögen. Hauenhorst dagegen spielte gnadenlos effektiv und erzielte bei vier hochkarätigen Chancen drei Treffer, was am Ende den Unterschied ausmachte.
Los ging es bereits in der 1. Minute als Nicole Schampera sich im Strafraum durchsetzte, aber nur den Pfosten traf. Oeding begann ebenfalls druckvoll und verfehlte in der 8. Minute nur knapp das Hauenhorster Gehäuse. Im Gegenzug machten es die Germanen besser. Nach einer Ecke von Tina Wewer drosch Melanie Reinhold den Ball unhaltbar zum 1:0 für Hauenhorst ins Netz. Doch die Freude währte nur kurz, denn in der 15. Minute erzielte Oeding bereits den Ausgleich. Beide Mannschaften spielten anschließend ohne taktische Zwänge und so ging das Spiel munter rauf und runter, ohne nennenswerte Chancen allerdings. Mit dem Remis ging es dann auch in die Halbzeit. Nach dem Wechsel übernahm Hauenhorst zunächst das Kommando. In der 53. Minute vertändelten Nicole Schampera und Melanie Reinhold beide in aussichtsreicher Position den Ball und gaben damit wohl das Startsignal für eine furiose Oedinger Angriffsphase. Zwischen der 55. und 65. Minute gab es nur ein Spiel auf ein Tor, auf das der Hauenhorster, doch fehlende Konsequenz des Gastgebers, sowie eine stark aufspielende Abwehrkette und Torfrau Andrea Brümmer verhinderten schlimmeres. Genau in diese Drangperiode von Oeding zeigte Hauenhorst seine Cleverness und Effektivität. Mit einem Konter über Corinne Holtgräve, einem Flankenwechsel auf Nina Plaar, die wiederum Nicole Schampera bediente und diese ließ sich nicht lange bitten und traf aus 10 Metern m mit einem Schuss ins lange Eck zum 2:1 für Hauenhorst, gelang den Germanen ein Big Point im Spiel. Keine zwei Minuten später war es wieder Schampera, die nach glänzender Vorarbeit von Nina Plaar und Melanie Reinhold mit dem 3:1 die Vorentscheidung in dem spannenden Spiel erzielte. In der Schlussphase versuchte es Oeding noch mal mit vielen Offensivaktionen, doch Hauenhorst spielte die Führung abgeklärt über die Zeit. Riesenjubel bei der Mannschaft und ein  dickes Lob vom Trainer Ralf Spanier: „Mit so einem Spielverlauf habe ich im Vorfeld nicht gerechnet. Oeding war der erwartet starke und unbequeme Gegner, aber meine Mannschaft hat mit einer engagierten und disziplinierten Leistung sich richtig in das Spiel rein gesteigert – dafür zolle ich meinen höchsten Respekt“ so der Übungsleiter, der sich nun mit einem Sieg aus der ersten Westfalenligasaison verabschieden konnte. Am letzten Spieltag gegen Gütersloh fehlt der Coach nämlich aus privaten Gründen.

MZFC erholt sich nicht mehr nach Doppelschlag

ms- OEDING Auch im Rückspiel gegen die befreundeten Fußballfrauen von Germania Hausenhorst setzte es für den FC Oeding eine Niederlage. Die Gäste errangen die drei Punkte dabei durch eine gnadenlose Effektivität im Torabschluss.
Den Gastgebern fehlte zunächst die nötige Präsenz auf dem Platz. Auch ein früher Pfostenschuss der Germania weckte die ungeordnete FC-Abwehrreihe nicht auf (5.). Nur drei Minuten später drückte Melanie Reinhold einen Eckstoß volley zur Gästeführung über die Linie. Nur eine Minute später legte Marietheres Frye zurück auf Stella Heming, die allerdings verzog. Besser machte es Frye nach einer Viertelstunde selbst. Sie köpfte eine Flanke von Anja Kreienkamp zum verdienten Ausgleich ein (16.). Nachdem Torfrau Katja Schulten reflexartig parieren konnte, vergab Heming ihre zweite Chance auf Pass von Sandra Richters (39.). Als dann Frye auch das Glück im Abschluss fehlte (60.), nahm das Unheil seinen Lauf. Mit einem Doppelschlag stellte Nicole Schampera die Weichen auf Gäste-Sieg (65., 67.).


25. Spieltag - 22.05.2011 - FC Oeding vs. Germania

21.05.2011

Zum vorletzten Meisterschaftsspiel in dieser Saison reisen die Westfalenliga – Fußballerinnen des SV Germania Hauenhorst diesmal direkt an die holländische Grenze und zwar in die Gemeinde Südlohn. Gastgeber für die Spanier Elf ist der FC Oeding mit Trainerin und Ex-Heike Rheine Urgestein Anja Siegers. Erst zu Ostern standen sich beide Teams noch in Hauenhorst gegenüber,  wo am Ende die Germanenfrauen in einem spannenden Spiel mit 3:2 die Oberhand behielten. Am Sonntag geht es für beide Teams nur noch ums Prestige. Wobei Trainer Ralf Spanier in den letzten Spielen doch noch Ziele hat: „Wir wollen sowohl gegen Oeding als auch gegen Gütersloh in der nächsten Woche punkten, um die Saison als Aufsteiger mit einer Spitzenplatzierung abzuschließen“. Ähnlich wird es wohl Oeding Trainerin Anja Siegers sehen, denn wer Siegers kennt weiß, dass sie immer nur das Maximale erreichen will. Und so dürfen sich die Germanenfrauen auf einen heißen Tanz im Oedinger Grenzstadion einstellen. Wie es bei den Hauenhorsterinnen personell aussieht, darüber konnte der Coach noch keine Angabe machen. „Schön wäre es, wenn wir wie am letzten Spieltag wieder aus dem Vollen schöpfen könnten“ meint Spanier „doch unter der Woche konnten einige Spielerinnen aufgrund von leichten Verletzungen und Blessuren nicht trainieren. Da müssen wir erst das Abschlusstraining abwarten.“ Doch egal wer am Ende auf dem Platz steht, für Spanier ist „ein Punktgewinn das Minimalziel“. Anstoß im Grenzstadion in Südlohn - Oeding ist am Sonntag um 15 Uhr.

MüGegen Hauenhorst die Punkte einfahren

jok - OEDING Im letzen Heimspiel der laufenden Meisterschaft messen sich die Fußballerinnen des FC Oeding mit der Vertretung von Germania Hauenhorst.
Die Gäste sind als Aufsteiger aus der Landesliga zu Saisonbeginn in die Westfalenliga gekommen und haben gleich in ihrem ersten Jahr für Furore gesorgt. Zwei Spieltage vor Meisterschaftsende steht die Elf auf dem dritten Tabellenplatz. Den können den Gästen aber noch die Fußballfrauen von Arminia Bielefeld streitig machen, die punktgleich wegen der schlechteren Tordifferenz die Position vier einnehmen.
Im Hinspiel mussten sich die Oedinger Frauen knapp mit 2:3 geschlagen geben. Sonntag sollen dafür alle drei Punkte in Oeding bleiben. Die Gastgeberinnen und Trainerin Anja Siegers haben sich vorgenommen, aus den drei letzten Punktspielen die maximale Ausbeute von neun Zählern einzufahren. Vor einer Woche im Auswärtsspiel beim BSV Heeren hat die Mannschaft mit einem 3:0 beim BSV Heeren schon einmal den ersten "Dreier" unter Dach und Fach gebracht. "Wir wollen uns für die Hinspielniederlage revanchieren", sagt Trainerin Anja Siegers. "Germania Hauenhorst ist eine starke Mannschaft, die wir schlagen können, wenn wir von Beginn an konzentriert auf dem Platz stehen und uns keine leichten Fehler leisten." Nach ihrer zweiwöchigen Sperre kann Angreiferin Marietheres Frye ab Sonntag wieder für den FC Oeding auf Torejagd gehen.


24. Spieltag - 03.04.2011 - Germania vs. SV Spexard 3 : 2

17.05.2011

32

 Mit einem 3:2 (3:1) Sieg gegen den SV Spexard revanchierten sich die Fußballerinnen des SV Germania Hauenhorst am Sonntagmittag für die Niederlage gegen die Ostwestfalen noch vor 2 Wochen. Am Ende war es zwar ein verdienter, aber auch sehr hart umkämpfter Erfolg der Germanenfrauen zu dem auch Schiedsrichter Thomas Kappek aus Münster beitrug. Nach Aussage beider Trainer war dessen Beitrag aber eher gering, denn aktiv am Spielgeschehen nahm Kappek nicht teil. „In der Schule würde man sagen „er war anwesend“ beschreibt Hauenhorst Coach Ralf Spanier die Leistung des Unparteiischen. Nach einem furiosen Beginn auf beiden Seiten mit dem Tor zum 1:0 für Hauenhorst durch Nicole Schampera (4. Minute) und dem Ausgleich von Spexards Marion Siek (7.Minute) nahm das Spiel an Härte zu. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ball, sowohl mit fairen, aber auch mit unfairen Mitteln, was den Unparteiischen aber nicht zu interessieren schien. „Es gab keinen Pfiff, keine Ermahnungen, geschweige denn mal eine gelbe Karte- das hätte die Gemüter ein bisschen beruhigt“ meint Spanier. Fußball gespielt wurde aber trotzdem und Hauenhorst zeigte wie auch schon gegen den VfL Bochum ein gutes Spiel. Spexard versuchte es immer wieder mit langen Bällen, scheiterte aber entweder an der Germanen-Abwehrkette oder am eigenen Unvermögen im Abschluss. Und so ging Hauenhorst in der 14. Minute auch mit 2:1 in Führung. Melanie Reinhold erzielte den Treffer mit einem schönen Schlenzer ins rechte Eck Doch damit nicht genug. Nach einer halben Stunde fiel nach einem perfekten Spielzug der nächste Treffer. Nicole Schampera ließ nach einem Anspiel den Ball direkt auf die Außenposition laufen, wo Corinne Holtgräve mit einer wunderschönen Flanke Melanie Reinhold bediente. Diese wiederum köpfte den Ball zu Nicole Schampera, die nicht lange fackelte und den Ball zum 3:1 ins gegnerische Tor schoss. Das war’s dann auch bis zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel nahm zunächst Hauenhorst das Tempo wieder auf. In der 47. Minute scheiterte Schampera mit einem Heber am Aluminium. Nur zwei Minuten später verzog Nina Plaar nur knapp, nachdem sie im Strafraum nur mit ihrem schwachen Fuß zum Schuss kam. Spexard versuchte sich weiterhin im Kontern, ließ aber die letzte Konsequenz vermissen. In der 65. Minute konnte sich erneut Nina Plaar auf der Außenbahn durchsetzen, doch ihre Flanke köpfte Melanie Reinhold knapp über das Tor. Spexard riskierte nun mehr, wechselte eine zusätzliche Stürmerin ein und lockerte auch die Defensive. Jetzt ging es hin und her auf beiden Seiten, doch einzig Spexard in Person von Yvonne Ulke war noch erfolgreich. Ein Pass in die Tiefe und Ulke konnte aus abseitsverdächtiger Position alleine auf das Tor von Andrea Brümmer los laufen und zum 2:3 aus Spexarder Sicht zu verkürzen (77. Minute). Das war aber auch gleichzeitig die letzte nennenswerte Aktion im Spiel und so freute sich Hauenhorst über die geglückte Revanche und dass die Punkte die im Waldparkstadion blieben.

Berichte von der Homepage des SV Spexard

SVS muss zittern 

Gütersloh-Spexard (rast). „Eine Niederlage, die doppelt schwer wiegt“, schüttelte Trainer Andreas Norek den Kopf. Die Westfalenliga-Fußballerinnen des SV Spexard unterlagen Germania Hauenhorst mit 2:3 (1:3), während Borchen als ärgster Konkurrent im Abstiegskampf mit 6:3 siegte.
Durch die so dramatisch verschärfte Situation im Tabellenkeller müssen die Spexarderinnen an den letzten beiden Spieltagen sechs Punkte holen. Selbst dann bleiben sie auf die Ergebnisse der Tabellennachbarn angewiesen. Die Chance, das Heft selber in der Hand zu behalten, vergaben die SVS-Frauen gestern vor dem Tor. Allein Christina Vogelsang vergab in der 4., 16. und 34. Minute hundertprozentigen Chancen. „Eine absolute Katastrophe“, ärgerte sich Norek zur Pause. Nach Wiederanpfiff kämpfte die Norek-Elf weiter, doch zum Erfolg führte der erhöhte Druck nicht. Einzig Ines Ulke sorgte mit ihrem Treffer zum 2:3 in der 76. Minute noch einmal für einen Hoffnungsschimmer.

Schiri-Schelte von Norek

Gütersloh-Spexard (kai). »Ich weiß gar nicht, ob der überhaupt Karten dabei hatte.« Andreas Norek, Trainer der Westfalenliga-Fußballerinnen des SV Spexard, war nach der 2:3 (1:3)-Niederlage beim SV Germania Hauenhorst mächtig sauer über den Auftritt des Unparteiischen aus Münster, der durch strittige Entscheidungen in vielen Situationen »unnötige Härte ins Spiel brachte«.

Abstiegskampf wird zum Verzweiflungsakt

Gütersloh (wot). Das Aufbäumen des SV Spexard gegen den Abstieg aus der Frauenfußball-Westfalenliga wird zu einem Verzweiflungsakt. Während das Team von Trainer Andreas Norek gestern mit 2:3 beim Tabellendritten Germania Hauenhorst verlor, gewann Konkurrent SC Borchen mit 6:3 in Herbede und hat nun fünf Punkte Vorsprung.
Zwar liegen die Spexarderinnen als Viertletzter weiterhin über dem Strich, doch kommt es in der Westfalenliga bei einem (drohenden) Abstieg von zwei westfälischen Teams aus der Regionalliga zu einem vierten Absteiger. Selbst wenn die Norek-Elf ihre beiden letzten Spiele gegen Ostbevern und Flaesheim gewinnt, ist sie auf kräftige Schützenhilfe angewiesen.
Die Niederlage in Hauenhorst stimmte den Coach sehr traurig. „Die haben wir uns selbst zuzuschreiben, hier war deutlich mehr drin“, verwies er auf die zahlreichen ausgelassenen Großchancen. Dass der Schiedsrichter seinem Team einen Treffer quasi schenkte (beim 3:2 stand Ines Ulke klar im Abseits) verschwieg er nicht.


24. Spieltag - 03.04.2011 - Germania vs. SV Spexard

14.05.2011

Es ist gerade einmal zwei Wochen her, als die Fußballerinnen von Germania Hauenhorst mit einem stark reduzierten Kader beim Abstiegskandidaten SV Spexard eine bittere 1:2 Niederlage hinnehmen mussten. Am Sonntag treffen sich beide Mannschaften zum Rückspiel im Hauenhorster Waldparkstadion wieder. Diesmal allerdings unter anderen Voraussetzungen, denn Hauenhorst Trainer Ralf Spanier kann bis auf die verletzte Romina Burgheim auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und wird, genauso wie seine Spielerinnen, alles daran setzen Revanche zu nehmen. „Das Hinspiel war ein bisschen unglücklich und entsprach nicht unseren Vorstellungen“ so der Coach. „Ich verliere nicht gerne zweimal gegen die gleiche Mannschaft, vor allem wenn ich weiß dass wir den besseren Fußball spielen können.“ Grund für diesen Optimismus holt sich der Coach nicht nur aufgrund seines wieder aufgefüllten Kaders, sondern auch aus der Leistung seines Teams  im Nachholspiel gegen den VfL Bochum am Donnerstagabend. Dort schaffte seine dezimierte Mannschaft ein verdientes 2:2 Remis gegen eines der spielstärksten Teams der Liga. Den Ausgleich kassierte Hauenhorst erst in der Nachspielzeit, doch Spanier sah im Spielverlauf ehrgeizige, motivierte und kämpfenden Germanenfrauen, die mit ein bisschen mehr Glück sogar mehr als einen Punkt hätten holen können.
Gegen Spexard wird Spanier seine Elf wohl ähnlich agieren lassen wie gegen Bochum. „Kontrollierte Offensive“ ist das Motto und mit den wieder verfügbaren Tina Wewer, Melanie Reinhold, Corinne Holtgräve, Sarah Schillinger, Ramona Dirkmann und Inga Hagemann, die allesamt im Hinspiel in Spexard fehlten, will Spanier agieren statt reagieren. „In Spexard sind wir hinter dem Ball und hinter den Gegnern hergelaufen – diesmal soll und wird es andersherum sein“ sagt ein sehr selbstbewusster Trainer, der aber genau weiß, was seine Mannschaft leisten kann. Neben der gegen Bochum sehr stark spielenden Abwehrkette, wird die Germania gegen Spexard wohl wieder mit 3 Spitzen und einem aggressiven Pressing agieren – denn eins ist klar: die Punkte sollen diesmal in Hauenhorst bleiben.


22. Spieltag - 12.05.2011 - Germania vs. VfL Bochum II 2 : 2

16.05.2011

2_2Leistungsgerecht 2 : 2 trennten sich die beiden Mannschaften im Westfalenliga Nachholspiel. Die Münstersche Zeitung berichtet wie folgt:

 

MZSchameras Doppelpack reicht nicht - 2:2

Die Frauen des SV Germania Hauenhorst erreichten am Donnerstag gegen die Reserve des VfL Bochumer im Nachholspiel ein 2:2 (1:1)-Unentschieden. Allerdings wäre noch mehr drin gewesen, da Germania bis in die Nachspielzeit hinein mit 2:1 führte und wie der sichere Sieger aussah.
Dementsprechend zerknirscht war SVG-Trainer Ralf Spanier nach der gefühlten Niederlage. „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt vollkommen zufrieden gewesen. Aber wenn man bis kurz vor Abpfiff mit einem Tor führt, dann möchte man gewinnen“ , so der Trainer.
Die Gäste starteten stark in die Partie. Eine Flanke von der rechten Seite erreichte eine Bochumerin, welche aus dem Strafraum heraus den Ball aufs Tor hämmerte. Andrea Brümmer hielt diesen Schuss nicht fest, sodass eine Gästespielerin zum 1:0 abstaubte (12.). Die Antwort der Germaina-Frauen ließ etwas länger auf sich warten. Nicole Schampera kam nach einem Plaar-Freistoß an den Ball und bugsierte das Leder zum 1:1 ins Netz (36.).
Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte den Gästen, der VfL machte Druck, ohne sich Chancen zu erspielen. In der 80. Spielminute tauchte wiederum Schampera nach einem Obermeid-Zuspiel frei vor dem Bochumer Gehäuse auf. Ganz kühl markierte sie das 2:1. In der Schlussphase hatte Germania noch gute Gelegenheiten den Sack zu zumachen, doch beste Chancen wurden vergeben (89., 90.). Stattdessen tauchte in der dritten Minute der Nachspielzeit eine Bochumerin frei vor Brümmer auf und erzielte den 2:2-Endstand.
Team & Tore:
SVG-Frauen: Brümmer - Sriskanderajah, Obermeit, Wessel, Gude - Dirkmann - Wewer (70. Kamphues), Plaar (76. Wagner), Reinhold, Rottwinkel (75. Hagemann) - Schampera
Tore: 0:1 (12.), 1:1 Schampera (36.), 2:1 Schampera (80.), 2:2 (90. + 3)

 

Verdientes Unentschieden in Hauenhorst - Homepage VfL Bochum

Bochum benötigte 8 Minuten um sich an die Gegebenheiten anzupassen, vor dem Spiel kam ein Regenschauer, der Rasen war dadurch glatt geworden.
Nach der Anlaufphase übernahm Bochum die Kontrolle über das Spiel, mit der ersten Möglichkeit in der 13. Minute die Führung für die VfL Damen.
Vanessa Heidrich konnte ein Zuspiel aus der Drehung auf Tor abschließen, die Hauenhorster Torhüterin Andrea Brümmer konnte den Ball nur noch abwehren, Sabrina Gorks brauchte den Abpraller nur noch ins Netz einschieben. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit je einer Möglichkeit für Hauenhorst und durch Sabrina Gorks für Bochum. In der 37. Minute der Ausgleich, ein Freistoß vors Tor geschlagen wurde von der Torjägerin Nicola Schampera mit dem Kopf ins Bochumer Tor verlängert. Mareike Kuhn besaß in der 44. Minute die Möglichkeit mit rechts ein Tor zu erzielen, der Ball ging ganz knapp über die Latte. Mit dem Unentschieden wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause übernahm Bochum sofort die Initiative, Hauenhorst wirkte von den Englischen Wochen ein wenig Müde. Bochums Chancen (53.), (66.) Lisa Josten, (54.), (57.) Hannah Mues, (71.) Vanessa Heidrich wurden entweder von der guten Hauenhorster Torhüterin abgewehrt oder wurden ganz knapp vergeben. In der 83. Minute ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung brachte den Konter zum Rückstand, mit einem Pass in die Tiefe konnte Nicola Schampera alleine auf die Bochumer Torhüterin Sandra Koßmann zulaufen, der Ball ging vom Innenpfosten ins Tor. Bochum öffnete die Räume dadurch ergaben sich große Möglichkeiten für Hauenhorst 85., 88., 91. Minute das Spiel vorzeitig zu entscheiden. In der Nachspielzeit 92. Minute konnte Lisa Josten sich gut durchsetzen, kam an der heraus Laufenden Torhüterin Andrea Brümmer vorbei und setzte den Ball in die Maschen zum Unentschieden.
Ein verdientes Unentschieden aufs ganze Spiel gesehen das aber zum Schluss ein wenig Glücklich zustande kam.


22. Spieltag - 12.05.2011 - Germania vs. VfL Bochum II

12.05.2011

Nachdem die Fußballerinnen von Germania Hauenhorst in den letzten Wochen aufgrund einiger Nachhol- und Pokalspiele schon ein anstrengendes Programm hinter sich gelassen haben, geht es am Donnerstag mit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum weiter mit  den „Englischen Wochen“ der Germanenfrauen. „Das sechste Spiel innerhalb von 20 Tagen und das ganze mit einem reduzierten Kader“ weiß Trainer Ralf Spanier, dass er seine Frauen gerade in der jetzigen Phase gut bei Laune halten muss. „Wir haben die Trainingsinhalte an die Wettkampfbelastung angepasst und arbeiten mehr im regenerativen Bereich“ so Spanier.
Mit der Reserve des VfL Bochum stellt sich im Hauenhorster Waldparkstadion ein sehr spielstarker Gegner vor, der am letzten Wochenende mit einem 7:0 Erfolg über Ostbevern aufhorchen ließ. Im Hinspiel gewann die Germania in Bochum zwar mit 2:1, doch das war laut Ralf Spanier „ein sehr glücklicher Sieg mit einer enormen Anstrengung.“ Am Donnerstagabend soll sich ganze gerne wiederholen, „...aber nur was das Erfolgserlebnis betrifft – der Aufwand muss nicht sein“ meint Spanier im Vorfeld der Partie. Wieder an Bord gegen Bochum ist Kapitän Tina Wewer, die in den letzten Partien schmerzhaft vermisst wurde. In welcher Formation und mit welcher taktischen Ausrichtung die Germanenfrauen den Bochumerinnen entgegen treten wollen, lässt der Coach noch offen. „Wir können unabhängig vom Personal befreit aufspielen, denn sowohl nach oben, wie auch nach unten kann uns gar nichts mehr passieren“ so Spanier, der für den Rest der Saison „ein Platz unter den ersten Vier“ als Abschlussziel ausgegeben hat. „Das haben wir uns verdient und als Aufsteiger wäre das ein guter Erfolg.“
Der Anstoß im Waldparkstadion erfolgt um 19:00 Uhr.


23. Spieltag - 08.05.2011 - Herforder SV II vs. Germania 6 : 2

16.05.2011

Nichts zu holen gab es für die Westfalenliga Fußballerinnen von Germania Hauenhorst bei der 2:6 (1:4) Niederlage gegen die Bundesligareserve vom Herforder SV. Wie auch schon in der letzten Woche musste Trainer Ralf Spanier wieder einmal auf einige Stammkräfte verzichten und so gab es  für den Übungsleiter zunächst nur die etwas defensivere Variante. Doch dieses Unterfangen hatte sich bereits nach knapp 20 Minuten erledigt, denn da führte der Gastgeber aus Herford bereits mit 4:0. „Wir haben uns gegen hoch motivierte Herforderinnen überhaupt nicht gewehrt“ moniert Spanier gerade das Zweikampfverhalten und die Laufbereitschaft seiner Spielerinnen in der 1.Halbzeit. Herford spielte wie aus einem „Guss“, kombinierte gefällig und spielte druckvoll in die Hauenhorster Abwehr. In der 4. Minute hätte Hauenhorst allerdings in Führung gehen können, doch einen fulminanten Schuss von Shanthy Sriskandarajah lenkte die Herforder Torfrau knapp über das Tor. Danach zündete Herford ein Feuerwerk und erzielte die klare Führung durch Tore in der 10. und 12. Minute, sowie in der 20. und 22. Minute. Melanie Reinhold verkürzte in der 24. Minute per Kopf nach einem Eckball auf 1:4. Das wars dann aber auch in der ersten Halbzeit.
Nach dem Wechsel machten die Germanenfrauen zunächst Druck und wurden belohnt. In der 48. Minute schlenzte Melanie Reinhold den Ball zum 2:4 in den Winkel. Hoffnung keimte auf, doch schon zehn Minuten später erzielte Herford mit einem abgefälschten Fernschuss schon das 2:5 aus Hauenhorster Sicht. Eine viertel Stunde vor Schluss dann die endgültige Entscheidung. Wieder war es eine Herforderin, die den Ball aus 20Meter Entfernung im Tor unterbringen konnte und den Treffer zum 6:2 Endstand erzielte. Eine höhere Niederlage verhinderte zum Schluss Torfrau Andrea Brümmer, die mehrmals gegen einschussbereite Herforderinnen klären konnte. Dementsprechend enttäuscht war nach dem Schlusspfiff auch Trainer Ralf Spanier: „Eine derbe „Klatsche“ die aber auch verdient war. Bis auf eine kurze Phase kurz vor und nach der Halbzeit hatten wir heute gar nichts zu melden. Wir konnten immer nur reagieren, statt selber zu agieren und damit waren wir heute chancenlos.“

Westfalenligateam besiegt Hauenhorst mit 6:2 ( Quelle: Homepage: Herforder SV )

Spiele zwischen dem Herforder SV und Germania Hauenhorst haben für den Zuschauer immer einen besonderen Unterhaltungswert. Nachdem die Hauenhorster das Hinspiel noch mit 8:0 für sich entscheiden konnten, fielen auch im Rückspiel in Herford acht Tore, dieses Mal allerdings behielt der Herforder SV mit 6:2 die Oberhand.
Von Beginn an waren die Gastgeberinnen gewillt, sich für die derbe Klatsche aus dem Hinspiel zu revanchieren. Hauenhorst wurde sofort unter Druck gesetzt und so stand es bereits nach 13 Minuten durch einen Doppelschlag von Duygu Cantürk und Vanessa Wiehe 2:0 für den Herforder SV. Julia Peter mit ihrem ersten Saisontor und Vanessa Wiehe sorgten für eine beruhigende 4:0 Führung nach 23 Minuten, ehe Melanie Reinhold kurz darauf per Kopf nach einer Ecke verkürzen konnte.
Nach dem Wechsel gaben die Gäste nochmal Gas und verkürzten wiederum durch Reinhold auf 2:4. Herford brauchte einige Minuten, um wieder in die Partie zu finden, doch Kristina Hölscher sorgte mit einem sehenswerten Fernschuss für die Vorentscheidung. Die Partie war nun gelaufen ,Hauenhorst konnte sich keine nennenswerten Chancen mehr erspielen, während Herford auf der anderen Seite mehrere gute Möglichkeiten vergab, ehe Christin Horst mit einem Flachschuss aus 20 Metern den Schlusspunkt zum 6:2 setzte.


23. Spieltag - 08.05.2011 - Herforder SV II vs. Germania

07.05.2011

Am Sonntag reisen die Fußballerinnen des SV Germania Hauenhorst wieder einmal nach Ostwestfalen. Zu Gast ist die Spanier Truppe diesmal bei der Reserve des Bundesligisten Herforder SV. Und wie es bei Reserveteams so üblich ist, werden sich die Germanenfrauen auf einen unbequemen Gegner einstellen müssen, denn die Frage bei solchen Spielen ist immer: wer wird aus der 1.Mannschaft abgestellt. Doch davon alleine lässt sich zumindest Trainer Ralf Spanier nicht beeindrucken: „Ich kenne den Verein schon seit Jahren und habe auch zu vielen einen persönlichen Kontakt. Es ist egal wer aufläuft – Herford stellt immer eine sehr gute Mannschaft“ weiß der Übungsleiter nur zu gut, welche personellen Möglichkeiten die Ostwestfalen haben. Die Reserve des Bundesligisten blieb in der Saison bisher hinter ihren Zielen zurück und belegt aktuell nur Platz 7 in der Liga. „Wir werden in Herford aufgrund unserer guten Beziehungen bestimmt herzlich empfangen werden; auf dem Platz allerdings sinnen die Gastgeberinnen nach Revanche für die bittere 0:8 Niederlage im Hauenhorster Waldparkstadion“ weiß Spanier genau, dass sich Herford nicht noch einmal so vorführen lassen möchte. Entscheidende Spielerin im Hinspiel war Romina Burgheim, die allein 6 Treffer erzielte. Doch Burgheim wird den Germanenfrauen aufgrund ihrer Verletzung für den Rest der Saison nicht mehr zu Verfügung stehen. „Das ist natürlich ein herber Verlust, gerade was das Offensivspiel meiner Mannschaft betrifft“ weiß Spanier, doch am Donnerstagabend zeigte seine Mannschaft beim 13 : 0  Erfolg im Kreispokal Halbfinale gegen Arminia Ochtrup, dass auch andere Spielerinnen in der Lage sind, Tore zu erzielen. Personell sieht es wieder ein bisschen besser aus bei der Germania. Neben Burgheim fehlt am Sonntag nur noch Kapitän Tina Wewer. Wieder im Kader sind gegen Herford Spielmacherin Melanie Reinhold sowie Corinne Holtgräve und auch Sarah Schillinger. Zusätzlich wird auch Ex – Bundesligaspielerinnen Sarah Wagner die Reise nach Ostwestfalen mit antreten. Wagner war in den letzten Wochen beruflich stark eingebunden, möchte aber nach der Verletzung von Romina Burgheim ihrem Team in der Offensive die nötige Unterstützung geben. Und so möchte Trainer Ralf Spanier zumindest nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. „Herford ist sehr spielstark und sie werden uns von Anfang an unter Druck setzen wollen. Da ist eine gute Defensivarbeit gefordert.“


11. Spieltag - 30.04.2011 - SV Spexard vs. Germania 2 : 1

01.05.2011

Zwar verloren die Fußballfrauen von Germania Hauenhorst mit 1:2 (1:0) ihr Nachholspiel beim SV Spexard, doch mit hängenden Köpfen gingen die Spielerinnen von Trainer Ralf Spanier nicht vom Platz. Und auch die Frage nach den insgesamt 7 fehlenden Stammspielerinnen ließ der Coach unbeantwortet. „Ich bin trotz der Niederlage stolz auf die Spielerinnen, die heute anwesend waren. Jede einzelne hat ihr Bestes geben“ so der Coach, der am Ende das „Quäntchen Glück“ vermisste, wie es seine Mannschaft noch am Ostermontag gegen Oeding hatte.

Der Gastgeber aus Spexard wusste natürlich von der Personalmisere der Germanenfrauen und versuchte von Spielbeginn an das Kommando zu übernehmen. Mit einer teilweise sehr harten Gangart versuchte Spexard den Hauenhorstern den Schneid abzukaufen, was allerdings nur teilweise gelang. Hauenhorst spielte ruhig und geordnet und kam in der 10. Minute zur ersten Chance. Reservestürmerin Nadine Rottwinkel, der Spanier ein „bärenstarkes Spiel in der Offensive“ bescheinigte, erkämpfte sich den Ball im Strafraum kam aber nicht zum Abschluss. Besser machte es in der 20. Minute Nicole Schampera. Glänzend frei gespielt von Kathrin Wessel spielte die Stürmerin zunächst ihre Gegenspielerinnen und anschließend auch noch die Torfrau aus, um dann den Ball ins leere Tor zu schieben. Spexard versuchte mit zuspielen, scheiterte aber meistens  schon im Spielaufbau. Erst in der 32. Minute wurde es erstmalig gefährlich vor dem Tor von Jana Hallau, die diesmal das Tor für die im Feld agierende Andrea Brümmer hütete. Eine Flanke von der Grundlinie landete bei einer Spexarder Stürmerin, die den Ball allerdings aus kürzester Distanz weit über das Tor schoss. In der 38. Minute fast das 2:0 für Hauenhorst. Diesmal legte Schampera den Ball auf Wessel, doch die Mittelfeldspielerin konnte den Ball nicht mehr rechtzeitig erreichen und traf  nur das Außennetz. Mit der knappen Führung ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel machte Spexard zunächst Druck. Mit sehr körperbetonten Spiel kämpften sich die Ostwestfalen immer wieder in den Hauenhorster Strafraum und in der 55. Minute mit Erfolg. Aus 10 Meter Entfernung schoß Yvonne Ulke den Ball unhaltbar für Jana Hallau ins lange Eck. Danach wurde Hauenhorst wieder stärker. Immer wieder war es Nicole Schampera, die die Abwehr des Gastgebers vor Probleme stellte und teilweise nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden konnte. In der 62. Minute setze sich Schampera allerdings durch, doch ihr Schuß ging knapp am Tor vorbei. Keine fünf Minuten später war es wieder Schampera und diesmal scheiterte sie an der Latte. Hektisch wurde es in der73. Minute. Nicole Schampera war ihrer Gegenspielerin wieder entwischt und wurde im Strafraum unfair von den Beinen geholt. Doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. „Unfassbar“ kommentierte Spanier das gerade gesehene, denn das hätte eine spielentscheidende Situation werden können. Und so kam es in der 84. Minute dann zum Siegtor für Spexard. Ähnlich dem ersten Tor war es wieder Yvonne Ulke die aus spitzem Winkel den 2:1 Siegtreffer für ihr Team erzielte. „Das hatten wir nicht verdient“ resümiert Ralf Spanier nach dem Spiel „Spexard hatte diesmal das Glück des Tüchtigen und das es den Elfmeter für uns nicht gab und weiterhin das der Schiedsrichter die Karten nicht so locker sitzen hatte, denn sonst wären die nicht vollzählig vom Platz gegangen. Aber das ist Fußball -  in zwei Wochen werden wir uns im Rückspiel revanchieren.“


11. Spieltag - 30.04.2011 - SV Spexard vs. Germania

29.04.2011

Nach dem 3:2 Erfolg am Ostermontag gegen den FC Oeding hätten sich Trainer und Mannschaft des SV Germania Hauenhorst eigentlich entspannt auf das Nachholspiel gegen den SV Spexard am Samstagabend vorbereiten können. Doch es kam alles ganz anders als gewünscht. Fassungslosigkeit und Ratlosigkeit machten sich breit und versetzten die Mannschaft in einen kleinen Schockzustand. Hauptgrund dafür war unter anderem die Diagnose der Ärzte, die Stürmerin Romina Burgheim nach einer MRT – Untersuchung dem Team mitteilte: Riss des Vorderen Kreuzbandes und damit Saisonaus für die quirlige Top-Torjägerin der Germanenfrauen. Burgheim war beim Spiel gegen Oeding kurz vor Ende der Partie ohne Fremdeinwirkung umgeknickt. Was zunächst nach einer Knieprellung aussah, ergab dann unter der Woche die niederschmetternde Nachricht. Doch damit nicht genug. Ebenfalls verletzt ausfallen wird Kapitän Tina Wewer, die sich unter der Woche beim Arzt eine Schiene aufgrund einer starken Handgelenkprellung abholte und mindestens für 10 Tage ausfallen wird. „Beiden Spielerinnen wünschen wir nur das Beste und schnelle Genesung“ so Spanier, der aber für das Spiel am Samstag gegen den in akuter Abstiegsnot schwebenden SV Spexard noch weitere Hiobsbotschaften parat hat: „Melanie Reinhold, Corinne Holtgräve, Sarah Schillinger und Inga Hagemann fehlen aufgrund beruflicher Verpflichtungen bzw. Urlaub. Und damit hat der Coach nun ein mehr als großes Problem, denn ohne Kapitän, ohne Regisseur, ohne Goalgetterin und dazu noch ohne 3 erfahrene Stammspielerinnen – da ist Improvisationstalent gefragt. „Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen“ meint Spanier und fügt hinzu „wobei diese Ausfälle ehrlich gesagt nicht zu kompensieren sind.“ Und somit werden die Germanenfrauen alleine 5 bis 6 Spielerinnen aus der 2. Mannschaft rekrutieren, damit man sich zumindest zahlenmäßig dem Gegner stellen kann. „In der Tabelle sind wir Dritter – Spexard Drittletzter, aber so komisch es auch klingen mag, fahren wir in der derzeitigen Situation als klarer Außenseiter nach Ostwestfalen“ so Spanier, der aber trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken will. „Erstmal müssen 90 Minuten gespielt werden und Spexard wird definitiv mehr investieren müssen als wir, weil es für die um den Klassenerhalt geht.“


12. Spieltag - 25.04.2011 - Germania vs. FC Oeding 3 : 2

26.04.2011

3:2Mit einem 3:2 (2:2) Sieg im Nachholspiel über den FC Oeding erkämpften sich die Frauen von Germania Hauenhorst wieder einen Platz unter den besten Drei in der Westfalenliga, nachdem kurzfristig am Gründonnerstag Arminia Bielefeld, ebenfalls in einem Nachholspiel, ihnen diesen Platz streitig gemacht hatte. Dass der knappe Erfolg gegen Oeding glücklich war, möchte Hauenhorst Trainer Ralf Spanier gar nicht bestreiten, ganz im Gegenteil und sehr realistisch sieht der Coach das Spiel im Rückblick: „Es war, trotz der hohen Temperaturen, ein sehr gutes und temporeiches Westfalenligaspiel was eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte – selbst über eine knappe Niederlage hätten wir uns nicht beschweren können“ so Spanier, der besonders die Fairness beider Mannschaften lobte: „Beide Teams haben sich 90 Minuten rein gar nichts geschenkt und verbissen um jeden Zentimeter Rasen gekämpft – am Ende steht man sich aber gegenüber, gibt sich die Hand, trinkt und isst auch noch was zusammen und redet übers Spiel. Das ist Amateurfußball und so muss das sein“ halten Spanier und seine Mannschaft große Stücke auf Anja Siegers und die Mannschaft des FC Oeding. Im Vorfeld allerdings bekamen die Zuschauer einiges zu sehen.
Während die Germanenfrauen sich in der Anfangsphase zumindest zahlenmäßig mehr Chancen erarbeiten konnten, war es der Gast aus Oeding der die Führung erzielte. Schulmäßig heraus gespielt ging Oeding in der 12. Minute durch ein Traumtor von Maria-Theresia Frye in Führung. Eine Flanke von der linken Seite nahm die Gästestürmerin volley aus der Luft und ließ Torfrau Andrea Brümmer keine Chance. Doch nur ein paar Minuten später gab Hauenhorst die passende Antwort. Ein langer Ball auf Nicole Schampera, die Stürmerin drang in den Strafraum ein und vollendete mit satten Schuß zum 1:1 Ausgleich. Oeding ließ sich aber nicht beeindrucken und spielte munter mit. In der 30. Minute fasste sich Andrea Seggewiß ein Herz und ihr Schuß aus 20 Metern ging platziert ins untere Eck zur 1:2 Führung für die Gäste. Aber auch diesen Rückschlag machte Hauenhorst in kürzester Zeit wett. In der 33. Minute war es Nina Plaar, die eine Freistoß in unnachahmlicher Manier aus knapp 40 Metern unter die Latte drosch. Und so gingen beide Teams mit einem gerechten 2:2 in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel bot sich den zahlreichen Zuschauern fast das gleiche Bild. Hauenhorst versuchte es mit spielerischen Mitteln; Oeding hielt dagegen und versuchte es wiederum mit langen Bällen in den Rücken der Hauenhorster Abwehr. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch den entscheidenden Akzent setzten die Germanenfrauen in Person von Romina Burgheim. Die quirlige Stürmerin setzte sich in der 79. Minute alleine im Strafraum der Gäste durch, umspielte Torfrau Katja Schulten und schob zum vielumjubelten 3:2 Siegtreffer ein. Zufriedene, aber auch erleichterte Gesichter auf Hauenhorster Seite, denn dieses Tor kam genau zum richtigen Zeitpunkt.
Am Ende retteten die Germanenfrauen den knappen Erfolg über die Zeit und freuten sich über den Verbleib in der Spitzengruppe der Liga.

 

MüZSiegers ist ein Fan des FC Oeding - von Bernhard Mathmann

OEDING. "Wäre ich nicht schon lange von dem Potenzial meiner Mannschaft überzeugt, so würde ich spätestens seit dieser Vorstellung zu den Fans meiner Elf gehören" - Anja Siegers, Trainerin des Frauenfußball-Westfalenligisten FC Oeding, "zog den Hut" vor ihrem Team, trotz einer 2:3 (2:2)-Niederlage im Nachholspiel am gestrigen Nachmittag bei Germania Hauenhorst.

"Beide Mannschaften haben den Zuschauern eine Top-Partie geboten: Das war ein richtig guter und rassiger Westfalenliga-Vergleich - in dem wir eigentlich mehr verdient gehabt hätten", urteilte Siegers.
Mit einer ungewöhnlichen taktischen Ausrichtung wartete sie auf: Jenny Reiss bekleidete die typische Libero-Position, Stella Heming und Andrea Dempzin agierten in den klassisches Bewacherrollen gegen Romina Burgheim und Nicole Schampera. "Diese unkonventionelle Ausrichtung ging auf, auch wenn die beiden Torjägerinnen zu Erfolgen kamen", meinte Anja Siegers. Zunächst jedoch hatte Marietheres Frye den FC Oeding früh in Führung gebracht (12.). Den Ausgleich erzielte Schampera wenig später.
Und da die beiden Kontrahenten die Visiere hoch klappten, blieben weitere Treffer nicht aus: Andrea Seggewiß erzielte die erneute Gästeführung (30.), die Nina Plaar mit einem 30-Meter-Freistoß-Knaller genau in den Torwinkel wieder egalisierte (34.).
Möglichkeiten zu weiteren Treffern hatten Amelie Wichert, Janine Poll und Alexandra de Lucia für den FC Oeding. Für den SV Germania Hauenhorst steuerte Romina Burgheim dann in der 68. Minute den 3:2-Siegtreffer bei. "Dieses Spiel hatte eigentliche keinen Sieger verdient", meinte Siegers.


12. Spieltag - 25.04.2011 - Germania vs. FC Oeding

24.04.2011

WestAm Ostermontag ( 13:00 Uhr ) treffen die Fußballerinnen von Germania Hauenhorst in einem Nachholspiel im heimischen Waldparkstadion auf den FC Oeding. Die Mannschaft von Trainerin Anja Siegers gilt als sehr unbequem und stellt gemeinsam mit der Germania mit nur 26 Gegentoren die zweitbeste Defensive der Liga. Sechs davon kassierte Oeding alleine am letzten Wochenende, wo man unter den Augen von Hauenhorst Trainer Ralf Spanier, beim Tabellenführer in Gütersloh keine Chance hatte. „Dieses Spiel dürfen wir aber nicht überbewerten“ so der Coach. „Gütersloh hatte einen Sahnetag und bei Oeding lief nichts zusammen. Das wird am Montag schon wieder ganz anders aussehen“ weiß Spanier um die Motivationskünste der ehemaligen Bundesligaspielerin und Trainerkollegin Anja Siegers. Personell wird Hauenhorst aus dem Vollen schöpfen können. Entscheidend wird laut Spanier aber die Tagesform sein.

MünsterlandSiegers kennt die Germania-Schwächen - von Bernhard Mathmann

Am Ostermontag stellt sich der FC Oeding bei Germania Hauenhorst vor, einer Mannschaft, die Anja Siegers gut zu kennen glaubt: "Viele ehemalige Mitspielerinnen aus Rheine bilden bei der Germania den Stamm: Melanie Reinhold, Romina Burgheim oder Nicole Schampera müssen wir an die Kette legen, um eine Chance zu haben", gibt sie die Richtung vor. "Ich kenne die Stärken der Mannschaft, aber auch ihre Schwächen", fügt sie hinzu.


Frauen Kreispokal: Borussia Emsdetten vs. Germania 0 : 4

23.04.2011

westlineBorussen-Damen verlieren mit 0:4 gegen Hauenhorst - Von Ferdi Recker

Emsdetten. "Wir hatten viele neue Spielerinnen dabei, da muss man spielerisch Abstriche machen. Doch wir haben uns sehr gut verkauft, vor allen Dingen in der ersten Halbzeit kämpferisch ein großes Spiel gezeigt."
Und die Borussen hätten sich belohnen können für das große Engagement, denn in der 31. Minute gab es einen Elfmeter, Neuzugang Isabell Löken war gefoult worden. Jenny Veltrup trat an und scheiterte an der Torhüterin aus Hauenhorst - Pech!
Mit einem Doppelschlag ging der Favorit mit 2:0 in Führung, das war dann auch der Pausenstand. Im Verlauf der zweiten Halbzeit übernahm dann Hauenhorst mehr und mehr die Initiative, "doch Chancen gab es auf beiden Seiten nicht viele nach dem Wechsel, die Aktionen spielten sich im Mittelfeld ab", sagt Asche. Die Borussen setzten auf Konter, echte Torgefahr aber brachten sie nicht mehr. Vier Minuten vor dem Ende das 3:0 für den Gast, ehe die frühere Borussenspielerin Nicole Schampera für den Westfalenligisten zum 4:0-Endstand erhöhte. Trotz der Niederlage - Frank Asche sah viel Positives: "Die neuen Spielerinnen haben sich gut eingefügt, das gibt Hoffnungen im Hinblick auf die nächste Saison.


12.04.2011 - Testspiel gegen die Bundeswehr Nationalmannschaft

13.04.2011

Am Dienstagabend fand das Testspiel zwischen der 1. Frauenmannschaft von Germania Hauenhorst und der Bundeswehr Nationalmannschaft der Frauen im Hauenhorster Waldparkstadion statt. Leider musste das Spiel auf dem nicht so guten Trainingsplatz der Germania stattfinden ( der Hauptplatz = sonstige Spielstätte der Mannschaften verfügt nicht über eine Flutlichtanlage ). Trotzdem entwickelte sich ein gutes Spiel. Die beiden Rheinenser Zeitungen berichten in ihren Print- und Onlineausgaben über das Spiel.

MVVON DIRK MÖLLERS

Germania Hauenhorst nutzt Stegemanns Pause bis zum 3:4

Eine Halbzeit sah es so aus, als würden die Fußballfrauen von Germania Hauenhorst vor Ehrfurcht und Kälte erstarren. Mit vier Toren führte die von Spielertrainerin Kerstin Stegemann angeführte Bundeswehr-Nationalmannschaft zur Pause, und alles deutete auf ein vorzeitiges Schützenfest in Hauenhorst hin. Aber der Trend täuschte: Dank einer beachtlichen Leistungssteigerung fanden die Gastgeberinnen ins Spiel zurück und beendeten das Testspiel mit einer knappen 3:4 (0:4)-Niederlage.
„In der Halbzeit haben wir die Fehler angesprochen und die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Wir wollten uns hier nicht abschlachten lassen“, freute sich SVG-Trainer Ralf Spanier über die gute Moral seiner Elf.
Bei dem in blau und weiß gekleideten Bundeswehr-Team begann die Hauenhorsterin Kerstin Stegemann als Innenverteidigerin. Mit der Vize-Rekordnationalspielerin stand die Abwehr der Auswahlmannschaft sicher, die vom 13. bis 24. Juli an den Militär-Weltspielen in Rio de Janeiro teilnimmt. Das Nationalteam übernahm die Kontrolle und legte durch die schnelle Stürmerin Carina Sartorius doppelt vor - 0:2 stand es nach 23 Minuten. Zum 0:3 durch Jenny Napieraj leistete Sartorius die Vorarbeit (26.), um vier Minuten vor der Pause dann selbst wieder zu treffen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb Stegemann („Die Beine sind müde!“) zunächst draußen, was ihrer Mannschaft nicht gut bekam. Denn durch das 1:4 durch Kapitän Tina Wewer setzte Hauenhorst das Signal zur Aufholjagd (49.). Und tatsächlich, nur sechs Minuten später verwertete Annika Becker die Vorlage von Wewer zum 2:4 (55.). Die Stimmung auf der Germanen-Bank verbesserte sich schlagartig. Auch die knapp 200 Zuschauer freuten sich über die unerwartete Spannung.
Es kam noch besser: Becker brachte den Ball von der linken Bahn nach innen, wo Nicole Schampera goldrichtig stand und zum 3:4 verkürzte (70.). Alle drei Treffer fielen während Stegemanns Abwesenheit, die das Testmatch nach der Pause vor Rand aus verfolgte. Dann aber wurde es der 33-Jährigen zu bunt, die sich selbst für Maren Toerner einwechselte.
Und siehe da: Von nun an zeigte sich die Bundeswehr-Defensive wieder als undurchdringliche Verteidigungslinie, an der die Attacken des Westfalenligisten gnadenlos abprallten.
"An Stege hat es aber nicht unbedingt gelegen, dass wir besser ins Spiel kamen“, lenkte Spanier die Aufmerksamkeit auf seine Mannschaft. Mit Recht.

MZVon Janis Kegler

Spielertrainerin Kerstin Stegemann siegt mit der Bundeswehr-Frauennationalelf mit 4:3

HAUENHORST Ein Testspiel der besonderen Sorte erlebten die Zuschauer am Dienstagabend im Waldparkstadion in Hauenhorst. Die Bundeswehr-Nationalmannschaft der Frauen setzte sich dabei denkbar knapp mit 4:3 (4:0) Toren gegen die Westfalenliga-Frauen des SV Germania Hauenhorst durch. Dabei spielte Trainerin Kerstin Stegemann 70 Minuten gegen ihre „alte Liebe“ mit.

Die ersten Torchancen erspielten sich die Gäste: Sartorios schickte Napieray, doch eine gut aufgelegte Andrea Brümmer im Tor der Heimmannschaft verhinderte den Rückstand (5.). In der 13. Minuten waren es wieder die Gäste, die über ihre linke Seite beinahe zum Torerfolg kamen. Jedoch ließ wiederum Sartorios die gute Möglichkeit liegen.
In der 20. Minute passierte es: Ein langer Ball erreichte die durchgestartete Corinna Sartorios, die sicher zum 1:0 einschob. Die Germania-Frauen schienen von diesem Gegentreffer geschockt und so dauerte es nur drei Minuten, bis die Bundeswehrauswahl nachlegte. Wieder schnappte bei einem langen Ball die SVG-Abseitsfalle nicht zu. Corinna Sartorios bedankte sich artig, indem sie zum 2:0 nachlegte.
Kurz danach stand Rubel frei vor dem Hauenhorster Gehäuse, ihr Schuss ging knapp am Tor vorbei (23.). Die BW-Auswahl hatte jetzt Spaß am Spiel und legte noch ein drittes Tor nach. Jenny Napieray ließ drei Gegenspielerinnen aussteigen, um danach gefühlvoll das 3:0 zu erzielen (28.). Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste auf 4:0. Germania verlor den Ball leichtsinnig in der Abwehr, Hommel legte in die Mitte, wo Sartorios ihr drittes Tor an diesem Abend erzielte.
Nach dem Wechsel zeigte sich Hauenhorst von einer anderen Seite. Die Folge war der 1:4-Anschlusstreffer durch Tina Wewer (50.). Mit einer schönen Kombination erzielte Hauenhorst sein zweites Tor. Über Nicole Schampera und Melanie Reinhold kam das Leder zu Annika Becker, die zum 2:4 einnetzte (56.).
Hauenhorst erspielte sich weitere Chancen, doch Schampera (58.), Wewer (67.) und Nina Plaar (68.) vergaben. So dauerte es bis zur 71. Minute, ehe Schampera auf Zuspiel von Becker zum 3:4-Endstand traf.
 


21. Spieltag - 10.04.2011 - DSC Arminia Bielefeld vs. Germania 4 : 2

11.04.2011

BielefeldEs war ein Spiel zum Haare raufen für die Germanenfrauen aus Hauenhorst. Nichts gelang der Mannschaft von Trainer Ralf Spanier auf dem Hartplatz an der Schüco- Arena in Bielefeld und so trat man mit einer verdienten 2:4 (0:1) Niederlage auch die Heimreise an. „Wir brauchen nichts zu beschönigen – wir waren einfach nur „grottenschlecht“ beschreibt der Trainer die Leistung seiner Mannschaft beim Spiel gegen den Tabellenfünften Arminia Bielefeld. Von technischen Fehlern wie ungenauen Passspiel, über taktisches Fehlerverhalten bis hin zur mangelnden Laufbereitschaft – bei Hauenhorst kam am Sonntag einfach alles zusammen. Nur die Anfangsphase hob der Coach hervor. Da versuchte sein Team den Gegner in die Defensive zu drängen und erarbeitete sich auch Torchancen durch Melanie Reinhold und Romina Burgheim. Das wars dann aber auch, denn Bielefeld wurde immer stärker und versuchte mit langen Bällen die Hauenhorster Abwehr immer wieder in Bedrängnis zu bringen. Die erste große Chance für den Gastgeber bereitete allerdings Torfrau Andrea Brümmer vor. Ein zu kurz geratener Abstoß landete genau vor den Füßen einer Bielefelder Stürmerin, doch Brümmer machte ihren Fehler wieder gut und nahm der Spielerin in der folgenden Eins gegen eins Situation den Ball souverän wieder ab. Kurz vor der Pause war es dann aber soweit. Ein Eckball von Bielefeld flog an Freund und Feind vorbei ins kurze Eck und Hauenhorst musste mit einem bitteren Gegentor in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel war Bielefeld weiter die spielbestimmende Mannschaft. Hauenhorst scheiterte häufig schon im geordneten Spielaufbau und ein Abspielfehler bescherte den Gastgebern in der 67. Minute das 2:0. Eine Bielefelderin marschierte über die rechte Seite auf und davon und ihren Rückpass konnte eine völlig frei stehende Stürmerin über die Linie drücken. Hauenhorst bäumte sich noch einmal auf und in der 75. Minute erzielte Melanie Reinhold nach einem Eckball von Nina Plaar den 1:2 Anschlusstreffer. Keine 5 Minuten später lief eine Bielefelder Stürmerin alleine auf das Tor von Andrea Brümmer zu und versuchte die Keeperin auszuspielen. Brümmer ging zu Boden; die Bielefelderin ebenso und der nicht immer souveräne Schiedsrichter entschied auf Elfmeter für Bielefeld, welcher dann auch zum 3:1 führte. Aber wiederum nur eine Minute später gab es eine ähnliche Situation im Bielefelder Strafraum. Romina Burgheim wurde zu Fall gebracht und wieder entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Corinne Holtgräve ließ sich die Chance nicht nehmen und verkürzte auf 2:3. Zum Ende des Spiels riskierte Hauenhorst dann alles und wurde in der 87. Minute clever ausgekontert. Wieder war es ein Fehlpass im Spielaufbau und wieder wurde eine Bielefelder Stürmerin auf die Reise geschickt, die dann aus abseitsverdächtiger Position den Treffer zum 4:2 Endstand erzielte. „Wir dürfen uns nicht beklagen und die Fehler bei anderen suchen“ resümiert Trainer Ralf Spanier die Niederlage „jeder ist sich selbst der nächste und im nächsten Spiel sieht es schon wieder ganz anders aus“ blickt der Coach schon nach vorne auf das kommende Heimspiel gegen den VFL Bochum.

Bericht von der Bielefelder Homepage von Werner Jöstingmeyer

So langsam wird es unheimlich. Arminias erste Frauenmannschaft kommt immer besser in Schwung. Nach dem Sieg gegen den Rangzweiten FC Finnentrop musste nun nach Verfolger SV Germania Hauenhorst dran glauben. Mit 4:2 besiegte das Team von Trainer Markus Wuckel den Tabellensdritten aus dem Emsland und hat nun selbst den vierten Platz im Blickfeld. „Kaum zu glauben was passieren würde, wenn wir in der Hinserie nicht diese dumme Niederlagenserie gehabt hätten“, fragte Co- und Torwarttrainer „Ralle“ Schmidt und beglückwünschte ebenso die Mädels wie Chefcoach Markus Wuckel: „Diese Mannschaft hat heute beste Eigenwerbung betrieben. Ich bin total stolz auf sie.“ Auch Hans-Jürgen Laufer reihte sich in die Schlange der Gratulanten ein: „Dieser Erfolg ist hoch verdient. An der Einsatzfreude unserer Frauen können sich die Profis ein Beispiel nehmen“, meinte das für die Abteilungen zuständige Vorstandsmitglied.
Der SV Germania Hauenhorst, der im Hinspiel Arminia mit 5:2 deutlich die Grenzen aufgezeigt hatte, begann stark. Die DSC-Defensive hatte alle Hände voll zu tun. Wiederholt musste Wuckel zunächst von außen lautstark Korrekturen im Stellungsspiel vornehmen. Es dauerte eine gute Viertelstunde bis sich die „Blauen“ endlich aus der Umklammerung befreiten. Vor allem Monika Pronobis setzte mit einem schnellen Konter den ersten Nadelstich, scheiterte aber an Torfrau Andrea Brümmer. Wenig später hatte auch Sturmpartnerin „Franzi“ Gleiche kein Glück. Freistehend schob sie das Leder am kurzen Pfosten vorbei. Arminia übernahm mehr und mehr das Kommando und zeigte, wer auf der Alm „Herrin im Hause“ ist. Nach dem Eckball von Monika Brosch rutschte das Leder von Marie Meiers Kopf zum inzwischen längst verdienten 1:0 ins lange Eck. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Platzherrinnen nicht locker. Monika Pronobis und die eingewechselte Andrea Dück hätten den Sack längst zumachen müssen. Sie vergaben selbst die dicksten Möglichkeiten. Nach einer Stunde glückte Andrea Dück dann endlich das 2:0. Doch die Partie war noch längst nicht entschieden. Hauenhorst stemmte sich mit Macht gegen die drohende Niederlage. Ein Eckball von links rutschte DSC-Torfrau „Caro“ Cloes durch die verletzten und schmerzenden Hände. Die Gäste verkürzten auf 1:2. Arminia wehrte sich anschließend mit vereinten Kräften gegen den Ausgleich. Nachdem Monika Pronobis im Strafraum gelegt worden war hämmerte Spielführerin Sabrina Graf den Ball vom Elfmeterpunkt zum 3:1 ganz sicher in die Maschen. Die Freude währte indes nicht lange. Ebenfalls vom „Punkt“ verkürzte Hauenhorst wenig später auf 2:3. Der Schiri hatte eine Abwehraktion von Marie Meier im Strafraum als Foul gewertet. Diese Chance ließ sich Corinne-Ivonne Holtgräve nicht entgehen, obwohl DSC-Keeperin „Caro“ Cloes mit den Fingerspitzen dran war. . Eine Minuten vor dem Schlusspfiff ertönte dann endlich der finale Jubel. Diesmal blieb Monika Pronobis cool und schloss einen Konter zum 4:2 erfolgreich ab. „Besser können wir kaum Fußball spielen“, jubelte Trainer Markus Wuckel und sah sich mit der Anhängerschar einig: „Heute hat es richtig Spaß gemacht.“


21. Spieltag - 10.04.2011 - DSC Arminia Bielefeld vs. Germania

09.04.2011

Mit den Spielen gegen Arminia Bielefeld, dem VFL Bochum, FC Oeding und SV Spexard beginnen am Sonntag für die Fußballerinnen des SV Germania Hauenhorst „die Wochen der Wahrheit“. So betitelt zumindest Trainer Ralf Spanier die Aufgaben seiner Mannschaft im Monat April. Dazu kommt noch das Kreispokalspiel gegen Borussia Emsdetten, sodass man die Germanenfrauen in diesem Monat wohl mehr im einheitlichen Trikot-Dress sehen wird, als in legeren Trainingsbekleidung.
Los geht`s bereits am Sonntag auf der „Hartalm“ in Bielefeld. Auf dem Kunstrasenplatz direkt neben der Schüco-Arena der Bundesligaprofis, wird Hauenhorst auf einen wiedererstarkten Gegner treffen. Blieb das Team aus Ostwestfalen in der Hinrunde noch weit hinter den Erwartungen zurück, so konnte man in der Rückrunde fleißig Punkte sammeln, mit dem Ergebnis, das sich die von Ex-Profi Markus Wuckel trainierten DSC Damen nun auf Platz 5 der Tabelle wiederfinden. Als „herausragende Spielerin“ bei Bielefeld sieht Hauenhorst Trainer Ralf Spanier Mittelfeldstrategien Deniz Harbert „Zusammen mit Stürmerin Franzi Gleiche und der sehr schnellen Monika Pronobis, hat Bielefeld ein gut eingespieltes Trio, auf das wir auf jeden Fall achten sollten.“ 
Was seine eigene Mannschaft betrifft, kann der Coach eigentlich mehr als zufrieden sein. „Gute und engagierte Trainingsleistung, keine Verletzten oder Kranken – alles ist gut“. Und so darf man gespannt sein, in welcher Formation und mit welcher Taktik die Germanenfrauen den spielstarken Gegner am Sonntag gegenüber treten. Obwohl Spanier beim Hinspiel in Hauenhorst urlaubsbedingt nicht dabei war, hat er sich mittlerweile natürlich bis ins Detail über den Gegner informiert. „Das gehört zum Trainerjob dazu. Es stellt sich nur immer die Frage wie die Spielerinnen diese Werte auf dem Platz umsetzen“ so der Coach, der mit seinem Team nicht ohne Punkte die Heimreise aus Ostwestfalen antreten möchte.

 

Bericht von der Bielefelder Homepage - von Werner Jöstingmeyer

Arminias Lazarett lichtet sich. Zumindest der Kader der ersten Frauenmannschaft sieht personell wieder wesentlich freundlicher aus als noch vor wenigen Tagen. Für das sonntägliche Heimspiel gegen den SV Hauenhorst kann Markus Wuckel endlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Nach überstandener Krankheit kehrten diese Woche auch Nina Hempelmann und Annika Sander ins Mannschaftstraining zurück und stehen dem heimischen Westfalenligisten ab 12.45 Uhr auf dem Kunstrasen der Hartalm zur Verfügung. „Welch ein Luxus. Jetzt kann ich auf 14 Spielerinnen zurückgreifen“, freut sich Chefcoach „Wucki“, warnt aber gleichzeitig vor übertriebenen Erwartungen: „Hauenhorst hat noch klare Aufstiegsambitionen. Die haben das Meisterschaftsrennen noch nicht abgeschrieben.“ Das Hinspiel im Emsland verlor Arminia sang- und klanglos mit 2:5. „Es war wohl eines unserer schlechtesten Spiele“, erinnert sich Wuckel voller Grausen. Obwohl der 44-jährige Trainer den Gegner in die Favoritenrolle drängt, will er nichts unversucht lassen, um die Serie der jüngsten Überraschungserfolge fortzusetzen.
 


20. Spieltag - 03.04.2011 - Germania vs. SV Herbede 2:0

05.04.2011

AbsageDas Spiel der 1. Frauenmannschaft gegen den SV Herbede wurde am Sonntagmorgen um 10:15 Uhr abgesagt. Der Gegner aus Witten hat keine vollständige Mannschaft zusammen bekommen und teilte dieses dem Staffelleiter und dem Verein mit.

Das Spiel wird mit 2:0 für die 1. Frauenmannschaft gewertet.


19. Spieltag - 27.03.2011 - BSV Fortuna Münster vs. Germania 0 : 4

28.03.2011

MS

Mit einem 4:0 (2:0) Sieg beim Tabellenletzten BSV Münster kehrten die Fußballfrauen von Germania Hauenhorst am Sonntagabend wieder in die Heimat zurück und verbesserten sich damit in der Tabelle um einen Platz auf Rang 3. Das Spiel seiner Mannschaft in Münsters Süden betitelte Trainer Ralf Spanier mit „mäßig bis gut“ und der Floskel „dass ein gutes Pferd nie höher springt als es muss“.
Hauenhorst traf am Sonntag auf einen schwachen Gegner, der sich nur auf die Defensive beschränkte und den spielstarken Germanenfrauen damit immer wieder den Raum, gerade für die Abschlussaktionen nahm. Bezeichnend dafür ist die Tatsache, dass Hauenhorst Torfrau Andrea Brümmer während der gesamten 90 Minuten keinen einzigen Ball aufs Tor geschossen bekam und sich so mehr der Frühlingssonne widmen konnte, als gefährliche Situationen zu vereiteln. Ihre Vorderleute bemühten sich während dessen um ein ansehnliches Spiel, was phasenweise auch sehr gut gelang. In der 10., 19. und 21. Minute vergaben zweimal Romina Burgheim und Kathrin Wessels aus aussichtsreichen Positionen. Erst in der 24. Minute traf Burgheim zum 1:0 für Hauenhorst. An der Strafraumgrenze nahm die Goalgetterin Maß und schoss unhaltbar für die gegnerische Torfrau ein. In der 38. Minute fiel das mehr als überfällige 2:0. Melanie Reinhold versuchte ihr Glück aus der Distanz, ihr Schuß aus 20 Metern wurde zum „Flatterball“ und landete, wenn auch etwas glücklich, zur verdienten Pausenführung im Netz.
Nach dem Wechsel dauerte es über eine Viertelstunde bis Germania wieder ins Spiel fand. Dann kam der große Auftritt von Nicole Schampera. In der 62. Minute scheiterte die Stürmerin gleich zweimal aus kürzester Distanz. Einmal per Kopf und einmal mit dem Fuß, was Trainer Ralf Spanier ironisch mit dem bekannten Begriff „Möbelwagen“ umschrieb. Dafür glänzte Schampera allerdings als perfekte Vorbereiterin. Nachdem sie bereits den Führungstreffer aufgelegt hatte, bediente sie diesmal ihre Sturmpartnerin Romina Burgheim erneut, die aus 10 Metern Entfernung zum 3:0 traf. Den Schlusspunkt setzte in der 83. Minute wieder Romina Burgheim. Nach ein Doppelpass mit Melanie Reinhold netze sie unhaltbar zum 4:0 Endstand ein.
„Gegenüber dem Flaesheim Spiel war ich heute mit der spielerischen Leistung zufrieden. Es ist immer schwer gegen so defensiv ausgerichtete Mannschaften wie heute zu spielen, aber trotzdem hätte ich mir noch das ein oder andere Tor mehr gewünscht. Da war die Chancenverwertung eher mäßig“ analysiert Ralf Spanier die Leistung seines Teams. Lob gab es aber trotzdem vom Trainer und zwar für die eigene Defensivabteilung. „Obwohl oder auch, weil kaum gefordert, haben sich Inga Hagemann, Kathrin Wessels, Shanthy Sriskandarajah und Sarah Schillinger immer wieder hervorragend mit ins Aufbauspiel eingebracht“ erklärt der Übungsleiter und fügt hinzu „Nina Plaar hatte ihre Abwehr gut organisiert und so konnte die 4er Kette immer wieder die vorhandenen Räume nutzen und Druck nach vorne ausüben.“

 

Bericht von der Homepage von Fortuna Münster

Glücklos in den Frühling
Katja Laukötter während einer der wenigen Angriffe des BSV. Ohne Andrea Hester und Steff Hekkens musste der BSV Fortuna den starken Gast aus Hauenhorst im Empfang nehmen. Ausgerechnet gegen den starken Aufsteiger fehlten so in der Offensive zwei wichtige Stützen, die für Entlastung in der Partie sorgten. Verzichten musste der BSV zudem auf Jana Bruns uns Lisa Angsamann, so dass Coach Ralf Laukötter gleich vier Stammkräfte ersetzen musste.
Das gelang den scheidenden Trainer in erster Linie mit Vera Betz und später Isi Zur Heiden, die beide aus der Zweiten hochgezogen wurden.
Hauenhorst bestimmte von Beginn an die Partie, jedoch konnte der dann noch frische BSV dem Gast anständig Paroli bieten. Immer wieder kamen die Fortunen zu Vorstößen. Doch in letzter Instanz vermisste der BSV die schon angesprochenen Offensivspielerinnen so sehr, dass kaum eine gefährliche Torchance entstehen konnte.
Hauenhorst dagegen präsentierte sich als eingespieltes Team mit bewährten Stammkräften, die die BSV Hintermannschaft durchaus zu beschäftigen wussten.
Lange konnte der BSV mit einer konzentrierten Leistung dagegen halten, bis zur 28. Minute, als ein leichtfertiger Ballverlust zum Gegenangriff führte. Der Gast ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen und ging mit 1:0 in Führung.
Mit Spannung verfolgten die Zuschauer nun das weitere Geschehen, ob der BSV zusammenbricht oder sich weiter wehren kann. Der BSV konnte sich wehren – und zwar gut! Jedoch nur bis zur 43. Minute, da zeigte sich der Gastgeber wieder großzügig. Hauenhorst ließ sich die Chance wieder nicht nehmen und erhöhte kurz vor dem Wechsel auf 2:0. Dieser Treffer wirkte auf dem BSV sehr gehemmt. Geknickt gingen die Spielerinnen von Ralf Laukötter zwei Minuten später in die Pause.
Nach dem Wechsel ließ Hauenhorst kein bisschen nach, die Gäste legten eher noch einen Gang zu. Fortuna tat sich nun schwer den Ball kontrolliert aus der eigenen Hälfte zu spielen und geriet immer wieder unter Beschuss, bei dem es der Gast mehrmals versäumte den Spielstand zu erhöhen.
Mit fortlaufender Spieldauer verließen dem BSV immer mehr die Kräfte, was der Gast sehr zu nutzen wusste indem er den Ball viel in den eigenen Reihen laufen ließ. Der BSV währte sich mit vorhandenen Kräften, doch das war gegen diesen Gegner zu wenig. In der 77. Minute fanden die Gäste dann wieder ein Durchkommen und erhöhten auf 3:0, ehe die Hauenhorster in der 86. Minute den Schlusspunkt zum 4:0 setzten.
Man merkte dem Spiel heute deutlich an, das in der Offensive heute bewährte Kräfte fehlten, die zum einen das Spiel hätten entasten und zum anderen die Hauenhorster hätten beschäftigten können. So aber war der BSV heute ein Gegner der sich nicht auf Augenhöhe befand.
Nach dem Abpfiff herrschte einsame Stille im Lager des BSV.
Jetzt gilt es sich wieder aufzurichten um in dieser Saison noch das zu retten, was vielleicht noch irgendwie möglich ist. Endgültig verloren geben sich die Fortunen jedoch erst dann, wenn auch rechnerisch keine Chance mehr besteht. Das ist eben der Funke Hoffnung, der bekanntlich immer zuletzt stirbt.
Trotz der jüngsten Niederlage ist der Verein weiterhin stolz auf die Mannschaft. Denn das Team stellt sich trotz der schwierigen sportlichen Lage der Situation. Und das ist nicht immer selbstverständlich!
Weiter geht’s, Mädels!

 

WNVON JÜRGEN BECKGERD, MÜNSTER

BSV Fortuna kann Niederlagenserie nicht stoppen
Münster - Mit Hester, Heckens und Bruns fehlte Frauen-Westfalenligist Fortuna Münster gestern nahezu die komplette Offensive im Heimspiel gegen Germania Hauenhorst. Aber Trainer Ralf Laukötter hatte nach den zum Teil hohen Niederlagen zuvor ohnehin die Abwehr zum besonders geforderten Mannschaftsteil erkoren. Ein halbe Stunde gelang das auch, aber dann kam Germania doch zum deutlichen Erfolg: Mit 0:4 verlor Fortuna Münster und scheiterte vor allem an Hauenhorsts Romina Burgheim. Die Ex-Münsteranerin erzielte drei der vier Treffer und besiegte Fortuna fast im Alleingang. „Sie machte den Unterschied, ganz klar“, sagte Laukötter. Das Zwischenzeitliche 0:2 erzielte Melanie Reinhold fast mit dem Halbzeitpfiff (45.).
Der Fortunen-Coach zeigte sich trotz der Niederlage moderat. „Der Sieg geht zweifelllos in Ordnung, aber wir haben uns gut verkauft, vor allem in der ersten halben Stunde. Wir wollten nicht wieder so eine Klatsche kriegen, wie in den Spielen zuvor“, sagte Laukötter. Zumindest das gelang dem Tabellenletzten.


19. Spieltag - 27.03.2011 - BSV Fortuna Münster vs. Germania

25.03.2011

Fortuna MSBSV Fortuna Münster heißt der nächste Gegner der Fußballfrauen von Germania Hauenhorst am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Hiltrup-Süd. Doch mit der Glücksgöttin „Fortuna“ sind die Münsteranerinnen in dieser Saison wohl nicht viel im Bunde. Als Tabellenletzter der Liga planen die Vereinsverantwortlichen seit letzter Woche ( Niederlage beim ebenfalls abstiegsgefährdeten BSV Heeren )schon mit dem Abstieg in die Landesliga. Und bei mindestens 3 Absteigern aus der Westfalenliga schwindet die Hoffnung nun immer mehr. Etwas anders sieht Hauenhorst Coach Ralf Spanier die Situation des Gegners: „Entscheidend wird sein, ob ein Westverein aus der Regionalliga absteigt, der in unsere Liga käme. Da dieses noch lange nicht feststeht, beträgt Münsters Abstand zum rettenden Ufer erstmal nur 4 Punkte“ spricht Spanier seinen Trainerkollegen Ralf Laukötter Mut zu. Und dementsprechend möchte Spanier mit seinen Germanenfrauen auch in Münster auftreten. „Wir machen keinen Betriebsausflug, sondern kämpfen um wichtige Punkte in der Meisterschaft. Ich rechne mit einer aufopferungsvoll kämpfenden Münsteraner Mannschaft, die alles in die Waagschale werfen wird. Da müssen wir höllisch aufpassen“.
Gegenüber letzter Woche wird der Trainer zumindest auf einer Position wieder umstellen müssen. Sarah Obermeit unterzog sich am Freitag einer Kieferoperation und wird nicht zur Verfügung stehen. Ob der Coach auf weiteren Positionen umstellen wird bleibt abzuwarten, denn was er gerade in der zweiten Halbzeit gegen Flaesheim gesehen hat, kann ihm nicht gefallen haben. „Da gilt es gegen Münster diese Mängel, sowohl fußballerisch als auch von der Einstellung her abzustellen, um erfolgreich mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise anzutreten“.


18. Spieltag - 20.03.2011 - Germania vs. SuS Concordia Flaesheim 4 : 1

21.03.2011

4:1Mit 4:1 (4:0) Toren bezwang Frauen Westfalenligist Germania Hauenhorst im heimischen Waldparkstadion den Tabellendritten SuS Concordia Flaesheim und hielt damit Tuchfühlung auf die Tabellenspitze. Überragende Spielerin war am Sonntag Stürmerin Romina Burgheim, die gleich viermal für den Gastgeber traf. Zufrieden war Trainer Ralf Spanier aber nur bedingt mit seiner Mannschaft: „Gut war aufgrund des Ergebnisses nur die 1. Halbzeit; die andere Hälfte haken wir mal ab“ meinte der Coach nach dem Spiel. Und wer das Spiel gesehen hat, hätte zur Pause wahrscheinlich darauf wetten können, dass die Germanenfrauen die ehemalige Übermannschaft gleich zweistellig abschießen würden.

Die Voraussetzungen für das Spiel waren für Hauenhorst eigentlich optimal. Alle angeschlagenen und verletzen Spielerinnen meldeten sich einsatzbereit und so veränderte Ralf Spanier auf fast allen Positionen seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche. Mit aggressivem Pressing und offensiv ausgerichtet, nahmen die Germanenfrauen sofort das Spiel auf und drängten die Gäste in die eigene Hälfte zurück. Es dauerte aber bis zur 16. Minute bis der Führungstreffer fiel. Ein lang gespielter Ball von Sarah Obermeit und Romina Burgheim lief der auf Abseits spielenden Gästeabwehr auf und davon und erzielte das 1:0. In der 23. Minute schon der zweite Treffer. Nach einem Freistoß von Nina Plaar erzielte Burgheim per Kopf das 2:0 für Hauenhorst. Und damit nicht genug, denn nur 3 Minuten später war es wiederum Romina Burgheim die nach einem genialen Pass von Melanie Reinhold mit ihrem dritten Treffer einen Hattrick erzielte. Die Gäste aus Flaesheim wirkten gehemmt und kamen nur in wenigen Situationen in die Nähe des von Andrea Brümmer gehüteten Tores. Vor der Halbzeit gab es dann noch mal einen Auftritt von Romina Burgheim. Wieder war es Melanie Reinhold, die mit einem Pass durch die Schnittstelle der Abwehr ihre Stürmerin in Szene setze und die verwandelte eiskalt zum 4:0 Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel passierte nicht mehr viel. In der 50. Minute. erzielte Flaesheim aus abseitsverdächtiger Position den 1:4 Anschlusstreffer. Das war’s aber auch. Flaesheim konnte und Hauenhorst wollte nicht mehr. So beschreibt zumindest Trainer Ralf Spanier das, was beide Mannschaften in der 2,Halbzeit den Zuschauern boten.
„Eigentlich ein langweiliges Spiel, wo sich meine Mannschaft dem unmotivierten und lustlosen Gekicke des Gegners angeschlossen hat.“ Am Ende zählen aber wieder die Punkte, denn damit kann Germania Hauenhorst, bei noch zwei ausstehenden Nachholspielen, der Spitzengruppe auf den Fersen bleiben.


18. Spieltag - 20.03.2011 - Germania vs. SuS Concordia Flaesheim

18.03.2011

FlaesheimMit dem SuS Concordia Flaesheim stellt sich am Sonntagmittag nicht nur ein ehemaliger Frauen-Traditionsverein im Hauenhorster Waldparkstadion vor, sondern auch eine Mannschaft die in der bisherigen Saison ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Noch bis vor 2 Monaten war Flaesheim das „Non Plus Ultra“ der Westfalenliga. Gespickt mit vielen ehemaligen Bundesligaspielerinnen wollte man an alte Zeiten und Erfolge anknüpfen. Souverän und ohne Niederlage stand das Team vom ehemaligen Trainer Ralf Giera an der Tabellenspitze und beherrschte die Liga wie kein anderer. Kurz vor der Winterpause gab es dann aber den großen Knall. Vermeintliche Sponsoren waren in Flaesheim auf einmal nicht mehr vorhanden bzw. konnten die Mannschaft nicht mehr unterstützen. Die Folge war, dass der Trainer sowie weitere 6 gestandene Spielerinnen in der Winterpause den Verein verließen. Zu Beginn der Rückserie folgten viele Punktverluste in der Meisterschaft, sodass sich das Team von Neu-Trainer Klaus Rohrmann aktuell auf Platz 3 der Tabelle wiederfindet. Hauenhorst Trainer Ralf Spanier warnt aber davor, die Flaesheimer zu unterschätzen. „Mit Sandra Langenkamp und Nadja Deyke sind immer noch überragende Spielerinnen im Team“ weiß Spanier und fügt hinzu „die Mannschaft ist noch so stark, das sie am Ende der Saison ganz oben in der Tabelle stehen werden“. Für den Übungsleiter selber war die Woche eher ein Wechselbad der Gefühle. Nach der Pleite in Ostbevern und den großen personellen Problemen der vergangenen Wochen, hofft Spanier am Sonntag doch wieder die eine oder andere Spielerin einsetzen zu können. Aus dem Urlaub zurück ist Sarah Schillinger. Mit Kathrin Wessel meldete sich unter der Woche eine wichtige Defensivstütze wieder zum Training zurück, nachdem sie verletzungsbedingt eine Woche pausieren musste. Große Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Melanie Reinhold sowie Stürmerin Nicole Schampera. Fehlen wird definitiv Corinne Holtgräve, die an diesem Wochenende Dienst bei der Bundeswehr leisten muss. Wer am Sonntag gegen Flaesheim in der Startelf steht, wird Trainer Ralf Spanier wohl erst unmittelbar vor dem Anpfiff entscheiden. Die Vorgabe ist allerdings klar: „Wir wollen und werden anders auftreten als am vergangenen Wochenende in Ostbevern. Unter der Woche wurden viele Gespräche geführt und die Mannschaft hat verstanden worum es geht“ so Spanier. Entscheidend wird natürlich sein mit welchem Personal und mit welcher Einstellung die Germanenfrauen auftreten werden. Sollte alles passen, so könnte Hauenhorst weitere Punkte auf der „Haben-Seite“ verbuchen.

Anstoß im Waldparkstadion ist am Sonntag um 13:00 Uhr


17. Spieltag - 13.03.2011 - BSV Ostbevern vs. Germania 3 : 0

14.03.2011

Mit einer 0:3 (0:0) Niederlage kehrten die Fußballerinnen von Germania Hauenhorst am späten Sonntagabend vom BSV Ostbevern zurück ins Waldparkstadion. Und dieser Sieg für die Gastgeber war laut Trainer Ralf Spanier „aufgrund der zweiten Halbzeit“ auch verdient. „Uns fehlte es heute an Qualität, an Quantität und dem Quäntchen Glück um zumindest einen Punkt mitzunehmen“ bringt Spanier die Fakten auf den Punkt. Gleich ohne 7 verletzte oder verhinderte Stammspielerinnen mussten die Germanenfrauen in Ostbevern auskommen. 45 Minuten vor Spielbeginn standen dem Übungsleiter gerade mal 10 Spielerinnen zur Verfügung und so taktierte Hauenhorst auch mit einer ziemlich defensiven Einstellung. Spanier bot einzig Romina Burgheim in der Offensive auf und versuchte es mit langen Bällen aus der Defensive. Doch so sehr sich Burgheim auch mühte, am Ende gab es kein Durchkommen gegen die vielbeinige Abwehr des Gastgebers. Pech hatte die quirlige Stürmerin in der 21. Minute als ihr Heber über die Torfrau nur die Latte traf. In der 34. Minute war Torfrau Andrea Brümmer dann zur Stelle als sie nach einem Alleingang mit einer Glanzparade ihre Mannschaft vor einem Rückstand bewahrte. Und so ging es dann auch torlos in die Halbzeitpause.

Schon kurz nach dem Wechsel musste Spanier das erste Mal seine sowieso schon dezimierte Mannschaft erneut umstellen. Defensivspielerin Ramona Dirkmann, die nach einem halben Jahr Fussballpause das erste Mal wieder aktiv war, musste angeschlagen das Feld verlassen. Als Alternative brachte Spanier Frauke Lunkwitz aus der eigenen Reserve, die zusammen mit Co-Trainerin Nadine Hille als einzige Wechseloption zur Verfügung stand. „Frauke hat ihre Sache aber sehr gut gemacht“ lobte der Coach seine Offensivspielerin, die in der 78. Minute fast sogar einen Treffer erzielt hätte. Vorab geriet Hauenhorst aber durch einen Doppelschlag in Rückstand. In der 67. Minute setze sich eine Spielerin des Gastgebers auf dem Flügel durch, ein Querpass und es stand 1:0 für Ostbevern. Nur drei Minuten später schon das 0:2. Nach einem Eckball kam Verena Seiling frei zum Kopfball und netzte unhaltbar ein. Damit war das Spiel entschieden. Nach einem Querschläger in der Hauenhorster Abwehr nahm Natalie Woitkowiak das Geschenk dankend an und erhöhte auf 3:0 (80. Minute) für ihre Farben, was auch den Endstand bedeutete. „Ich möchte meinen Spielerinnen keinen direkten Vorwurf für die Niederlage machen. Uns fehlten heute einfach die Mittel“ so Spanier nach dem Spiel. „Indirekt erwarte ich aber, gerade in Spielen gegen so kampfstarke und aggressive Gegner, mehr Gegenwehr von meinen Spielerinnen. Das funktioniert aber nur, wenn man körperlich fit ist und davon sind fast alle Spielerinnen aufgrund mangelhafter Trainingbeteiligung meilenweit entfernt“ kritisiert Spanier seine Kickerinnen aufs Schärfste, auch im Hinblick auf das kommende Spiel gegen das TOP- Team aus Flaesheim.
 
WNVON HENNING TILLMANN, TELGTE
 
Ostbevern gelingt Überraschungssieg

Ostbevern - Ein beeindruckender Befreiungsschlag gegen eines der Top-Teams der Westfalenliga ist Ostbeverns Fußballerinnen da gelungen. Vor dem Spiel hatte Frank Schlichter auf einen Punkt gegen den Titelkandidaten Hauenhorst gehofft. Doch nach dem 3:0-Erfolg im Beverstadion stand er als strahlender Sieger da.
„Meine Mädels haben sich das nach den vergangenen Wochen verdient“, sagte Schlichter mit Bezug auf die - teilweise unglücklichen - Niederlagen. Ein Sonderlob sprach der Trainer seiner Manndeckerin Marcia Werning aus, deren Aufgabe die Bewachung der pfeilschnellen Romina Burgheim war. „Sie hat das gut gemacht. Wir haben aber insgesamt defensiv sehr gut gestanden“, befand Schlichter.
Konsequenz daraus war, dass die Gäste selten zu zwingenden Chancen kamen. Die wohl beste hatte Romina Burgheim vor der Pause, als sie frei vorm Tor an die Latte lupfte. Hin und her ging es in der ersten Halbzeit. Auch der BSV hatte Möglichkeiten - durch ein Beinahe-Eigentor des SV und einen Schuss von Ina Klaucke.
Der Knoten platzte aber erst nach dem Wechsel. Sarah Fipke, von Melanie Kuhlenkötter bedient, traf zur Führung (67.). Verena Seiling legte sofort per Kopf nach (70., Ecke Scharmann). Endgültig auf der Siegerstraße waren die Ostbevernerinnen nach dem 3:0 durch Natalie Woitkowiak (80.)


17. Spieltag - 13.03.2011 - BSV Ostbevern vs. Germania

12.03.2011

OstbevernNur ungern denkt Trainer Ralf Spanier an das Hinspiel gegen den BSV Ostbevern zurück, denn in der Hinrunde gewann das Team von Frank Schlichter klar mit 4:1 Toren im Hauenhorster Waldparkstadion und fügte den Germanenfrauen eine bittere Niederlage zu. Das möchten die Germanenfrauen am Sonntag (17:00 Uhr) in Ostbevern natürlich gerne berichtigen und dementsprechend motiviert sollte Hauenhorst auch auftreten. Doch dazu bedarf es, neben einer entsprechenden Einstellung, auch das nötige Personal, was Ralf Spanier zur Zeit allerdings nicht zur Verfügung hat. „Es ist zum Haare raufen“ meint der Coach und fügt hinzu „ da meldet sich auf der einen Seite, nach einem halben Jahr berufsbedingter Pause, mit Ramona Dirkmann endlich eine wichtige Defensiv Spielerin zurück, da fallen auf der anderen Seite mit Kathrin Wessel und Nicole Schampera zwei enorm wichtige Spielerinnen verletzungsbedingt aus.“ Keine leichte Aufgabe für den Übungsleiter aus dem übrig gebliebenen Kader eine schlagkräftige Elf ins Spiel zu schicken, denn mit Sarah Schillinger und Spielmacherin Melanie Reinhold fehlt weiteres relevantes Personal. „Wir werden zwar improvisieren müssen, aber trotzdem Ostbevern Paroli bieten“ setzt Spanier auf den Teamgeist seiner Mannschaft. Für den Gastgeber aus dem nördlichen Münsterland verlief das Fußballjahr 2011 bisher weniger erfolgreich. In allen drei Pflichtspielen ging man als Verlierer vom Platz und rutsche somit ins untere Mittelfeld der Tabelle ab. Allerdings traf die Mannschaft von Torjägerin Alexandra Füchtenbusch in diesen Spielen unter anderem auf die Top-Teams aus Finnentrop und Gütersloh, wo nur knappe Niederlagen am Ende als Ergebnis zählten. Für Trainer Ralf Spanier sind dieses aber nur Momentaufnahmen. „Jedes Spiel ist anders. Ich bin mir sicher das wir auf eine Top motivierte Truppe aus Ostbevern treffen werden, die uns besiegen will“ so Spanier „ Wir werden ähnlich wie gegen Finnentrop und Borchen über den Kampf zum Spiel finden und mit den nötigen Quäntchen Glück auch zählbares aus Ostbevern mitnehmen.“

MVVON HENNING TILLMANN, TELGTE

Meisterschaftsfavorit Nummer zwei

Ostbevern - Nur eine Woche nach der 0:1-Niederlage gegen den Spitzenreiter Gütersloh 2 steht den BSV-Fußballerinnen das nächste schwere Spiel ins Haus. „Meisterschaftsfavorit Nummer zwei“, wie Frank Schlichter Hauenhorst respektvoll nennt, hat sich für morgen Abend (17 Uhr) im Beverstadion angekündigt.
Für den Gastgeber kann es nur darum gehen, Schadensbegrenzung zu betreiben oder vielleicht sogar einen Punkt zu ergattern. „Das wäre schon ein Erfolg gegen diese sehr, sehr starke Truppe“, meint Ostbeverns Coach Frank Schlichter.
Er weist zu Recht darauf hin, dass die Germania mit individueller Klasse nur so gespickt ist. „Viele Akteurinnen haben bereits in der 2. Bundesliga oder in der Regionalliga Erfahrungen gesammelt. Ralf Spanier hat da viel zusammengetragen, was Rang und Namen hat“, zieht Schlichter den Hut. Romina Burgheim beispielsweise oder Melanie Reinhold, die beide bereits beim FFC Heike Rheine gekickt haben. „Gegen so ein Team müssen wir kompakt und als geschlossene Einheit auftreten. Wir sind die krassen Außenseiter“, sieht Frank Schlichter die Chancen des BSV realistisch.
Immerhin haben es die Ostbevernerinnen bereits vor Wochenfrist geschafft, die Partie gegen einen Meisterschaftsfavoriten offen zu halten. Wenn das wieder gelänge, wäre der Ostbeverner Coach zufrieden.
Wie aber schon vor einer Woche plagen Schlichter Personalsorgen. Neben Petra Groth, Valerie Rosemeyer, Tanja Wistuba und Clara Heitkötter fehlen mit Vanessa Müller und Ivonne Annegarn auch zwei Manndeckerinnen. „Ich werde hinten also wieder deutlich umstellen müssen“, bedauert Schlichter. Zu allem Überfluss ist auch der Einsatz von Alexandra Füchtenbusch nicht gesichert. „Sie würde uns als schnelle Konterspielerin sehr fehlen.“


1. Frauenmannschaft verkauft sich teuer

06.03.2011

Die Überraschung fand nicht statt am Samstag beim Westfalenpokal Viertelfinale der Frauen in Siegen. Die 1. Mannschaft von Germania Hauenhorst unterlag beim Regionalligisten Sportfreunde Siegen mit 2:5 ( 0:3). „Hört sich klar an, war es aber nicht“ so Trainer Ralf Spanier. Und richtig. Die beiden letzten Tore der Gastgeberinnen fielen in der 89. und 90. Minute als die Hauenhorsterinnen alles auf eine Karte setzten um die Verlängerung zu erzwingen. Zwei Kontertore besiegelten dann eine zu hohe Niederlage.

In der ersten halben Stunde war die Mannschaft vor Torhüterin Andrea Brümmer nicht wirklich auf dem Platz. Stellungs- und leichte Abspielfehler prägten das Spiel der Germanenfrauen. Immer wieder konnten die Siegenerinnen sich Torchancen herausspielen bzw. von Abwehrfehlern profitieren. Vor allem Kapitänin Britta Thaler bekam die Hauenhorster Abwehr nicht in den Griff, aber mehrmals scheiterte sie an Torfrau Brümmer oder verzog knapp. Doch in der 25. Minute war auch Brümmer machtlos. Jessica Weiß erzielte das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 1:0 für Siegen, die keine fünf Minuten später nach einem Lapsus in der Abwehr der Hauenhorsterinnen durch Manuela Frettlöh auf 2 : 0 erhöhten. Kurz danach der Auftritt der Schiedsrichterin aus dem Nachbarort der Gastgeber, die Handelfmeter für die Gastgeber pfiff, weil Kathrin Wessel der Ball aus einem Meter Entfernung an die Hand geschossen wurde. Der Elfmeter wurde sicher zum 3:0 verwandelt. Trainer Spanier war froh, seine Mannschaft in der Kabine versammeln zu können.
Und irgendwie muss er die richtigen Worte in der Kabine gefunden haben. Denn heraus kam nicht mehr die verängstigte Mannschaft, sondern ein Team, das dem Regionalligisten in der zweiten Halbzeit einen packenden Pokalfight lieferte. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff legte die starke Nicole Schampera für Romina Burgheim auf, die keine Mühe hatte ins leere Tor einzuschieben. Die Hauenhorsterinnen übernahmen das Kommando auf dem Spielfeld und hatten immer mehr Torchancen. In der 65. Minute erzielte Nicole Schampera das 2:3 und der Regionalligist wankte immer mehr. Bis 5 Minuten vor dem Spielende sorgten beide Mannschaften für ein gutes Frauenfussballspiel; nur die Schiedsrichterin mit ihrer Vorteilsauslegung sorgte manchmal für Aufregung bzw. Lacher auf und neben dem Platz. Aber in der 85. Minute musste sie dann doch noch einmal für die Hauenhorster pfeifen. Nach einer Notbremse an Nicole Schampera fünf Meter vor dem gegnerischen Tor pfiff die Schiedsrichterin Elfmeter, die fällige rote Karte beließ sie aber in ihrer Tasche. Zum Elfmeter trat Nina Plaar an, da Kapitänin Tina Wewer sich nicht sicher fühlte. Doch der Ball strich um Zentimeter am Tor vorbei und die große Chance auf den Ausgleich war vertan. Die Elf von Trainer Spanier gab sich jedoch nicht auf und kämpfte weiter um den Ausgleich und die Verlängerung. Bis in der 89. Minute ein Konter gegen die aufgerückte Hauenhorster Abwehr durch die Siegenerin Britta Thaler zum 4:2 aus Sicht des Regionalligisten führte. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte die gleiche Spielerin bei einem weiteren Konter das 5:2.
Ein zu hoher Sieg für die Sportfreunde, was auch deren Trainer Rainer Jakobs bestätigte. „Ich hatte nicht gedacht, dass wir so gefordert werden“ so der Trainer des Regionalligisten und für Trainer Ralf Spanier war es eine klasse Leistung seiner Mannschaft. „Bis auf die ersten 30 Minuten haben wir einen guten Fußball gespielt. Nachdem wir Respekt und Scheu vor Siegen abgelegt hatten, haben wir gezeigt, was wir können. „Ihr könnt erhobenen Hauptes nach Hause fahren und morgen in Hauenhorst Karneval feiern“ gab er seiner Mannschaft mit auf den Nachhauseweg.

 


16. Spieltag - 27.02.2011 - Germania vs. SC Borchen 4 : 1

28.02.2011

Borchen

Riesenjubel am Sonntagnachmittag bei den Frauen von Germania Hauenhorst. Mit 4:1 (1:1) Toren gewann die Spanier Truppe gegen den SC Borchen und festigte damit ihren Platz in der Spitzengruppe der Westfalenliga. Die Germanenfrauen mussten gegen den Tabellenachten gleich auf mehrere Stammspielerinnen verzichten, was Trainer Ralf Spanier veranlasste fast seine komplette Startelf umzustellen. Das Fehlen von Mittelfeldregisseurin Melanie Reinhold und Torjägerin Romina Burgheim löste der Coach damit, dass er sein Team erstmalig mit einer „Doppel-Sechs“ vor der Abwehr, einer „Doppel-Zehn“ im Mittelfeld und mit nur einer nominellen Spitze spielen ließ. Für die angeschlagene Abwehrchefin Nina Plaar, die sich diesmal im zentralen Mittelfeld wiederfand, spielte Sarah Obermeit eine starke Partie als Libero hinter den beiden Viererketten. Somit dauerte es zwar eine Zeit bis sich die neu formierte Elf eingespielt hatte, aber die Gäste aus Borchen konnten ebenfalls keine entscheidenden Akzente setzen. „Wir haben uns diesmal taktisch bewusst anders verhalten als üblich“ so Spanier, der seinem Team ein „Reagieren statt agieren“ verordnete, um die Gäste ein wenig zu verunsichern. Das funktionierte zunächst ganz ordentlich. Das Spiel fand überwiegend nur im Mittelfeld statt, wo es Hauenhorst verstand die Räume eng zu machen. In der 36. Minute klappte dieses aber nicht ganz, denn Borchen ging mit einem abgefälschten Schuß mit 0:1 in Führung. Die Antwort der Hauenhorster ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später war es Annika Bäcker, die nach einem Eckball von Corinne Holtgräve zum 1:1 Ausgleich einköpfte und ihrem Team damit das Halbzeit Remis sicherte. Bäcker, die nach einem halben Jahr Fußballpause extra für dieses Spiel reaktiviert wurde, machte ein sehr gutes Spiel – allerdings fand sich die gelernte Stürmerin bei ihrem Comeback diesmal auf einer zentralen defensiven Position wieder und hatte die Aufgabe nur bei Standards vorzurücken, was ihr ja dann auch gut gelungen ist.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie offener, denn Hauenhorst spielte nun offensiver. In der 58. Minute war Corinne Holtgräve nur mit einem Foul zu stoppen; den fälligen Elfmeter verwandelte Tina Wewer mit großer Unterstützung der Borchener Torfrau zur 2:1 Führung. Zehn Minuten später war es Nicole Schampera, die mit einem Traumtor auf 3:1 erhöhte. Die einzige Hauenhorster Stürmerin setze sich energisch gegen zwei Gegnerinnen durch und zirkelte den Ball aus 16 Meter unhaltbar in den Winkel. Der Gast aus Borchen gab sich aber noch nicht auf, versuchte es immer wieder über seine schnellen Stürmerin, doch jedes Mal war Torfrau Andrea Brümmer zur Stelle und sicherte mit einigen Paraden ihrem Team den Vorsprung. Den Schlusspunkt setze dann erneut Kapitän Tina Wewer, die in der 82. Minute mit einem fulminanten Rechtsschuss den 4:1 Endstand erzielte. Großes Aufatmen bei Mannschaft und Trainer, denn neben Reinhold und Burgheim, fehlten den Germanenfrauen in der Defensive mit Shanthy Sriskandarajah und Elisa Gude, sowie Sarah Wagner und Kim Borgmann für die Offensive weitere Stammkräfte. „Wir haben gewonnen weil wir als „ein Team“ aufgetreten sind“ fasst Spanier das Spiel zusammen. „Jede ist für die andere gelaufen. Dazu eine gute kämpferische Leistung und das nötige Glück – das reichte heute.“


16. Spieltag - 27.02.2011 - Germania vs. SC Borchen

01.03.2011

Am Sonntag treten um 13:00 Uhr die Westfalenliga - Fußballerinnen von Germania Hauenhorst vor eigenem Publikum gegen den SC Borchen an. Was vom Papier her als lösbare Aufgabe erscheint, bereitet Germanen Trainer Ralf Spanier allerdings einiges an Kopfzerbrechen. Denn mit Melanie Reinhold, Romina Burgheim, Shanthy Sriskandarajah und Kim Borgmann fehlen dem Coach nicht nur 4 etablierte Stammkräfte, sondern auch der Ideengeber (Reinhold) und die Goalgetterin (Burgheim) der Mannschaft. Des Weiteren steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Nina Plaar, die unter der Woche aufgrund von Rückenproblemen gar nicht trainieren konnte. Sollte die Abwehrchefin ebenfalls ausfallen, hat Spanier ein großes Problem, denn damit müsste er seine komplette Startelf umbauen und hoffen, dass seine Ergänzungsspielerinnen die vakanten Ausfälle kompensieren können. Sarah Wagener wird allerdings nicht dazu gehören, denn sie liegt mit einer Grippe flach. Erfreulich ist allerdings die Rückkehr von Kathrin Wessel, die im letzten Spiel gegen BSV Heeren verletzungsbedingt pausieren musste. Somit bleibt abzuwarten in welcher Formation und mit welcher taktischer Marschroute die Germanenfrauen sich dem SC Borchen stellen werden. Der Tabellenneunte aus dem Paderborner Land ist für Hauenhorst kein Unbekannter. Im Hinspiel siegte die Elf von Kapitän Tina Wewer mit 4:1 Toren und auch in der letzten Landesligasaison konnte Borchen zweimal bezwungen werden. Trainer Spanier warnt allerdings vor der Auswärtsstärke des Gegners. „Borchen hat in Oeding und auch in Gütersloh souverän gewonnen, dazu am letzten Wochenende die spielstarken Bochumerinnen ebenfalls klar besiegt“ weiß der Coach nur allzu gut um die Stärke der Truppe von Trainer Ralf Lübbert. „Sie können sich genauso wie wir, sehr schnell in ein Spiel reinsteigern und dann wird es gefährlich für uns.“ Trotz der personellen Notlage glaubt der Trainer aber an seine Mannschaft: „Ich habe sehr gute Ergänzungsspielerinnen die auf den Punkt genau ihre Leistung abrufen können“ weiß der Coach und fügt hinzu „Dazu kommt nun mal die Tatsache das nicht die Aufstellung, sondern die Einstellung der Weg zum Erfolg ist.“
 


15. Spieltag - 20.02.2011 - Germania vs. BSV Heeren 5 : 0

23.02.2011

HeerenEs war ein souveräner, aber auch glanzloser Sieg den die Frauen von Germania Hauenhorst gegen den Tabellenletzten BSV Heeren im eigenen Stadion heraus spielten. 5:0 (1:0) lautete das Endergebnis und damit konnten die Gäste vom Kamener Kreuz zufrieden sein, denn das Team von Trainer Ralf Spanier zeigte sich am Sonntag nicht unbedingt in bester Spiellaune. Gerade in der ersten Hälfte fehlten den Germanenfrauen doch häufig die Ideen um den defensiv auftretenden Gast in arge Bedrängnis zu bringen. „Heeren hat das anfangs sehr clever gemacht, denn sobald wir in der gegnerischen Hälfte waren, haben sie quasi einen Trichter um das eigene Tor gestellt, wo es schwer war zum Abschluss zu kommen“ so der Coach, der in dieser Phase aber auch mangelnde Spielintelligenz bei seiner Mannschaft vermisste. Und so dauerte es bis zur 20. Minute ehe Stürmerin Romina Burgheim mit einer Einzelaktion Tina Wewer in Szene setzte und die Kapitänin aus dem Strafraum heraus das 1:0 für Hauenhorst erzielte. Glück hatten die Germanenfrauen direkt im Anschluss an den Führungstreffer, als Heeren nach einem Eckball nur den Pfosten traf.
Mit der schmeichelhaften Führung ging es dann auch in die Halbzeitpause, wo Trainer Spanier seine Spielerinnen wohl noch einmal an ihre fußballerischen Qualitäten erinnern musste, denn nach dem Wechsel spielte Hauenhorst sehr diszipliniert und gradlinig. Die Folge war das 2:0 direkt nach dem Seitenwechsel. Wieder war es Romina Burgheim, die als Vorbereiterin glänzte und diesmal für Nicole Schampera auflegte. Aus kurzer Distanz schob sie den Ball unhaltbar ins Eck (47. Minute) Keine zehn Minuten später schon das 3:0. Diesmal war es Burgheim selber, die mit einem Heber von der Strafraumgrenze traf (58. Minute). Und wiederum nur vier Minuten später traf Schampera zum zweiten Mal. Die Vorarbeit kam diesmal, wie nicht anders erwartet, wiederum von Romina Burgheim. Gleich drei Gegenspielerinnen ließ die quirlige Stürmerin aussteigen um dann uneigennützig aufzulegen. Das Spiel war damit entschieden und so wechselte Trainer Spanier mit Melanie Reinhold, Tina Wewer und Corinne Holtgräve sein komplett „angeschlagenes“ Mittelfeld aus und brachte mit Elis Gude, Inga Hagemann und Sarah Wagner drei frische Kräfte. Der Spielfluss der Hauenhorsterinnen kam dadurch zwar zeitweilig ins stocken, doch einen Treffer sollte es noch geben. Und der fiel in der 83. Minute. Nicole Schampera traf mit der „Picke“ und krönte ihren starken Auftritt mit einem Hattrick. Am Ende war Ralf Spanier dann auch zufrieden mit dem Spiel, zumindest was das Ergebnis betrifft: „Es sah teilweise so aus, als wenn wir nicht mehr getan hätten als wir mussten. Aber das reichte heute voll und ganz“ so der Coach, der sich nach Spielende noch mit seiner Mannschaft freuen konnte, das Spitzenreiter Flaesheim gegen Gütersloh die erste Saisonniederlage kassierte und damit die Spitzengruppe ein bisschen enger zusammenrückt.


15. Spieltag - 20.02.2011 - Germania vs. BSV Heeren

18.02.2011

„Der nächste Gegner ist immer der schwerste“ - nach diesem Motto hat Hauenhorst Trainer Ralf Spanier seine Mannschaft unter Woche auf das Spiel gegen den BSV Heeren vorbereitet. Denn nach dem souveränen 2:0 Erfolg beim Tabellenzweiten in Finnentrop, gilt es am Sonntag gegen den Tabellenletzten den Erfolg zu bestätigen. Doch dieses Vorhaben wird, so Spanier, „schwieriger als viele erwarten.“ „Wir sind in der Pflicht, Heeren hat nichts zu verlieren“ meint Ralf Spanier, der natürlich zur Kenntnis genommen hat, dass die Mannschaft vom Kamener Kreuz am vergangenen Wochenende ein 1:1 gegen den SC Borchen erzielte. Dabei fiel der Ausgleichstreffer für Heeren erst in der Nachspielzeit, was wiederum „für die Moral der Truppe spricht“ glaubt Spanier.

Ob der Coach am Sonntag seiner erfolgreichen Startelf vom Finnentrop Spiel vertrauen kann ist noch offen. „Einige Spielerinnen konnten unter der Woche nur eingeschränkt trainieren“ erklärt Spanier und fügt hinzu „drei Spielerinnen haben massive Knieprobleme und Corinne Holtgräve hat sich im letzten Spiel den Zehnagel abgerissen.“ Gerade hinter dem Einsatz der fleißigen Mittelfeldspielerinnen steht ein großes Fragezeichen. Doch weiß der Übungsleiter sehr genau, dass „wenn es drauf ankommt, alle Spielerinnen auf die Zähne beißen um ihr Bestes zu geben“. Und so streben die Germanenfrauen auch im ersten Heimspiel des Jahres drei Punkte an. Die Spieltagspaarungen sind günstig, einige Top-Teams treten am Sonntag gegeneinander an und somit könnten die Hauenhorster bei einem Erfolg und noch zwei Nachholspielen in Hinterhand, sich unter den besten vier der Westfalenliga festsetzen.
 
Der Anstoß im Waldparkstadion erfolgt um 13:00 Uhr.


14. Spieltag - 13.02.2011 - FC Finnentrop vs. Germania 0 : 2

14.02.2011

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Noch ein bisschen müde vom siegreichen Hallenturnier vom Freitagabend, aber dementsprechend motiviert reisten die Hauenhorsterinnen  keine 36 Stunden später ins 200 Kilometer entfernte Finnentrop um dort das erste Meisterschaftsspiel der Rückrunde zu bestreiten. Auch hier jubelte am Ende Hauenhorst, denn die Spanier – Elf gewann mit 2:0 (1:0) Toren beim Tabellenzweiten im Sauerland. „Völlig verdient und leichter als erwartet“ resümiert Ralf Spanier das Spiel. Finnentrop zog sich mit Beginn des Spiels sofort in die eigene Hälfte zurück und überließ den Germanenfrauen den Ball und den Raum. „Genauso haben wir das erwartet“ meinte Spanier und fügt hinzu „Finnentrop wollte uns auskontern.“ Doch dazu kam der Gastgeber in den ersten 10 Minuten überhaupt nicht. Hauenhorst spielte clever und versuchte es mit geschicktem Passspiel. Doch Romina Burgheim und Nicole Schampera scheiterten jeweils nur knapp. In der 12. Minute wurde es dann allerdings gefährlich vor dem Tor von Andrea Brümmer. Ein Befreiungsschlag landete genau in den Lauf der einzigen Finnentroper Stürmerin, die alleine auf die Torfrau zulief, doch mit einem Reflex und etwas Glück ging der Ball neben das Tor. Nur ein paar Minuten später zeigten die Germanenfrauen erstmals wie kombinationssicher sie sind. Ein zweifacher Doppelpass zwischen Romina Burgheim und Nicole Schampera landete bei Melanie Reinhold, die den Ball aus 12 Metern unhaltbar zum 1:0 unter die Latte drosch. Damit waren die Höhepunkte der ersten Halbzeit eigentlich schon vorbei. Hauenhorst spielte clever und ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen, doch gegen das Abwehrbollwerk der Sauerländerinnen gab es kein Durchkommen.

Nach dem Wechsel spielte Finnentrop etwas offensiver, doch auch hierauf waren die Hauenhorsterinnen vorbereitet. Mit Sarah Schillinger und Shanthy Sriskandarajah hatten sie zwei schnelle Außenverteidigerinnen in ihren Reihen, die das Flügelspiel des Gastgebers quasi lahm legten. Und mit Sarah Obermeit und der frisch aus dem Urlaub zurückgekehrten Kathrin Wessels stand auch die Innenverteidigung sehr sicher. Finnentrop bäumte sich auf und drängte auf den Ausgleich. Ein vermeintliches Abseitstor der Gastgeber fand beim guten Schiedsrichter keine Anerkennung und so erhöhte Hauenhorst noch mal das Tempo. Immer wieder war es die überragende und laufstarke Nicole Schampera die für Gefahr sorgte. In der 75. und 76. Minute scheitere sie nur knapp. In der 78. Minute war Schampera nur durch ein Foul zu stoppen, was einen Freistoß an der Strafraumgrenze zur Folge hatte. Das war eine Situation für Corinne Holtgräve. Die ehemalige Bundesligaspielerin nahm Maß und zirkelte den Ball unhaltbar zum 2:0 in den Winkel. Riesenjubel bei Hauenhorst und frustrierte Gesichter bei Finnentrop. Das Spiel war entschieden und so freute man sich nach dem Abpfiff, dass neben den drei Punkten für Hauenhorst auch der Kontakt zur Spitzengruppe gehalten wurde.

 

Bericht von der Homepage des FC Finnentrop ( dort gibt es auch Bilder vom Spiel )

Die Gäste aus Rheine erwiesen sich als der erwartet schwere Brocken. FC-Coach Peter Niklas hatte sich zunächst für die etwas defensivere Variante entschieden. So hatte Germania Hauenhorst zwar ein optisches Übergewicht, konnte sich aber vor dem FC-Gehäuse nicht entscheidend in Szene setzen. Die klarste Chance der Anfangsphase hatte der FC Finnentrop. Katharina Raichle überlief in der 9. Minute die Gästeabwehr. Im Eins gegen Eins konnte sie zwar Germania-Keeperin Brümmer überwinden, schlenzte den Ball aber knapp am Tor vorbei. Eine schöne Kombination führte zum 1:0 der Gastmannschaft. In der 16. Minute vollendete Melanie Reinhold mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze. In der Halbzeitpause nahm FC-Trainer Peter Niklas einige Umstellungen vor. Der FC Finnentrop hatte nun wesentlich mehr Spielanteile. In der 60. Minute markierte Weronika Camen den vermeintlichen Ausgleich. Der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits. Das war sehr umstritten, denn die Schützin kam aus dem Rücken der Abwehr. Fast im Gegenzug traf Hauenhorst den Pfosten. So hielten sich Glück und Pech die Waage. Die Vorentscheidung fiel in der 79. Minute. Germania bekam in halblinker Position einen Freistoß zugesprochen. Corinna Holtgräve zirkelte den Ball über die FC-Mauer ins Eck. FC-Torhüterin Daniela Bathe war noch mit den Fingerspitzen am Ball, am Ende aber machtlos. Die Gäste verwalteten diese 2:0-Führung bis zum Ende. Der Sieg von Germania Hauenhorst war fraglos auch verdient.


14. Spieltag - 13.02.2011 - FC Finnentrop vs. Germania

12.02.2011

In den 80er Jahren hatte die Gruppe ZOFF einen Riesenhit mit dem Lied „Sauerland...mein Herz schlägt für das Sauerland“ und ebenfalls in den 80er Jahren verließ der Sauerländer Ralf Spanier seine Heimat und zog berufsbedingt nach Rheine. Am Sonntag kehrt Spanier, zusammen mit seiner Fußball - Westfalenligamannschaft aus Hauenhorst, zurück in sein „Geburtsland“ um dort beim FC Finnentrop möglichst erfolgreich in die Rückrunde zu starten. „Mein Herz hängt tatsächlich noch am Sauerland und ich bin immer noch regelmäßig zu Besuch bei meinen Eltern in Warstein“ so Spanier, der am Sonntag allerdings zumindest fußballerisch keine Gefühle für seine Heimat zeigen darf. Zu sehr ärgern sich der Übungsleiter und sein Team noch über die „unnötige“ 0:1 Heim - Niederlage aus der Hirnserie. „Das war unser erstes Pflichtspiel in der neuen Liga und wir haben seinerzeit nicht nur einen, sondern drei Punkte verschenkt“ erinnert sich Spanier ungern an das Hinspiel. Doch blickt man auf die aktuelle Tabelle der Westfalenliga, so kam der Auftaktsieg des FC Finnentrop im Waldparkstadion wohl doch nicht so überraschend, denn die Sauerländerrinnen um Trainer Peter Niklas spielten ihr Programm kontinuierlich gut ab und liegen zur Zeit punktgleich mit Flaesheim an der Tabellenspitze der Liga. Eine hohe Hürde also für die Germanenfrauen, die allerdings mit ihrem kompletten Kader die 200 Kilometer lange Reise antreten werden. „Finnentrop steht nicht zu Unrecht ganz oben in der Tabelle“ weiß Trainer Ralf Spanier „sie stellen eine unbequeme und kompakte Mannschaft, die gerade auf dem heimischen Kunstrasen und mit großer und lautstarker Unterstützung der eigenen Fans eine Macht bilden“. Trotz allem möchten die Hauenhorsterinnen den weiten Weg nicht umsonst antreten: „Wir wollen keine Sightseeingtour ins „Land der Tausend Berge“ machen, sondern schon etwas Zählbares mitnehmen“ gibt der Coach die Marschroute vor. Mit Blick auf die Tabelle und den folgenden Heimspielen gegen Heeren und Borchen wäre ein Punktgewinn schon enorm wichtig für die Germanenfrauen.


Ralf Spanier: Meisterschaft ist bis Ostern kein Thema

10.02.2011

© Münsterländische Volkszeitung - VON WERNER ZERETZKE

Es gibt Sätze, die scheinen fast allen Fußballtrainern dieser Republik in Fleiß und Blut übergegangen zu sein. Einer davon lautet: „Wir denken von Spiel zu Spiel, an die Meisterschaft verschwenden wir keinen Gedanken.“ Auch Ralf Spanier gehört zu denjenigen, die solche und ähnliche Weißheiten gerne verwenden. Dabei brechen für seine Westfalenliga-Kickerinnen von Germania Hauenhorst ganz entscheidende Wochen an.
Schnee und Eis, Regen und Kälte und die damit verbundenen Spielausfälle haben die Tabellen fast aller Fußballligen durcheinanderbewirbelt. So haben fünf der 13 Teams in der Westfalenliga bereits 13 Partien ausgetragen, der FC Oeding hingegen erst neun. Auf elf Punktspielbegegnungen haben es immerhin die Hauenhorsterinnen gebracht, und die reichten ihnen, um sich mit 21 Punkten auf Platz vier vorzuschieben hinter Concordia Flaesheim (30 Punkte), FC Finnentrop (30) und FSV Gütersloh 2009 2 (28). Was bedeutet: Gelingen Siege in den Nachholspielen gegen Spexard und Oeding, schließt Hauenhorst zu den Spitzenmannschaften auf.
Mit diesen Rechenspielen befasst sich Ralf Spanier nicht. „Wir schauen nur auf den nächsten Gegner, und das ist der FC Finnentrop“, meinte der Trainer, „und gegen den haben wir nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel etwas gutzumachen.“ Was aber nur die halbe Wahrheit ist: Hauenhorst darf dieses wichtige Auswärtsspiel nicht verlieren, sonst ist das Spitzentrio vorerst enteilt.
Eigentlich stellt gerade Spitzenreiter SuS Concordia Flaesheim eine Klasse für sich da und hat noch kein Spiel verloren. „Der Verein hat seinen Hauptsponsor verloren und wird wohl nicht aufsteigen können“, meinte Spanier. Entsprechend groß sei bereits der Aderlass zur Winterpause gewesen.
Ralf Spanier hingegen setzt ganz auf sein eingespieltes Team, brauchte keine neuen Spielerinnen. „Wenn meine Mannschaft auf den Platz steht, entwickelt sie unwahrscheinlich viel Ehrgeiz“, meinte er, „egal ob es gegen den Tabellenersten oder Letzten geht.“ Wenn es in seinem Team erst mal rollt, kann es für den Gegner böse ausgehen. Das bekam vor allem der Tabellensechste Herford 2 beim 8:0 zu spüren.
Doch elf gute Fußballerinnen garantieren nicht automatisch für eine gute Mannschaft. „Ich habe sehr viele individuell gute, aber auch überdurchschnittlich viele extrovertierte Spielerinnen“, meinte Spanier. So hat sich der Hauenhorster Trainer zumindest bis Ostern selbst einen Maulkorb verordnet. „Wenn wir dann noch oben stehen, sage ich etwas zum Thema Meisterschaft“, versprach er.


Mssion: Titelverteidigung

28.01.2011

MZUwe Kitroschat: "Hauenhorst ist der Favorit"

RHEINE. Letzter Hallenauftritt für die Regionalliga-Frauen des FFC Heike Rheine: Das Kitroschat-Team nimmt am Sonntag an den Hallenkreismeisterschaften teil. Diese finden in der Kreissporthalle an der Liederkerker Straße in Burgsteinfurt statt.
Der FFC hat wohl die leichtere Gruppe erwischt, geht aber trotzdem nicht als Favorit ins Rennen. Denn Uwe Kitroschat muss auf fünf Stammspielerinnen verzichten. Hanna Tegelmann, Lena Gosewinkel, Theresa Löderbusch und Sinah Lütke-Harmölle absolvieren in Kaiserau einen Lehrgang der Westfalenauswahl, und auch Henrike Zollfrank wird voraussichtlich fehlen. "Trotzdem ist unser Ziel, das Halbfinale zu erreichen", so Kitroschat. Mit Arminia Ochtrup und dem TuS St. Arnold trifft das Heike-Team auf zwei Bezirksligisten, Eintracht Rodde und der FC Lau Brechte/Weiner komplettieren die Gruppe A.
In Gruppe B spielen Germania Hauenhorst, Borussia Emsdetten, SC Preußen Borghorst I, SF Gellendorf und SC Preußen Borghorst II. "Für mich ist Germania Hauenhorst der Turnierfavorit", sagt Kitroschat. "Wir haben eine sehr junge Mannschaft und konzentrieren uns auf die Rückrunde in der Regionalliga", hat das Abschneiden bei den Hallenkreismeisterschaften für den Coach nur einen sekundären Stellenwert.
"Wir setzen voll auf den Nachwuchs", will Uwe Kitroschat mit seinem jungen Team in Burgsteinfurt Akzente setzen und das Team zur kommenden Saison mit weiteren Talenten verstärken. "Wir sind mit er Arbeit von Uwe Kitroschat sehr zufrieden. Trotz vieler Abgänge hat er eine sehr junge, motiverte Mannschaft geformt, die in der Regionalliga gut mithält und der die Zukunft gehört", lobt FFC-Boss Heike Rheine seinen Trainer. Daher ist klar, dass der Verein die Zusammenarbeit mit Kitroschat langfristig fortsetzen will. "Wir werden uns in der nächsten Woche zusammensetzen und das abschließend vereinbaren", verrät Werner.

 

Am kommenden Sonntag ( 30.01.2011 ) nimmt die 1. Frauenmannschaft von Germania Hauenhorst an den Hallenkreismeisterschaften in Burgsteinfurt teil und für Mannschaft und Trainer gilt das Motto: Mission Titelverteidigung!

Doch anders als in den Jahren zuvor werden die Germanenfrauen dieses Jahr vom Jäger zum Gejagten. “Jede Mannschaft, die gegen uns antritt wird versuchen uns zu ärgern und bei jedem Gegentor das wir bekommen, wird die Halle laut Beifall klatschen und gröhlen, selbst wenn es nur das 1 : 9 ist“ weiß Trainer Ralf Spanier was ihn und seine Mannschaft erwartet. Um dem zumindest akustisch vorzubeugen, freut sich das Team um Kapitän Tina Wewer, das „Hauenhorst United“, der Fanclub der Germania, seinen Besuch angekündigt hat. Und welche Stimmung dann aufkommen kann, darüber konnten sich bereits im letzten Jahr die zahlreichen Zuschauer der Kreismeisterschaften ein Bild machen. Mit „Pauken und Trompeten“ motivierte der Fanclub die Mannschaft und hatte so laut Trainer Ralf Spanier „einen großen Anteil am Titelgewinn“.
In diesem Jahr plagen dem Trainer allerdings große Personalsorgen – doch sind diese Sorgen eher positiv zu sehen, „Ich habe 14-15 exzellente Hallenspielerinnen im Kader – nominieren werde ich allerdings nur 10 und 1 Spielerin auf Abruf“ hat Spanier diesmal die Qual der Wahl. Die Favoritenrolle bei den Hallenkreismeisterschaften nimmt der Coach gerne an. „Doch dazu gehören für mich natürlich auch der FFC Heike Rheine und Preußen Borghorst“ so der Coach. Bei seinem Ex-Verein aus Rheine erwartet Spanier eine „bessere Mannschaft“ als noch vor zwei Wochen in Münster. Dort verlor der Regionalligist als klassenhöchstes Team des Turniers gegen die Germania und schied schon ein wenig blamabel nach der Vorrunde aus. Den Gastgeber der Kreismeisterschaften, Preußen Borghorst, sieht Spanier als einen der TOP-Favoriten auf den Titel. „An einem guten Tag können die jeden schlagen“ denkt der Coach noch an die Niederlage beim Preußen-Cup am vergangenen Wochenende. Zudem ist die ehemalige Heike Rheine Spielerin Kathrin Pels ab sofort für die Borghorsterinnen spielberechtigt und wird die Mannschaft sicherlich zusätzlich verstärken.
„Diesmal sind die Voraussetzung allerdings andere und wer den Titel holen will, muss uns schlagen“ so Spanier. Auf die obligatorische Frage wie denn die „feierfreudigen“ Hauenhorster ihren Sonntagabend geplant haben, antwortet Ralf Spanier schmunzelnd: „Ich habe am Montag Urlaub.“


1. Frauenmannschaft beim Fortuna Cup in Münster

14.01.2011

Am kommenden Sonntag ( 16.01.2011 ) nimmt die 1. Frauenmannschaft von Germania Hauenhorst am „Fortuna Cup 2011“ in Münster teil. Dieses sehr gut besetzte Turnier wird vom Hauenhorster Ligakonkurrenten BSV Fortuna Münster ausgerichtet und findet in der Sporthalle Hiltrup – Mitte statt. Teilnehmer sind unter anderem die beiden Regionalligisten Arminia Ibbenbüren und FFC Heike Rheine, das TOP Team aus der Landesliga 3 VFL Billerbeck und der Stadtmeister im Frauenfußball aus Münster, der einen Tag vorher an gleicher Stelle ermittelt wird.

Die Germanenfrauen treffen in ihrer Gruppe eben auf diesen neuen Stadtmeister, sowie auf die beiden Landesligisten Warendorfer SU und VFL Bochum III und auf den Regionalligisten FFC Heike Rheine. Gerade das Spiel gegen den Ortsrivalen aus Rheine wird für viele ein interessanter Vergleich sein, denn nur zwei Wochen später wird der FFC Heike Rheine alles versuchen, den Germanenfrauen den Titel des Hallenkreismeisters streitig zu machen.
Für Hauenhorst Trainer Ralf Spanier ist es egal, gegen welche Mannschaften sein Team bei den ganzen Hallenturnieren antreten muss. „Wir wollen Spaß haben, uns bewegen und Fußball spielen, da ist es egal ob wir auf dem Parkett gegen Kreis- oder Bundesliga spielen“ sieht der Übungsleiter das ganze sehr entspannt. Für Spanier geht es darum bis zu den Hallenkreismeisterschaften am 30. Januar sein „optimales Hallenteam“ zu finden. Verzichten wird er in Münster auf Kathrin Wessels und Kim Borgmann, die am letzten Wochenende noch in Enger beim Turnier teilnahmen. Dafür werden Romina Burgheim und Kapitän Tina Wewer das Team wieder komplettieren.
Auftakt für Hauenhorst ist am Sonntagmorgen um 11:30 Uhr gegen Warendorf. Das Spiel gegen FFC Heike Rheine findet um 13:30 Uhr statt. Die Finalspiele, für die sich nur die beiden Gruppenbestem qualifizieren, starten ab 16:15 Uhr.
 
Den Spielplan finden Sie hier


Frauen-Team Turnier-Vierter in Enger

10.01.2011

MZVon Johannes Breulmann


HAUENHORST Zum Auftakt der Hallensaison belegten die Westfalenliga-Frauen des SV Germania Hauenhorst gleich einen vierten Platz beim Hallenturnier des SC Enger.

Das attraktiv besetzte Turnier, an dem zwölf Mannschaften teilnahmen, wurde an zwei Tagen ausgespielt.
Zu Beginn am Samstag zeigte sich Germania Hauenhorst top-fit. Gegen den Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld wurde ein 6:1-Sieg herausgeschossen. Es folgten ein 7:0-Kantersieg über SV Körne 83 und ein 5:1 gegen SG Essen-Schönebeck III. Dabei waren Melanie Reinhold (5 Tore) und Tina Wewer (4) die Top-Torschützinnen.
Am zweiten Turniertag lief es nicht mehr ganz so gut. In der Neuauflage des Finales von 2010 verlor die Germania gegen den Herforder SV, den späteren Turniersieger, mit 1:3.
Dank eines abschließenden 6:0-Erfolges über den SV Rödinghausen sicherte sich Hauenhorst aber noch souverän als Gruppenzweiter die Halbfinal-Teilnahme.
Dort traf das Team von Trainer Ralf Spanier auf die Regionalliga-Mannschaft SG Essen-Schönebeck II. Nach einem 0:2-Rückstand brachte Melanie Reinhold die Germania mit einem Doppelpack wieder zurück ins Spiel. Durch ein ärgerliches Gegentor kurz vor der Schlusssirene verlor die Spanier-Truppe jedoch mit 2:3.
Somit musste sich Hauenhorst mit dem Spiel um Platz drei zufrieden geben. Erneut Melanie Reinhold (2) sowie Kathrin Wessel und Shanty Sriskandarajah schossen eine sichere 4:1-Führung heraus, die die Hauenhorsterinnen unkonzentriert werden ließ. So fing sich das Team noch drei Gegentore und musste ins Neunmeterschießen.
Hier verschoss ausgerechnet Melanie Reinhold, die dennoch mit elf Treffern zur Torschützenkönigin des Turniers avancierte. So ging das kleine Finale mit 9:10 verloren, die Germania landete „nur“ auf dem vierten Platz .
Trainer Ralf Spanier wollte seinem Team aber keinen Vorwurf machen: „Mit etwas mehr Glück hätten wir erneut im Finale gestanden. Es fehlte nicht viel.“
Den Turniersieg holte sich wie im vergangenen Jahr der Herforder SV dank eines 5:2-Finalsieges über Essen-Schönebeck II.



Sportjahr 2011 beginnt

08.01.2011

Mit der schon traditionellen Teilnahme am Hallenturnier des SC Enger starten die Westfalenliga - Fußballerinnen des SV Germania Hauenhorst am Wochenende in das Sportjahr 2011. Bei dem zweitägigen Hallen - Spektakel steht für das Team von Trainer Ralf Spanier ausschließlich der Spaß im Vordergrund, denn altbewährt wird die Mannschaft wie jedes Jahr vor Ort übernachten und auch an der Players – Night des Veranstalters teilnehmen. Auf dem Hallen-Parkett treffen die Germanenfrauen in ihrer Gruppe auf den Westfalenligisten Herforder SV II, den Landesligisten SG Essen – Schönebeck, den Kreisligisten Körne 83, den Westfalenligisten DSC Arminia Bielefeld und den Bezirksligisten SV Rödinghausen. Im vergangenen Jahr schaffte Hauenhorst beinahe die Sensation, denn erst im Endspiel unterlag man dem Bundesligisten Herforder SV knapp mit 2:3. Ziel in Enger ist laut Trainer Ralf Spanier „das Erreichen der Zwischenrunde“. Weiterhin möchte der Coach schon seine ersten Kandidatinnen für die Hallenkreismeisterschaften testen. „Ich habe noch nie eine Mannschaft gehabt, in der es so viele gute Hallenspielerinnen gibt wie in diesem Jahr“ meint Spanier. Aus diesem Grund werden in Enger auch nicht alle „Hallen - Spezies“ zum Einsatz kommen. So werden u.a. Kapitän Tina Wewer und die im letzten Jahr in Enger als „Beste Spielerin des Turniers“ ausgezeichnete Romina Burgheim nicht teilnehmen. „Wir spielen insgesamt 5 Turniere und werden deshalb die jeweiligen Kader unterschiedlich zusammen setzen, mit dem Ziel bei den Hallenkreismeisterschaften eine Mannschaft aufzubieten, die den Titel verteidigen soll.“ gibt Spanier schon seine Hallenziele bekannt.

Ab der kommenden Woche wird sich das Team dann auch wieder auf dem Sportplatz auf die bereits am 6. Februar beginnende Rückrunde vorbereiten.
 
Nach den ersten drei Spielen ist die 1. Frauenmannschaft noch ohne Verlustpunkt. Die bisherigen Ergebnisse: 6 : 1 gegen Arminia Bielefeld ( Tore: Reinhold ( 2 ) Wewer, Wessels, Plaar und Obermeit je 1 ); 7 : 0 gegen Körne 83 ( Reinhold und Wewer je 2, Plaar, Holtgräve und Sriskanderajah je 1 ), 5 : 1 gegen Essen - Schönebeck ( Reinhold, Wewer, Gude, Wessels und Holtgräve )


13. Spieltag - 28.11.2010 - FSV Gütersloh 2009 II vs. Germania 2 : 1

29.11.2010

Mit 1:2 (0:2) Toren verlor Germania Hauenhorst das Verfolgerduell der Frauen-Westfalenliga bei der Bundesligareserve des FSV Gütersloh 2009 und hängt damit erstmal auf Platz 4 hinter dem Spitzentrio fest. Allerdings haben die Germanenfrauen noch zwei Nachholspiele im Programm.

Als „unglückliche Niederlage“ bezeichnete Hauenhorst Trainer Ralf Spanier das Spiel im Sportzentrum Ost in Gütersloh. Beide Mannschaften zeigten auf dem schwer zu spielenden Rasen aber warum sie zu den Spitzenteams in der Liga gehören, Gütersloh brillierte in der ersten Hälfte und in der zweiten Hälfte ließ dann Hauenhorst Ball und Gegner laufen, leider ohne das nötige Quäntchen Glück, was den vorher angestrebten Punktgewinn gesichert hätte. Nach anfänglichem Abtasten kam Gütersloh in der 11. Minute zur ersten Chance. Nach einem Eckball kam eine Spielerin frei zum Kopfball, doch Torfrau Andrea Brümmer war auf dem Posten und hielt den Ball fest. Nur zwei Minuten später die erste Gelegenheit für Hauenhorst. Eine Rückgabe auf die Torfrau von Gütersloh, die den Ball nur mit einer Bogenlampe wegschießen konnte, landete bei Nicole Schampera, die aber zu überhastet abschloss und neben das Tor schoss. Danach war das Spiel fest in Gütersloher Hand. Immer wieder sorgten gerade die lang und diagonal geschlagenen Bälle für Gefahr in der Hauenhorster Defensive. In der 23. Minute war es einer dieser langen Bälle in den Rücken der Hauenhorster Abwehr, eine Spielerin konnte bis zur Außenlinie laufen und ihren Rückpass brauchte die Stürmerin zum 0:1 nur noch abstauben. Die gleiche Szene nur fünf Minuten später. Ein langer Ball genau in den Lauf von Tanja Heidenreich, die nicht lange fackelte und aus 16 Metern unhaltbar zum 0:2 aus Hauenhorster Sicht einschoss. Gütersloh hatte das Spiel im Griff und erspielte sich noch einige weitere Chancen, allerdings ohne Erfolg. Und so ging es auch in die Halbzeit.
Hauenhorst Trainer Ralf Spanier reagierte in der Pause und brachte mit Sarah Schillinger und Kim Borgmann zwei neue Kräfte. Und so sahen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit quasi genau das gleiche Spiel, nur waren es diesmal die Hauenhorsterinnen die das Spiel machten. Engagiert und entschlossen gingen die Germanenfrauen zur Sache und erspielten sich auch einige Torchancen. Der Anschlusstreffer für Hauenhorst fiel bereits kurz nach der Halbzeit. In der 53. Minute war es Melanie Reinhold, die mit einem „Zuckerpass“ Romina Burgheim bediente, die alleine auf das Gütersloher Tor zulief und das 1:2 erzielte. Hauenhorst war nun hellwach und ließ Gütersloh kaum noch aus der eigenen Hälfte kommen. In der 60. Minute setzte sich Burgheim über Außen durch, doch ihren Rückpass konnte Corinne Holtgräve nicht verwerten. In der 65. Minute kam nach einem Eckball wieder Holtgräve an den Ball und ihr verunglückter Schuss landete direkt vor die Füße von Melanie Reinhold, die aber wohl selber so überrascht war, das sie den Ball aus 5 Metern über das Tor schoss. Und wieder nur ein paar Minuten später war es wiederum Reinhold die aus 20 Metern abzog, doch ihr Schuss ging knapp über das Tor. Die einzige Chance für Gütersloh im zweiten Durchgang gab es in der 77. Minute. Nach einem Freistoß köpfte eine Spielerin den Ball knapp neben das Tor. Den Schlusspunkt setzte dann Germania Hauenhorst. Romina Burgheim setzte sich gegen zwei Gegenspielerinnen im Strafraum durch, doch statt den Ball zurück zu passen versuchte sie es selber und scheiterte an der Gütersloher Torfrau. Und so blieb es bei 1:2 Niederlage für Hauenhorst, die Trainer Spanier aber nicht „als so schlimm“ ansieht: „Beide Mannschaften haben je eine Halbzeit dominiert, wir aber leider ein Tor zu wenig geschossen und somit hat Gütersloh auch verdient gewonnen. Wir können auf Grund der zweiten Hälfte aber mit gutem Selbstbewusstsein nächste Woche zum Tabellenzweiten nach Finnentrop fahren.“
 
Es spielten: Brümmer – Wessel, Gude ( 46. Borgmann ), Obermeit, Plaar, Sriskanderajah, Reinhold, Wewer ( 46. Schillinger ), Schampera, Holtgräve, Burgheim
 


13. Spieltag - 28.11.2010 - FSV Gütersloh 2009 II vs. Germania

26.11.2010

Das TOP Spiel der Frauen Westfalenliga findet am Sonntag in Gütersloh statt. Dort empfängt die Reserve des Bundesligisten FSV Gütersloh die Germania aus Hauenhorst. Auf Platz drei und vier stehend treten die Teams im Verfolgerduell gegeneinander an. Und nur der Gewinner kann sich wohl auch weiter Hoffnungen machen, am Spitzenduo Flaesheim und Finnentrop dran zu bleiben. Das sieht auch Hauenhorst Trainer Ralf Spanier so, wohl wissend das sein Team bei noch zwei ausstehenden Nachholspielen ohne Weiteres auch mit an der Tabellenspitze stehen könnte. Aber das ist für den Übungsleiter noch nebensächlich, denn das was zählt ist immer der kommende Gegner und der heißt FSV Gütersloh. Anders als bei den meisten Bundesliga-Reserveteams setzen die Gütersloher auf geballte Erfahrung in ihrem „Nachwuchsteam“. Trainer Spanier kennt fast alle Spielerinnen des Gegners und weiß dass dort „einige Bundesligaeinsatzminuten – und Erfahrung“ auf seine Mannschaft zukommen. Angeführt wird die Elf aus Ostwestfalen von Ex-Heike Rheine Spielerin Eva Hüwe. Hüwe spielte selbst noch unter Spanier in der 1. und 2. Bundesliga und so weiß der Coach noch einiges über den „Linksfuß aus Neuenkirchen“. Als äußerst torgefährlich hat sich im Laufe der Saison auch das Offensivduo Christina Vocke und Tanja Heidenreich präsentiert. Und da kann Spanier seine Defensive nur vor warnen, denn beide Spielerinnen treffen in regelmäßigen Abständen. Dazu kann Gütersloh Trainer Daniel Lubsch immer wieder auf den großen Kader der Bundesligamannschaft zurückgreifen, was die Qualität des FSV umso mehr steigert. „Gütersloh ist von der Spielanlage ohne weiteres mit Flaesheim und Bochum zu vergleichen“ weiß Ralf Spanier zu berichten „sie wollen unbedingt wieder in die Regionalliga aufsteigen, wo sie noch vorletzte Saison gespielt haben. Der aktuelle Kader ist prädestiniert dafür.“ Punkte verschenken möchten die Germanenfrauen allerdings nicht, „da muss Gütersloh gegen uns schon die Ärmel aufkrempeln“ meint der Coach. Der Kader der Hauenhorster ist wieder komplett. Mit Kathrin Wessel, Shanthy Sriskandarajah, Kim Borgmann, Sarah Schillinger und Inga Hagemann kann Spanier wieder auf bewährte Stammkräfte zurückgreifen, die noch in der letzten Woche beim schmeichelhaften 4:2 Erfolg im Westfalenpokal gegen Nottuln nicht zur Verfügung standen. Auch taktisch wird es dadurch wieder einige Umstellungen in der Startelf der Germania geben. „Wir werden uns nicht nach Gütersloh richten, sondern versuchen unser Spiel aufzuziehen. Nicht umsonst haben wir die beste Offensive der Liga“ meint Ralf Spanier. Anstoß ist am Sonntag um 14:30Uhr im Stadion Am Anger in Gütersloh.


Westfalenpokal der Frauen: GW Nottuln vs. Germania

21.11.2010

MVDie Sensation lag in der Luft - von Marco Steinbrenner ( Nottuln )

 

Nottuln - Als Schiedsrichterin Nadine Matthes (Castrop-Rauxel) das Achtelfinalspiel im DFB-Pokal auf Landesebene zwischen GW Nottuln und Germania Hauenhorst abpfiff, war zunächst Enttäuschung in den Gesichtern der Grün-Weißen zu erkennen. Die Elf von Trainer Matthias Feitscher, souveräner Tabellenführer der Bezirksliga, zeigte gegen den Westfalenligisten eine sehr starke Leistung, verlor aber dennoch mit 2:4 (1:1).
„Ich habe den Zwei-Klassen-Unterschied nicht erkennen können“, erklärte GWN-Coach nach der Heimniederlage. „Wir haben uns sehr gut verkauft und hätten durchaus in die nächste Runde einziehen können.“
In den entscheidenden Situationen fehlte den Gastgeberinnen jedoch die notwendige Cleverness und das Quäntchen Glück. Trotz alledem zeigte sich der Trainer über die Vorstellung seiner Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 18,3 Jahren, Libero Julia Reuver und Kapitän Evelyn Vogts könnten theoretisch noch bei den U17-Juniorinnen spielen, zufrieden.
Matthias Feitscher verschwieg keinesfalls, dass die Gäste über die „souveränere Spielanlage“ verfügten, doch die GWN-Truppe hielt während der gesamten 90 Minuten sehr gut dagegen. Auch der frühe Rückstand nach fünf Minuten wurde schnell weggesteckt, denn bereits eine Viertelstunde später war Lena Kranz mit einem Distanzschuss, der sich hinter der zu weit vor dem Gehäuse stehenden Andrea Brümmer als „Bogenlampe“ senkte, zum viel umjubelten Ausgleich zur Stelle.
Als nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff Denise Waltering mit einem platzierten 20 Meter-Schuss sogar für das Nottulner 2:1 sorgte, lag eine Überraschung in der Luft. Denn: Auch in der Folgezeit spielte die Feitscher-Elf munter nach vorne, ließ jedoch beim Torabschluss die notwendige Kaltschnäuzigkeit vermissen.
Der Favorit aus Hauenhorst präsentierte sich deutlich abgeklärter vor dem Gehäuse von GWN-Torhüterin Verena Loenser, die innerhalb von zwölf Minuten (70., 80., 82.) dreimal hinter sich greifen musste.
Nach dem Schlusspfiff blieb im Nottulner Lager nur die Erkenntnis, dem Favoriten alles abverlangt und eine sehr gute Partie gezeigt zu haben. Mit ein wenig Abstand legte sich die Enttäuschung über den verpassten Viertelfinal-Einzug. Mit dieser Leistung sind die Grün-Weißen allemal ein ganz heißer Anwärter auf den Bezirksliga-Meistertitel und dem damit verbundenen Sprung in die Landesliga.

 

 


12. Spieltag - 14.11.2010 - Germania vs. FC Oeding

16.11.2010

oedingDas Spiel wurde am Sonntagmorgen wegen Unbespielbarkeit des Spielfeldes abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Insgesamt 6 Spiele haben die Germanenfrauen in diesem Jahr noch zu absolvieren, davon findet allerdings nur noch ein Spiel vor heimischer Kulisse im Waldparkstadion statt. In der Meisterschaft muss die Spanier Truppe noch nach Gütersloh, Finnentrop und Spexard reisen. Im Westfaltenpokal geht es am 20.11. nach Nottuln und im Kreispokal steht noch das Spiel gegen Borussia Emsdetten am Teekotten aus. Somit ist am kommenden Sonntag der FC Oeding der letzte Pflichtspielgast in Hauenhorst im Jahre 2010. Und dieser Gegner hat es in sich. Trainiert wird Oeding von der ehemaligen Bundesligaspielerin Anja Siegers, die sich mit ihrer Mannschaft in dieser Saison gerne in der Spitzengruppe platzieren möchte. Und aktuell sieht es ganz danach aus, denn mit noch zwei Nachholspielen in der Hinterhand könnte sich der FC Oeding in der Tabelle sogar auf Platz 2 festsetzen – noch vor den Hauenhorsterinnen. Also gilt am Sonntag die Devise: Oeding schlagen, um den eigenen Tabellenplatz zu sichern. Kein leichtes Unterfangen, denn wer Oedings Trainerin Anja Siegers kennt, weiß dass sie sehr akribisch arbeitet und von ihren Spielerinnen immer das Maximum an Disziplin und Einstellung fordert. Beide Teams haben zur Zeit einen Lauf; während Hauenhorst seit 5 Spielen unbesiegt ist, hat der FC Oeding bereits seit 6 Spielen nicht mehr verloren. Hauenhorst Trainer Ralf Spanier glaubt, dass die Tagesform entscheidend sein wird: „Wir haben zwar die beste Offensive der Liga, treffen aber auch auf die zweitbeste Defensive und eine enorm kampfstarke Mannschaft“ weiß der Coach zu berichten. Personell hat Spanier keine Probleme: alle Spielerinnen sind wieder fit und so hat der Coach am Sonntag die Qual der Wahl. „Wir werden aber das beste draus machen“ ist sich Spanier ziemlich sicher, dass seine Mannschaft nicht punktlos aus dem letzten Heimspiel des Jahres herausgeht.
Der Anstoß im Waldparkstadion erfolgt, sofern es die Platzverhältnisse zulassen, um 13:00 Uhr.
Der Kader: Brümmer, Hallau – Borgmann, Burgheim, Gude, Hagemann, Holtgräve, Kamphues, Obermeit, Plaar, Reinhold, Schampera, Schillinger, Sriskanderajah, Wessel, Wewer

Bericht der Münsterlandzeitung

Aus der Verfolgerspur ins Spitzenspiel - Von Bernhard Mathmann


OEDING. Sollte es das Geläuf des Waldsportplatzes in Rheine-Hauenhorst am Sonntag zulassen, dann dürfte dort das Spitzenspiel der Frauenfußball-Westfalenliga ausgetragen werden.
Stehen die Gastgeberinnen von Germania Hauenhorst nach dem jüngsten Spielausfall fünf Siegen in Serie - zuletzt 8:0 gegen den Herforder SV II - zurzeit auf Rang vier der Tabelle, sind die Fußballerinnen des FC Oeding (nach dem Spielausfall am vergangenen Sonntag) und sechs Spielen ohne Niederlage längst in die Verfolgerspur eingebogen. Noch trennen zwei Punkte die beiden Kontrahenten, die am Sonntag (13 Uhr) aufeinander treffen sollen - wenn der Sportplatz nicht mehr unter Wasser steht.
Erst im Juni hatte FC Oedings Trainerin Anja Siegers in Hauenhorst ihre Fußballschuhe geschnürt: im Abschiedsspiel für ihre ehemalige Mitstreiterin beim Bundesligisten FFC Heike Rheine, Kerstin Stegemann. Einige Wochen zuvor hatten die Germania-Fußballerinnen an gleicher Stelle den Aufstieg in die Westfalenliga perfekt gemacht. Und in der neuen Spielklasse ist das Hauenhorster Team bei sieben Siegen und 36:15 Tore längst. Mit Romina Burgheim (15 Tore), Nicole Schampera (6) und Melanie Reinhold (5) verfügt die Mannschaft über drei torgefährliche Angreiferinnen, auf die sich die Defensivabteilung des FC Oeding einstellen muss.
Dabei gilt Melanie Reinhold als "Kopf der Mannschaft": "Mit Melanie habe ich früher in Rheine zusammen gespielt: Sie weiß, wie die Stürmerinnen anzuspielen sind", erinnert sich Siegers an die gemeinsamen Zeiten in der Bundesliga. "Ich freue mich auf dieses Spiel, denn dort werde ich sicher viele, viele ehemalige Bekannte aus Rheinenser Zeiten wiedersehen", bekennt die FC-Trainerin: Viele Fußballerinnen aus Rheine und Umgebung hatten vor einiger Zeit das Trikot des FFC Heike eingetauscht gegen das der Germania.
"Die Hauenhorster Mannschaft gilt für mich als einer der ersten Anwärter auf einen Top-Platz in der Liga", hatte Anja Siegers bereits zum Saisonstart verlauten lassen. Ihre Vermutungen hatten sich bestätigt: Nur sechs Punkte ist Germania vom Spitzenplatz entfernt, wobei sie noch ein Spiel weniger ausgetragen hat. Und FC Oeding? Acht Punkte und zwei Spiele fehlen bis dorthin...


 


11. Spieltag - 07.11.2010 - SV Spexard vs. Germania

11.11.2010

Nach dem überragenden Sieg gegen die Bundesligareserve des Herforder SV kehrte bei den Germanenfrauen in dieser Woche schnell wieder der Alltag ein, denn die Konzentration und Vorbereitung galt einzig und allein dem SV Spexard, wo die Spanier Truppe am Sonntag ( 12:30 Uhr ) zu Gast ist. Der Verein aus dem Vorort von Gütersloh hat eine schwere Saison vor sich, was Spexard Trainer Andreas Norek schon vor dieser Spielzeit verkündete. Einige Leistungsträgerinnen verließen den Verein und nur wenige Nachwuchsspielerinnen rückten nach. Und so startete der SV Spexard mit einem kleinen Kader in die Saison und befindet sich zur Zeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dreh- und Angelpunkt im Team ist die 37 jährige Marion Siek, die allerdings auch fußballerisch „kürzer treten“ möchte. Und so hofft das Team aus Ostwestfalen, das es möglichst verletzungsfrei durch die Serie kommt und der Trainer vertraut seinen Youngstern. Die Hauenhorster werden das Spiel auf jeden Fall sehr ernst nehmen. „Wir können da nicht hinfahren und sagen: wir haben Herford deklassiert was soll uns beim heimschwächsten Team der Liga schon passieren“ warnt Hauenhorst Trainer Ralf Spanier vor Überheblichkeit und fügt hinzu „ich möchte Spielerinnen auf dem Platz sehen, die mit der gleichen Leidenschaft und dem gleichen Ehrgeiz spielen wie beim Kantersieg am letzten Wochenende. Und dann zählen am Ende nur die Punkte und nicht das Ergebnis.“ Fehlen wird dem Trainer auf jeden Fall Sarah Schillinger, ein Fragezeichen steht noch hinter Shanthy Sriskandarajah, die unter der Woche nur Lauftraining machen konnte. Die Aufgaben und Positionen sind für Spanier aber trotzdem schon verteilt. „Ich habe im Kader Spielerinnen, die flexibel sind und sich jeder Situation anpassen und die jeweilige Rolle übernehmen und auch ausfüllen können.“ Eine zusätzliche Motivation dürften die Hauenhorster alleine durch einen Blick auf die Spiel - Paarungen der Liga am Sonntag bekommen. Denn sowohl der Tabellenzweite FC Finnentrop ( beim FSV Gütersloh ) als auch der souveräne Tabellenführer aus Flaesheim ( beim VFL Bochum ) haben schwere Auswärtsspiele. Im optimalen Fall könnte das Spanier-Team am Sonntag wieder einen Platz nach oben rutschen und dann hätte man sogar die Tabellenführung in „Schlagdistanz“. Aber bis dahin „müssen wir noch viel laufen und es fließt noch viel Schweiß“ weiß Spanier und möchte erstmal selber die Punkte aus Spexard mit nach Hauenhorst bringen.

 

Das Spiel wurde abgesagt. Als neue Spieltermine sind der 11.12.2010 bzw. 12.12.2010 im Gespräch


10. Spieltag - 31.10.2010 - Germania vs. Herforder SV II 8 : 0

02.11.2010

1. Frauenmannschaft deklassiert die Bundesliga Reserve des Herforder SV und stürmt auf Platz 3.

 

Es gibt Tage, da funktioniert einfach alles. Und genau so einen Tag erlebten die Westfalenligafussballerinnen von Germania Hauenhorst am Sonntag nachmittag beim 8 : 0 ( 1 : 0 ) Erfolg über die Bundesligareserve des Herforder SV Borussia Friedenstal. Und nicht nur über den Kantersieg konnten sich die Germanenfrauen freuen, denn gleichzeitig verloren bis auf Flaesheim ( 1 : 1 Remis gegen Bielefeld ) die TOP Teams der Liga überraschend ihre Spiele , so dass die Spanier Elf mittlerweile schon auf Tabellenplatz 3 kletterte und sogar auf „Tuchfühlung“ mit den beiden Spitzenteams ist. Frau des Tages war unumstritten Goalgetterin Romina Burgheim, die allein 6 der acht Tore selbst erzielte und ein weiteres Tor vorbereitete.
Doch das Spiel begann zunächst alles andere als hoffnungsvoll für den Gastgeber, denn bereits nach 15 Sekunden klatsche das Leder zum ersten Mal an die Latte des Hauenhorster Tores. Herford begann furios und in der 6. Minute scheiterten sie abermals, nachdem eine schöne Flanke von der Herforder Stürmerin volley abgenommen wurde, aber der Ball weit über das Tor von Andrea Brümmer flog. Hauenhorst war nun wachgerüttelt und in der 16. Minute zog Romina Burgheim auf und davon und wurde unsanft von den Beinen geholt. Eine Notbremse, die der Unparteiische eigentlich mit Rot hätte ahnden müssen. Den Freistoß für Hauenhorst donnerte Sarah Obermeit an die Latte und glich damit zumindest das „Aluminiumtreffen“ aus. Nur fünf Minuten später fiel dann aber das erlösende 1 : 0 für die Germania. Kapitän Tina Wewer und Melanie Reinhold spielten Doppelpass, Wewer bekam den Ball passend in den Fuß gespielt und zog unhaltbar zur Führung ab. Das war es eigentlich schon in der ersten Hälfte.
Hauenhorst hatte mehr Ballbesitz, Herford war aber immer mit schnellen Kontern gefährlich. „Das Halbzeitergebnis war sehr gefährlich und wir mussten weiter aggressiv nach vorne spielen“ lautete die Halbzeitansprache von Trainer Ralf Spanier. Nur was seine Mannschaft dann in der zweiten Hälfte fußballerisch zeigte, verschlug sogar dem eigentlich wortgewandten Trainer die Sprache.
Zunächst musste eine Spielerin aus Herford aufgrund eines Foulspiels und anschließender Schiedsrichterbeleidigung mit der roten Karte das Spiel vorzeitig beenden ( 47.Minute ) und gleichzeitig war es wohl der Startschuss für eine “Romina-Burgheim-Gala“ der Extraklasse. In der 48. Minute erzielte sie nach einem Alleingang das 2 : 0 für ihr Team und wiederum nur 2 Minuten später schlenzte sie den Ball aus 18Metern direkt in den Winkel. Eine Vorentscheidung schien gefallen, doch wer nun gedacht hatte, Hauenhorst würde das Ergebnis verwalten sah sich arg getäuscht. Druckvoll und ehrgeizig spielten die Germanenfrauen weiter offensiv und laut Trainer Spanier „in einen kleinen Rausch“. In der 63. Minute drehte Corinne Holtgräve einen Freistoß über die Mauer, doch Herfords Torfrau konnte mit einer Glanzparade retten. In der 64. Minute scheiterten Reinhold und Schampera in aussichtsreicher Position und in der 68. Minute folgte der nächste Burgheim Auftritt. Mit einem schnellen Antritt lief sie zunächst ihrer Gegenspielerin davon, umkurvte auch noch die Torfrau und schob zum 4 : 0 ein. Nur zwei Minuten später gab es dann das schönste Tor des Tages. Wieder war es Burgheim, die fast ansatzlos aus 25m Entfernung den Ball genau ins obere Tordreieck beförderte. Ein Wahnsinnstor. Aber damit noch nicht genug. In der 73. Minute legte Burgheim den Ball im Strafraum uneigennützig quer und Sturmpartnerin Kim Borgmann erzielte das 6 : 0. Und in der Schlussphase krönte Romina Burgheim ihren Auftritt mit den Toren zum 7 : 0 ( 86. Minute ) und 8 : 0 ( 89. Minute). Beide male ließ sie die Herforder Defensive wie Slalomstangen stehen und erzielte die letzten Treffer des Spiels per Alleingang.  Nach dem Spiel war Hauenhorst Trainer Ralf Spanier natürlich begeistert: „Das hatten wir so nicht erwartet“ so der Coach, der aber nicht nur seine Goalgetterin Romina Burgheim lobte. „Bei Romina weiß ich nicht was die heute zum Frühstuck hatte“ grinste Spanier und fügt hinzu „aber es war heute insgesamt eine tadellose, disziplinierte und leidenschaftliche Partie der gesamten Mannschaft. Die Erfahrung hat heute über die Jugend gesiegt.“

 

Der Bericht von der Homepage des Herforder SV

Klare Niederlage für das Westfalenligateam in Hauenhorst      
     
Rheine (goy). Mit einer 0:8 (0:0)-Packung musste sich die Bundesligareserve des Herforder SV Borussia Friedenstal gestern auf den Rückweg machen. Das Frauenfußball-Westfalenligaspiel bei Germania Hauenhorst war das schlechteste Saisonspiel. Trainer Uwe Kiel war maßlos enttäuscht.
Der HSV war frohen Mutes, hatte sich viel vorgenommen und kam gut in die Partie. Nach einem Herforder Lattentreffer und einer hundertprozentigen Chance übernahm der Gastgeber das Kommando. Bis zum 1:0 (20.) war alles noch ok. „Bei uns fehlte aber alles, Einsatz, Kampf, Wille, das war kein Spiel, das war eine Offenbarung“, monierte Kiel. Als sich Duygu Cantürk in der 50. Minute auch noch die gelb-rote Karte wegen Meckern abholte, begann das Desaster. Herford fiel zusammen und verlor „gegen eine sehr gut harmonierende Hauenhorster Mannschaft, die haben uns regelrecht demontiert“, so Kiel. Das müsse er erst einmal verdauen. Hauenhorsts Stürmerin Romina Burgheim traf siebenmal.
Anmerkung: Romina Burgheim traf nur :-) 6 mal und die Herforder Spielerin sah knallrot wegen Schiedsrichterbeleidigung


10. Spieltag - 31.1ß.2010 - Germania vs. Herforder SV II

29.10.2010

Seit nunmehr vier Spieltagen sind die Germanenfrauen aus Hauenhorst in der Westfalenliga unbesiegt und trotz namhafter Gegner wie Arminia Bielefeld und VfL Bochum schaffte die Spanier Truppe als Aufsteiger den Sprung auf Platz 4 der aktuellen Tabelle. Am Sonntag kommt mit der 2. Mannschaft des Herforder SV Borussia Friedenstal II zwar kein großer Name um 13:00 Uhr ins Waldparkstadion, doch handelt es sich hier um die Talentschmiede eines Frauenfußball – Bundesligisten. Und das ist ein gefährlicher und sehr ernstzunehmender Gegner, ist Spanier genauestens informiert über den Gegner. Nachdem in der Vorsaison als Aufsteiger ein hervorragender dritter Platz heraussprang, will das Team auch in der neuen Spielzeit ganz oben an der Tabellenspitze mitmischen. Zwar haben einige erfahrene Spielerinnen den Verein verlassen, doch dank der hervorragenden Nachwuchsförderung rückten insgesamt elf talentierte Spielerinnen aus den beiden erfolgreichen B-Mädchenmannschaften der letzten Saison nach, so dass dem neuen Trainer Uwe Kiel, der die Nachfolge von Sven Jacobsen angetreten hat, ein sehr junger Kader mit einem Durchschnittsalter von 18,5 Jahren zur Verfügung steht. Dieser Talentschuppen spielt somit eine tragende Rolle im Vereinskonzept des Herforder SV, da den vielen talentierten Spielerinnen, die nicht auf Anhieb den Sprung in den Bundesligakader schaffen, somit eine vielversprechende Perspektive geboten werden kann. Hauenhorst Trainer Ralf Spanier kann am Sonntag fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und somit gibt es auch eine klare Ansage an seine Mannschaft: „Wir stehen in der Tabelle vor Herford, haben zur Zeit einen Lauf und wir sind die erfahrene und eingespieltere Mannschaft. Das müssen wir am Sonntag auf dem Platz umsetzen.“ so der Übungsleiter. „Dazu gehört aber eine Leistungssteigerung von 100% gegenüber dem Bochum-Spiel“ fügt er hinzu „da haben wir zwar gewonnen, aber Herford wird anders als Bochum jede sich bietende Chance nutzen.“


9. Spieltag - 24.10.2010 - VfL Bochum II vs. Germania 1 : 2

29.10.2010

bpEs dauerte bis zur 48. Minute der zweiten Halbzeit bis die sehr gute und souveräne Schiedsrichterin Nadine Matthes aus Castrop-Rauxel im Nachwuchszentrum des Vfl Bochum das Spiel endlich abpfiff und Germania Hauenhorst einen 2:1 (2:0) Auswärtssieg feiern durfte.
Germanentrainer Ralf Spanier, frisch erholt von der Nordsee zurückgekehrt, fühlte sich allerdings schon wieder urlaubsreif. „Ein Zittersieg, mit viel Glück, Bochumer Unvermögen und einer überragenden Torfrau Andrea Brümmer“ so beschreibt der Übungsleiter den knappen Erfolg beim unmittelbaren Verfolger. Bereits nach 3 Minuten musste Brümmer Kopf und Kragen riskieren, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Hauenhorst kam nicht ins Spiel, weil es Bochum verstand die Räume eng zu machen und mit Ex-Bundesligaspielerin Silke van den Berg eine erfahrene und überragende Kraft im defensiven Mittelfeld aufbieten konnte.
In der 9. Minute jubelte allerdings Hauenhorst. Nach einem langen Ball in die Spitze setzte sich Romina Burgheim energisch durch und zog aus 12 Metern unhaltbar zum umjubelten 1:0 ab. Keine fünf Minuten später war es erneut Burgheim, die sich im Strafraum durchsetzte und diesmal legte sie den Ball uneigennützig quer, wo Sturmpartnerin Nicole Schampera den Ball zum 2:0 über die gegnerische Torfrau lupfte. Anschließend verflachte das Spiel, wobei Bochum es immer wieder schaffte mit langen Bällen in die Tiefe für Gefahr zu sorgen. Hauenhorst ließ den Ball zwar laufen, schaffte es aber nicht, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Und so ging es mit der 2:0 Führung in die Kabine.
Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer dann ein ganz anderes Spiel. Bochum machte 45 Minuten lang Druck, spielte offensiver und erarbeitete sich eine Chance nach der nächsten. „Wir sind in der 2.Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben Bochum spielen lassen und haben auch die Zweikämpfe nicht mehr angenommen“ analysiert Spanier und fügte hinzu „ich habe ein Chancenverhältnis von 8 zu 1 für den VFL Bochum gezählt.“ Doch heraus kam dabei nur ein Treffer in der 75. Minute, als Julia Kunert mit dem 1:2 Anschlusstreffer ihren Farben nochmal Hoffnung gab. „Bochum war im Abschluss einfach schlecht und mit Andrea Brümmer hatten wir heute die Matchwinnerin im Team“ lobt Ralf Spanier seine Torfrau  „Aber auch solche Spiele müssen erstmal gewonnen werden, das ist gut fürs Selbstvertrauen, denn die volle Punktzahl ist auf unserer Habenseite und nächste Woche interessiert das sowieso keinen mehr“ freut sich Spanier schon jetzt auf das Duell mit der Bundesligareserve des Herforder SV am nächsten Sonntag.

Der Bericht von der Homepage des Fanclubs VfL Bochum II

Wie man effektiv Fußball spielt demonstrierte Germania Hauenhorst drei Möglichkeiten zwei Tore, Spiel mit 2:1 gewonnen.
Die VfL Damen begannen sehr furios in der (4.) und (6.) Minute stand Vanessa Heidrich frei vor der Hauenhorster Andrea Brümmer, die Torhüterin konnte beide Bälle abwehren.
Ab da begann Germania Hauenhorst Fußball zu spielen der VfL bekam immer mehr Probleme, die Bochumer Damen haben nur noch reagiert und gestaunt wie man mit dem Spielgerät umgehen kann, zu allem Überfluss wurde durch persönliche Fehler in der (9.) Minute Germania Hauenhorst in Person von Romina Burgheim zum Einnetzen eingeladen.
Germania Hauenhorst übte weiter Druck aus, in der (14.) Minute folgte der nächste VfL Blackout, diesmal konnte sich Nicole Schampera in die Torschützenliste eintragen. Germania Hauenhorst tat nicht mehr als nötig, die VfL Damen scheiterten an den einfachsten Sachen, der Ball wanderte immer mehr zu den in rot spielenden Hauenhorster Mannschaft.
Ein erstes Lebenszeichen vom VfL in Minute (35.) ein harmloser Kopfball von Julia Kunert auf das Hauenhorster Tor.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit veränderte sich das Bild des Spieles, die VfL Damen haben die blau weißen Trikots mit Leben gefüllt, was folgte war ein aufbäumen war Kampf um das Spielgerät, es ergaben sich hochkarätige Möglichkeiten (47.) durch Julia Kunert (48.) Vanessa Heidrich, zwischen durch scheiterte Nicole Schampera ganz knapp vor dem Bochumer Tor sie schoss den Ball in Bedrengniss am Tor von Sandra Koßmann vorbei (59.) In der (64.) eine Doppelmöglichkeit erst scheiterte die Eingewechselte Scarlet Czepan mit dem ersten Ball Kontakt an der Torhüterin, den Abpraller beförderte Julia Kunert an die Latte.
Das gleiche drei Minuten später, erst ein Schuss von Julia Kunert wieder an die Latte den Abpraller konnte Scarlet Czepan nicht im Tor unterbringen. Mit den beiden Einwechslungen von Scarlet Czepan und Svenja Heitmann kam neuer Schwung in das VfL Spiel, eine Produktion auf der Außenbahn von Svenja Heitmann über Scarlet Czepan konnte in der (75.) Minute von Julia Kunert zum Anschlusstreffer verwerten werden.
In dieser Drangperiode hatte Julia Kunert einen weiteren Treffer auf dem Fuß als sie in der (77.) Minute alleine auf das Tor von Andrea Brümmer zusteuerte aber erneut an der Torhüterin scheiterte. Der Druck wurde bis zum Schluss von den Bochumer Damen aufrechterhalten ein weiteres Tor konnte nicht mehr erzielt werden.
Germania Hauenhorst geht als verdienter Sieger vom Platz sie hatten aus drei Möglichkeiten zwei Treffer erzielt, für eine Spitzen Mannschaft eine gute Quote, der VfL muss sich hinter fragen warum aus der Vielzahl an Möglichkeiten nur ein Treffer erzielt wurde.
 


9. Spieltag - 24.10.2010 - VfL Bochum II vs. Germania

22.10.2010

WLAm kommenden Sonntag tritt die 1. Frauenmannschaft zum Auswärtsspiel in der Westfalenliga bei der 2. Mannschaft des VfL Bochum an. Die Reserve des Tabellenführers der Regionalliga belegt mit einem Punkt Rückstand auf die Germania Platz 5. Im bisherigen Saisonverlauf verhielt sich die Mannschaft von Trainer Hans Skopek oft wie eine Wundertüte. Mal gewann man gegen die favorisierten Gegner aus Herford bzw. in Gütersloh, verlor aber u.a. zuhause gegen die weniger stark eingeschätzten Oedinger. Seit letzter Woche wurde auch die 31 jährige Silke van den Berg ( ehemals auch FFC Heike Rheine ) reaktiviert. Sie soll im defensiven Mittelfeld für mehr Ordnung sorgen und wird mit ihrer Erfahrung den Gastgebern helfen können. Zudem ist immer mit weiteren „Leihgaben“ aus der 1. Mannschaft der Bochumerinnen zu rechnen.
Gegenüber dem letzten Wochenende wird sich der Kader der Hauenhorster nicht großartig verändern. Inga Hagemann ist noch in Urlaub und Kim Borgmann weiterhin nicht einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Romina Burgheim und Sarah Schillinger, die beide angeschlagen sind. Auch Ersatztorfrau Jana Hallau konnte die Woche nicht trainieren und weiß noch nicht ob sie die Fahrt nach Bochum mitmachen kann.  Der Trainer Ralf Spanier dagegen kehrt am Wochenende aus dem Urlaub zurück und wird die Mannschaft am Sonntag coachen. Das Spiel findet um 13:00 Uhr im Nachwuchszentrum des VfL auf einem Kunstrasenplatz statt. Nicht gerade der optimale Untergrund für die Hauenhorsterinnen, aber die bisherigen Spiele in der Westfalenliga auf Kunstrasen wurden erfolgreich bestritten. Zudem hat die Mannschaft mit dem Sieg gegen Arminia Bielefeld Selbstvertrauen getankt und will in Bochum Platz 4 der Tabelle behaupten.

 

Der Bericht der Ruhrnachrichten Bochum - von Jens Lukas

Torfabrik kommt zur Skopek-Elf 

Die Torfabrik der Westfalenliga macht am Sonntag (24.) bei den Fußballerinnen des VfL Bochum II (5.) Halt. Am zehnten Spieltag bekommt die Elf von VfL-Coach Hans Skopek vom stark auftrumpfenden Aufsteiger Germania Hauenhorst.

Das Team aus dem Emsland hat in Romina Burgheim (8 Tore), Nicole Schampera und Melanie Reinhold (je 5) drei Torschützinnen vom Dienst, die den Großteil der 26 Saisontore auf dem Konto haben.
Zudem sind die Gäste, die in den vergangenen beiden Jahren Zuwachs vom Nachbarn, Regionalligist FFC Heike Rheine, bekamen auf fremden Plätzen recht effizient. Insgesamt neun von zwölf möglichen Punkte brachten sie bislang mit nach Hause.
Hauenhorsts Coach Ralf Spanier hat vor Saisonbeginn das Ziel ausgegeben, mit seiner Mannschaft die Nummer eins im Münsterland zu werden. Auf diesem Weg soll die Westfalenliga nur eine Durchgangsstation sein.
Bochums Trainer Hans Skopek weiß über den Gegner, der in der Tabelle einen Punkt Vorsprung verbucht: "Sie stören sehr früh und entscheiden in der Anfangsphase durch ihr aggressives Spiel die Partien." Skopek hofft, dass seine Schützlinge durch die Herausforderungen über sich hinauswachsen und glaubt, dass sie für eine Überraschung motiviert sind.
Anstoß der Partie ist um 13 Uhr an der Hiltroper Straße.
 


8. Spieltag - 17.10.2010 - Germania vs. DSC Arminia Bielefeld 5 : 2

18.10.2010

bielefeldÜberzeugender Heimsieg auch ohne Trainer

 

Leichter als erwartet gewannen die Germanenfrauen ihr Heimspiel gegen den letztjährigen Vizemeister DSC Arminia Bielefeld. Auch ohne Trainer Spanier am Rand startete die Germania furios. Bereits nach 4 Minuten scheiterte Romina Burgheim am Pfosten, doch eine Minute später legte sie mustergültig für Nicole Schampera auf, die das 1 : 0 erzielte. Die Hauenhorster spielten weiter nach vorne und erzielten nach einer Viertelstunde die 2 : 0 Führung. Melanie Reinhold spielte einen Pass in den Lauf von Romina Burgheim und die hatte keine Mühe die Führung auszubauen. Bereits 5 Minuten später bereitete Romina Burgheim das 3 : 0 durch Nicole Schampera mustergültig vor. Danach verflachte die Begegnung. Die Gastgeber ließen Ball und Gegner laufen, ohne selber weiter auf Tore aus zu sein. Mit 3 : 0 ging es dann auch in die Pause.
Co Trainerin Nadine Hille konnte mit dem Spiel ihrer Mannschaft zufrieden sein, lediglich das "Verwalten des Ergebnisses" passte ihr nicht ganz. In der 64. Minute wurde eine Bielefelderin im Strafraum der Hauenhorst gefoult. Libera Nina Plaar bekam dafür auch die gelbe Karte und die Bielefelder Elfmeterschützin ließ Torfrau Andrea Brümmer keine Chance. Ehe sich die Gäste aber versahen war der 3 Tore Vorsprung der Hauenhorsterinnen wieder hergestellt. Direkt aus dem Anstoß erzielte Romina Burgheim das 4 : 1 und damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. In der 70. Minute erzielte dann Melanie Reinhold nach einer schönen Kombination das 5 : 1. Weitere Torchancen der Hauenhorsterinnen folgten, doch es fehlte der letzte Biss bzw. die Genauigkeit. Kurz vor Schluß erzielte Bielefeld noch das 5 : 2.
"Ein insgesamt hochverdienter Sieg für uns, der auch noch höher hätte ausfallen können. Wir waren dominant, spielerisch besser und das überlegene Team" so eine gut aufgelegte Co-Trainerin Nadine Hille, die dem in Urlaub weilenden Coach Ralf Spanier das gute Ergebnis und den Sprung auf Tabellenplatz 4 per SMS übermitteln konnte.

 

Bericht von der Homepage von Arminia Bielefeld

Bielefeld (wjö). Das war wohl nichts mit dem Versuch den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen. Beim starken Westfalenliga-Aufsteiger SV Germania Hauenhorst bekam Arminias erste Frauenmannschaft am Sonntagmittag mächtig „Haue“. 5:1 gewannen die Platzherrinnen und verdeutlichten eindrucksvoll, warum sie in der Tabelle zur Spitzengruppe zählen. „Bei uns läuft es einfach nicht rund“, ärgerte sich dagegen ein total gefrusteter Trainer Markus Wuckel vor allem über die kollektive Darstellung seiner Schützlinge in den ersten 45 Minuten. Die Partie war just sechs Minuten alt, da klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Isabel Bartella. Kurz darauf verletzte sich Steffi Kramer am Knie. Für sie kam Svenja Peste ins Spiel. Die Defensive wurde aber nicht sicherer. Nach 15 Spielminuten führte Hauenhorst schon mit 3:0. „Die Mannschaft hat total gepennt und ist überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen“, ärgerte sich der DSC-Coach.
Seine Pausenansprache fiel dementsprechend laut und heftig aus. Dieser „Hallo-Wach-Effekt“ zeigte zunächst Wirkung. Obwohl zunächst Anne Schulte nach Rückenproblemen in der Kabine bleiben musste und nach 58 Minuten auch Torfrau Isabel Bartella mit einer Platzwunde im Gesicht ausschied (für sie ging Feldspielerin Carolin Cloes in den Kasten), erzielte Spielführerin Sabrina Graf in Unterzahl den Anschlusstreffer. Da keimte wenigstens für einen kurzen Augenblick wieder Hoffnung auf.
Doch Hauenhorst antwortete postwendend mit dem 4:1 und 5:1, ehe Deniz Harbert auf 2:5 abschwächte. „Die zweite Halbzeit war an sich okay weil wir uns auch zahlreiche Chancen erarbeitet hatten. Aber die ersten 45 Minuten waren eine einzigartige Katastrophe“, grantelte ein total enttäuschter Trainer Markus Wuckel.
Arminia: Bartella, Kramer (10. Beste), Graf, Meier, Kelle, Kleine, Harbert, Brosch, Sander (40. Dück), Pronobis, Schulte (46. Cloes).
Tore: 1:0 Schampera (6.), 2:0 Burgheim(15.), 3:0 Schampera(20.), 3:1 Graf (62.), 4:1 Burgheim (63.), 5:1 Reinhold (72.), 5:2 Harbert (88.).


8. Spieltag - 17.10.2010 - Germania vs. DSC Arminia Bielefeld

16.10.2010

bielefeldKnifflige Heimaufgabe für Co Trainerin Hille

 

 

Mit der DSC Arminia Bielefeld stellt sich am Sonntag um 13:00 Uhr ein namhafter Gegner im Waldparkstadion vor. Das Frauenteam der Bundesligamannschaft aus Ostwestfalen wird vom Ex – Bundesligaprofi Markus Wuckel trainiert und war in den letzten beiden Spielzeiten jeweils Vizemeister der Westfalenliga. Die Ziele der DSC – Damen sind natürlich jede Saison sehr hoch gesteckt, doch in dieser Saison blieb man bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Platz 9 in der aktuellen Tabelle spiegelt für Hauenhorst Trainer Ralf Spanier aber nicht den eigentlichen Wert des Teams wieder. „Bielefeld ist unberechenbar und nicht zu unterschätzen“ warnt der Coach vor Überheblichkeit. Für sein Team gilt es am Sonntag die kleine Serie von zwei Siegen in Folge fortzusetzen.
Personell hat Spanier eigentlich ein Luxusproblem, denn neben den vorhandenen 15 Spielerinnen des Kaders, der gegen Münster und Herbede so erfolgreich war, meldet sich mit „Urlauberin“ Kapitän Tina Wewer eine weitere Spielerin zurück. Zudem ist Mona Schmidt ebenfalls in Hauenhorst und könnte eingesetzt werden. Fehlen wird aber weiterhin Kim Borgmann, die nach ihrer Kieferoperation noch nicht wieder einsatzfähig ist. Urlaubsbedingt fehlen Inga Hagemann sowie Trainer Ralf Spanier selbst, der im Sommer aufgrund der Vorbereitung auf eine Auszeit verzichtete, nun aber ein paar Tage Erholung benötigt. Trotz dieser Situation ist Spanier aber optimistisch: „Die Mannschaft weiß, wie sie gegen einen solchen Gegner auftreten muss und mit Co- Trainerin Nadine Hille und Spielführerin Tina Wewer habe ich eine Vertretung, die meine Fussballphilosphie am Spieltag weitergeben kann.“ Punkten möchten die Germanenfrauen auf jeden Fall, denn in den nächsten Wochen stehen mit den Reservemannschaften vom VfL Bochum und des Frauenbundesligisten Herforder SV weitere Hochkaräter auf dem Programm.

 

Bericht von der Homepage der Arminen Frauen

Bielefeld (wjö). Frisch gestärkt reist Arminias erste Frauenmannschaft am Sonntag in das Emsland. Schließlich sollen zwei Siege in Folge für den lang ersehnten Leistungsaufschwung in der vierthöchsten Spielklasse sorgen. Mit dem 3:2 gegen BSV Heeren in der Westfalenliga und dem 5:1 im Kreispokal gegen VfL Schildesche hat das etwas angeknackste Selbstvertrauen der DSC-Ladies neue Nahrung erhalten. Beim starken Aufsteiger SV Germania Hauenhorst soll jetzt die Trendwende ab 13 Uhr endgültig eingeläutet werden. „Wir müssen alle Kräfte bündeln und uns von Beginn an konzentrieren“, weist DSC-Coach Markus Wuckel auf die Spielstärke des Liga-Neulings hin. Immerhin hat Hauenhorst schon fünf Punkte mehr auf dem Konto als der letztjährige Vizemeister aus Bielefeld und rangiert nicht umsonst auf dem fünften Tabellenplatz. „Wir wollen den Schwung aus den beiden letzten siegreichen Spielen mitnehmen“, sieht Wuckel durchaus einen Silberstreif am Horizont, obwohl hinter den Einsätzen von „Caro“ Schröder und Andrea Dück Fragezeichen stehen. Mit drei weiteren Zählern will sich Arminia zunächst mal im Mittelfeld festsetzen.


7. Spieltag - 10.10.2010 - SV Herbede vs. Germania 1 : 4

11.10.2010

14Das ist fast das Standardergebnis der 1. Frauenmannschaft

 


Eine starke erste Halbzeit und Nicole Schampera reichten den Westfalenligafussballerinnen von Germania Hauenhorst um einem ungefährdeten 4:1 (4:0) Auswärtssieg beim SV Herbede einzufahren.
Mit dem Einsatz der lange verletzten Nicole Schampera in der Startelf, und das auf der eigentlich ungewohnten Position neben Romina Burgheim im Sturm, hatte Trainer Ralf Spanier wohl einen Schachzug getätigt, der alle überraschte.. Und so wirbelte das kongeniale Duo unentwegt in der ersten Hälfte auf dem Kunstrasenplatz in Herbede und schoß ihre Mannschaft fast im Alleingang zunächst auf Platz 5 der vierten Liga. In der 10. Minute fiel schon das 1:0. Einen Pass von Anja Kamphues in die Spitze nahm Schampera auf um mit einem kurzen Antritt der Abwehr des Gastgebers das Nachsehen zu geben. Die Torfrau wurde auch noch gekonnt umspielt und so brauchte die Stürmerin den Ball nur ins leere Tor zu schieben. Nach 18 Minuten dann schon der zweite Treffer für Hauenhorst. Nach Anspiel von Corinne Holtgräve wollte es Romina Burgheim ihrer Offensivpartnerin wohl gleich tun. Zunächst wurde eine Abwehrspielerin ausgetanzt und weil es so schön war musste auch die Torfrau dran glauben. 2:0 für den Aufsteiger und Herbede wusste kein Mittel gegen die Spielweise der Germanenfrauen. Nur zwei Minuten später knallte Sarah Obermeit einen Freistoß aus 40 Metern an die Latte – beim Rückpraller reagierten die Hauenhorster allerdings zu langsam. Und so dauerte es bis zur 34. Minute ehe Nicole Schampera ihren nächsten großen Auftritt hatte. Auf der linken Seite spielte sie zunächst eine Gegenspielerin aus um dann ansatzlos den Ball aus eigentlich unmöglichem Winkel in das rechte obere Tordreieck zu dreschen. Da war selbst Trainer Spanier sprachlos. „Das Tor habe ich nicht mitbekommen, weil in der Situation eigentlich alles gespielt werden kann, nur eben kein Torschuß“ freut sich der Coach aber natürlich über den Kunstschuss seiner Spielerin. Ein weiteres Tor von Nicole Schampera bekam der Coach dann aber doch mit. Kurz vor der Halbzeit war es eine Einzelleistung von Schampera die mit Ball am Fuß schneller als ihre Gegenspielerin war, in den Strafraum eindrang und mit einem satten Schuß das 4:0 erzielte.

Dann war Pause und Ralf Spanier konnte zufrieden sein mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Herbede agierte zu ängstlich und ging, gerade bei unseren Toren, auch nicht energisch genug in die Zweikämpfe, so das wir da leichtes Spiel hatten.“
Nach dem Wechsel verflachte das Spiel der Germanenfrauen allerdings. Herbede erkannte die Situation und machte Druck, allerdings ohne das von Andrea Brümmer gehütete Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Spanier wechselte im zweiten Durchgang munter durch und brachte als erstes Annika Bäcker für die nun erschöpfte Nicole Schampera. Und Bäcker hatte in der 60. Minute auch sofort eine Chance, als sie alleine auf das gegnerische Tor zulief im letzten Moment aber gestoppt wurde. Und auch Corinne Holtgräve musste Platz machen. Für sie kam Sarah Schillinger, die nun über die rechte Seite Druck machen sollte. In der 70. Minute fiel dann der Ehrentreffer zum 1:4 für Herbede, was auch die letzte nennenswerte Aktion im Spiel war. In der Schlußphase nahm Spanier noch Stürmerin Romina Burgheim vom Platz um der ebenfalls lange Verletzten Elisa Gude noch Spielpraxis zu geben.

Am Ende stand dann ein verdienter Sieg für Hauenhorst auf dem Zettel, was Trainer Ralf Spanier auch nicht großartig analysieren musste. „Wir waren klar überlegen, hatten den meisten Ballbesitz und die meisten Torchancen und daraus resultierend auch die Tore erzielt. Wir wollten in Herbede gewinnen und das Ziel haben wir erreicht".
 

Bericht von "Der Westen"

Eine miserable erste Hälfte sorgte dafür, dass die Damen des SV Herbede daheim eine 1:4 (0:4)-Niederlage gegen Germania Hauenhorst kassierten.
„Das Spiel haben wir vor der Pause schon verloren“, ärgerte sich SVH-Trainer Rolf Rullmann, dessen Mannschaft durch diese Niederlage auf den viertletzten Platz zurückgefallen ist und ob ihrer fortdauernden Heimschwäche bedrohlich nah in Reichweite der Abstiegszone gerät.
Keine Erklärung hatte der Herbeder Trainer dafür, warum sein Team zu Beginn so passiv, so zögerlich agierte. „Zu den ersten beiden Toren haben wir Hauenhorst regelrecht eingeladen“, schimpfte Rullmann. Nach zehn Minuten kassierte der SVH das 0:1, bald darauf folgte schon das 0:2 (18.). Die starken Angreiferinnen der Gäste setzten Herbede weiter unter Druck, erhöhten mit zwei Traumtoren (33., 41.) auf 4:0 - da war die Messe längst gelesen.
Dass der SVH nach der Pause viel druckvoller agierte, durch Jana Walter (67.) das 1:4 erzielte - zumindest ein paar positive Ansätze für die nahe Zukunft. „Wir haben sie an die Wand gespielt - hier wäre sicher ein Remis drin gewesen“, so Rolf Rullmann. Dafür aber hätte seine Elf den ersten Durchgang nicht komplett verschlafen dürfen.


7. Spieltag - 10.10.2010 - SV Herbede vs. Germania

08.10.2010

Herbede ist ein Ortsteil von Witten und liegt im südlichen Ruhrgebiet und scheint damit prädestiniert zu sein, als Auffangstation einiger ehemaliger Bundesligakickerinnen aus der Region zu dienen. Und genau so setzt sich der Kader des SV Herbede zusammen, die am Sonntag Gastgeber für den SV Germania Hauenhorst sind. Ex-Nationalspielerin Jeanette Götte, Jana Walter und Lira Möller kamen vom Zweitligisten aus Wattenscheid, nachdem der Verein aufgelöst wurde. Kirsten Geers wechselte vom Bundesligaabsteiger SG Lütgendortmund an die Ruhr. Gestandene Spielerinnen also, was Hauenhorst Trainer Ralf Spanier aber nicht beeindruckt. „Herbede hat einen kleinen Kader was zu Problemen führen kann“ weiß der Coach. „Und wenn der Rest dann so gut wäre, würden sie in anderen Tabellenregionen rangieren als in den letzten beiden Jahren.“ Nach einem knappen 1 : 0 Erfolg am letzten Wochenende gegen den Tabellenletzten aus Heeren ist die Mannschaft von Trainer Rolf Rullmann zur Zeit Tabellenneunter. Die Spanier Elf wiederum konnte mit dem Kantersieg gegen Münster einige Plätze nach oben klettern und möchte dort am Sonntagabend auch noch stehen. „Unser Ziel ist, den 8 : 1 Sieg gegen Münster in Herbede zu bestätigen. Das bedeutet nichts anderes, als das wir gewinnen wollen“ gibt Spanier die Marschroute vor. Verzichten muss er dabei allerdings wieder auf die Urlauberin Tina Wewer und auch auf Kim Borgmann. Die Stürmerin unterzog sich unter der Woche einer Kieferoperation und fällt zwei Wochen aus. „Das ist natürlich bitter für Kim, aber auch für die Mannschaft, weil Kim in den letzten Wochen sehr überzeugend und eindrucksvoll gespielt hat“ meint Spanier. Zurückgreifen kann Spanier wieder auf Sarah Schillinger, die am letzten Sonntag aus privaten Gründen fehlte und auch auf Annika Bäcker. Die Polizistin hat ihren Lehrgang beendet und wäre eine Kandidatin für die freie Position im Angriff. „Annika ist körperlich fit und könnte schon aufgrund ihrer kräftigen Statur für einigen Wirbel sorgen“ lächelt Spanier und fügt hinzu „sie wird nicht umsonst Boom-Boom-Bäcker genannt.“ Die Voraussetzungen sind also gegeben, jetzt gilt es für die Hauenhorsterinnen das ganze noch optimal umzusetzen. Anstoß in Herbede ist um 13:00 Uhr


6. Spieltag - 03.10.2010 - Germania vs. BSV Fortuna Münster 8 : 1

04.10.2010

Mit 8:1 (3:1) Toren gewannen die Germanenfrauen ihr Heimspiel gegen den BSV Fortuna Münster und schafften nach 2 Niederlagen in Folge erstmal einen „Befreiungsschlag“, den Hauenhorst Trainer Ralf Spanier allerdings sofort relativierte. „Wir haben zwar einen Kantersieg gelandet, aber der Gegner war heute zu schwach um uns ernsthaft in Gefahr zu bringen.“ Trotzdem sollten die Hauenhorster wissen, dass man in der Westfalenliga erstmal 8 Tore erzielen muss und das ganze noch ohne einige Stammspielerinnen, die urlaubs- oder verletzungsbedingt fehlten.
Vor dem Spiel forderte Spanier aggressives und zielstrebiges Verhallten seiner Elf von Beginn an und seine Spielerinnen folgten den Anweisungen aufs Wort. Bereits in der 4. Minute fiel das 1:0. Nach einem Pass von Sarah Obermeit setzte sich Romina Burgheim energisch durch und erzielte den Führungstreffer. Nur eine Minute später drosch Kim Borgmann den Ball an die Latte und in der 12. Minute fiel schon der nächste Treffer. Wieder war es Romina Burgheim, die von der Gästeabwehr nicht zu stoppen war und nach einem Alleingang das 2:0 erzielte. Hauenhorst spielte teilweise „Katz und Maus“ mit Münster, bekam aber auch keine Gegenwehr. „Wir wollten durch konsequentes Pressing Münster den Schneid abkaufen und ein frühes Tor erzielen – das hat hervorragend funktioniert“ lobt Ralf Spanier seine Abteilung „Attacke“. Nach 25 Minuten zeigte Melanie Reinhold ihre Spielübersicht und schickte Shanthy Sriskandarajah mit einem „Zuckerpass“ auf den Weg und die ließ der Gästetorfrau beim 3:0 keine Chance. Hauenhorst ließ nun nach und Münster erzielte in der 30. Minute den 1:3 Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause setzte sich Romina Burgheim wieder durch, doch diesmal scheiterte sie am Pfosten und so ging es mit dem 3:1 in die Halbzeit.
Auch nach dem Wechsel bestimmte Hauenhorst das Spiel. „Wir wollten direkt nach dem Wechsel Münster nicht die Chance zur Ergebniskorrektur geben und haben weiter energisches Pressing gespielt“ erklärt Spanier die Halbzeitansprache. Und auch das funktionierte perfekt. Bereits in der 50. Minute köpfte Melanie Reinhold nach einer schönen Flanke von Corinne Holtgräve unhaltbar zum 4:1 ins Netz. Und wiederum nur fünf Minuten später erzielte Kim Borgmann mit einem Heber das 5:1. Damit war laut Spanier „die Messe gelesen“. Münster ließ die Köpfe hängen und Hauenhorst spielte Fußball. In der 69. Minute erhöhte Sarah Obermeit per Foulelfmeter auf 6:1. Nach 75 Minuten startete Melanie Reinhold einen Sololauf, spielte die gesamte Abwehr einschließlich Torfrau schwindelig und schob zum 7:1 ein. Das letzte Tor des Spiels erzielte dann die eingewechselte Ramona Dirkmann. In ihrem, aufgrund eines Auslandspraktikums, vorläufig letzten Spiel für die Germania erzielte sie mit einem schönen Schuß aus 16 Metern das 8:1.
Mehr als zufrieden zeigte sich nach dem Spiel auch der Hauenhorster Trainer. „Wir haben heute die nötige Aggressivität, verbunden mit Zielstrebigkeit und absoluten Willen gezeigt“ erklärt Spanier und fügt hinzu „dieses Verhalten müssen wir beibehalten und schon am nächsten Wochenende beim SV Herbede bestätigen.“

 

Heim"Romina die Wilde" ist nicht zu stoppen

 

(03.10.10) Wehe, wenn sie losgelassen. Romina Burgheim ist ein Wirbelwind, das ist weithin bekannt. Wer der Hauenhorsterin zu viel Platz lässt, hat ein Problem. Dem BSV Fortuna Münster gelang es nicht, im Auswärtsspiel diese Personalie zu klären, sodass der 8:1 (3:1)-Sieg schon nach elf Minuten eingeleitet war. Burgheim schoss in dieser Zeit die ersten beiden Treffer. "Romina - zusammen mit Germanias Kim Borgmann - machten allein schon den Unterschied", analysierte BSV-Trainer Ralf Laukötter nach dem Schlusspfiff.
Die Höhe des Sieges ließ Hauenhorsts Trainer Ralf Spanier jedoch nicht über einige Mängel hinwegsehen: "Die Einstellung stimmte zwar, und wie haben auch zielstrebig nach vorne gespielt, aber der Gegner hat es auch zugelassen. Wir können noch deutlich besser spielen." Einmal mehr hatte die dünne Personaldecke der Fortuna den Handlungsspielraum erheblich eingegrenzt. Es fehlten Laura Glenzki, Natalie Rapphold und Andrea Heester - alle aus privaten Gründen. Bis eine Stunde vor Anpfiff bestand der Kader sogar nur aus zehn Spielerinnen. Christin Roring war dann noch kurzfristig eingesprungen.
Der Spielverlauf stand wenn überhaupt in der ersten Hälfte auf der Kippe. Denn schon bevor Natascha Borghoff das 1:3 erzielte, forderte Fortuna einmal einen Strafstoß und einmal einen indirekten Freistoß wegen eines vermeintlichen Rückpasses zur Torhüterin. "Vielleicht hätte das noch mal einen Schub im Team gegeben", störte Laukötter, dass der Pfiff des Schiedsrichters beide Male ausblieb.

 

Printausgabe der WN Münster

Fortuna bezieht Prügel in Hauenhorst

-ag- Münster. Ralf Laukötter hat durchaus Sinn für Humor. Doch zu Wortspielen zum Thema Hauenhorst war der Trainer von Frauen-Westfalenligist Fortuna Münster nach der 1:8 (1:3)-Packung seiner Damen eben in Hauenhorst nicht aufgelegt. Allerdings wusste Laukötter zumindest genau, warum seine Truppe gestern Nachmittag derart heftig Haue bezog. Mit elf Spielerinnen war die Fortuna angereist und zudem nicht in bester Verfassung. Noch vor dem Anpfiff hatte Laukötter seine Damen unter anderem vor den individuellen Fähigkeiten einer Romina Burgheim gewarnt, die aus alten Saxonen-Zeiten ohnehin keine Unbekannte gewesen sein sollte. Doch die Warnung war so recht nicht angekommen: Nach sieben Minuten stand es bereits 2:0 für Hauenhorst, die doppelte Torschützin hieß Romina Burgheim. „Ich weiß gar nicht, ob sie noch mehr Tore geschossen
hat“, so Laukötter, der irgendwann aus gegebenem Anlass von akribischer Buchführung auf Strichliste umstieg.
Dabei war der 1:3-Pausenstand nach dem Anschlusstreffer durch Natascha Borghoff noch halbwegs vertretbar, doch nach dem Wechsel legte die Hauemaschine einen flotten Trommelrhythmus hin. „So hoch muss man nicht verlieren. Aber ich wusste schon, dass das Pendel bei uns in beide Richtungen ausschlagen kann und wird. Heute hat es ganz weit nach unten ausgeschlagen“, so Laukötter, der erst 40 Minuten vor Abpfiff die letzte Absage einer Spielerin entgegennehmen musste und froh war, zumindest zu elft Prügel zu beziehen.


6. Spieltag - 03.10.2010 - Germania vs. BSV Fortuna Münster

01.10.2010

Mit dem BSV Fortuna Münster stellt sich am Sonntag um 13:00 Uhr eine Mannschaft im Waldparkstadion vor, die für die Frauen von Germania Hauenhorst eine schwere und unangenehme, aber lösbare Aufgabe darstellt. So zumindest lautet die Einschätzung von Trainer Ralf Spanier, der mit seiner Elf auf einen Gegner trifft, der erst am letzten Wochenende die ersten Punkte einfahren konnte und die rote Laterne an den BSV Heeren abgab. Das Team aus Münsters Süden wird von Ralf Laukötter trainiert, dessen Tochter Katja lange Zeit beim FFC Heike Rheine aktiv war. Dazu ist der Kader mit den Ex-Regionalligaspielerinnen Andrea Hester und Bettina Korte, der pfeilschnellen Steffi Hekkens und den erfahrenen Nathalie Rapphold und Christin Roring auch qualitativ gut besetzt. Für Hauenhorst Trainer Ralf Spanier wird sich am Sonntag wieder nicht der Wunsch erfüllen „einmal mit der vermeintlich besten Elf“ zu spielen. Fehlen werden definitiv Tina Wewer und Sarah Schillinger, die sich im Urlaub befinden. Dazu werden Nicole Schampera, Elisa Gude und Melanie Reinhold verletzungsbedingt fehlen. Dazu kommt noch, das unter Woche mit Romina Burgheim und Kim Borgmann zwei Spielerinnen mit einer schweren Grippe fehlten und deren Einsatz ebenfalls noch fraglich ist. Trotz dieser großen Personalsorgen nimmt Spanier seine Mannschaft in die Pflicht. „Ich erwarte eine Einstellung wie es sich für ein Team gehört. Dazu gehört für mich Moral und absoluter Siegeswillen“ so der Coach, der als Ziel „einen Sieg, egal wie“ fordert. Da ein Unentschieden beiden Mannschaften nicht unbedingt weiterhelfen würde, können sich die Zuschauer auf ein abwechslungsreiches und offensiv ausgerichtetes Spiel freuen.

 

MVLokalsport Münster

 

Am vergangenen Sonntag fuhren die Frauen des BSV Fortuna Münster die ersten Punkte ein. Im Kellerduell besiegte der Westfalenligist Schlusslicht Heeren überzeugend 4:0. Gern würde Trainer Ralf Laukötter auch morgen (Anpfiff 13 Uhr) beim Aufsteiger Germania Hauenhorst etwas mitnehmen. Doch er hat Zweifel, weil er sein Team wieder einmal umkrempeln muss. So fehlen neben Uta Möller, Christin Roring und Steff Hekkens in Hauenhorst auch Nathalie Rapphold und Torjägerin Andrea Hester.


5. Spieltag - 26.09.2010 - SuS Concordia Flaesheim vs. Germania 4 : 1

27.09.2010

Mit einer schlechten Einstellung kann man keine Bäume ausreissen

Am Ende gab es für die Fußballerinnen von Germania Hauenhorst die von vielen erwartete Niederlage. Die Gründe für die 1:4 (0:2) Pleite beim Aufstiegsfavoriten in Flaesheim waren für Trainer Ralf Spanier nach Spielende auch sofort erklärbar. Man sei auf einen erwartet starken Gegner getroffen, so der Coach, der am Sonntag Nachmittag zudem wohl noch einen Sahnetag erwischt hatte und mit Ex-Bundesligaspielerin Julia Bolle eine Spielerin, die mit ihren 4 Toren Hauenhorst alleine „abgeschossen“ hat. Aber damit nicht genug. „Wir waren nicht in der Lage uns dem Flaesheimer Spielsystem anzupassen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Zudem sind alle Gegentore nach individuellen Fehlern meiner Spielerinnen entstanden“ analysiert Spanier und fügt ziemlich frustriert hinzu „das Hauptmanko lag aber wieder einmal an der fehlenden Körpersprache und der mangelhaften Kommunikation untereinander.“
In den ersten zehn Minuten konnten die Germanenfrauen das Spiel noch offen gestalten. Anschließend übernahm Flaesheim das Kommando und bestrafte jeden Fehler der Hauenhorster eiskalt. In der 11. Minute wurde nach einem Ballverlust im Zentrum direkt in die Spitze gespielt und Flaesheims Julia Bolle erzielte mit einem satten Schuss aus 16 Metern den 1:0 Führungstreffer für den Gastgeber. Kurze Zeit später nutze eine Flaesheimer Spielerin die Unentschlossenheit von gleich drei Hauenhorsterinnen am Flügel aus, flankte nach innen, wo wiederum Bolle per Kopf das 2:0 erzielte (18. Minute) . Hauenhorst war von der Rolle und in der 20. Minute musste Spanier dann zu allem Übel auch noch Spielmacherin Melanie Reinhold vom Feld nehmen, die nach einem Foulspiel mit einer schweren Schulterprellung nicht mehr weiter spielen konnte. In der 32. Minute konnte Spanier dann die einzige Chance seiner Elf notieren. Nach einem schönen Pass von Romina Burgheim schoß Kim Borgmann das Leder allerdings knapp über das Tor. So ging es dann auch die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel hatten sich die Germanenfrauen einiges vorgenommen, doch schon 10 Minuten nach Wiederanpfiff wurde dieses Unterfangen jäh unterbrochen. Ein Tor aus der Kategorie „Kurios“ dämpfte zunächst alle Hoffnungen. Torfrau Andrea Brümmer wurde, wie auch schon in der ersten Hälfte des Öfteren passiert, von einer gegnerischen Stürmerin beim Abschlag zugestellt. Diesmal ließ sich die Hauenhorster Torfrau aber provozieren und drosch den Ball mit voller Wucht in den Rücken der Flaesheimer Spielerin. Von dort sprang der Ball zurück in den Strafraum, wo wiederum Julia Bolle goldrichtig stand und den Ball zum 3:0 ins leere Tor schob (55. Minute) . Doch fast im Gegenzug fiel der Anschlusstreffer zum 1:3 aus Hauenhorster Sicht. Nach einem Eckball konnte Kim Borgmann den Ball über die Linie drücken. Aber wiederum nur zwei Minuten später stellte Flaesheim den alten Abstand wieder her. Julia Bolle verwandelte einen Foulelfmeter unhaltbar zum 4:1 für Flaesheim. Vorausgegangen war hier ein katastrophaler Fehler von Sarah Obermeit an der Strafraumgrenze. Die gegnerische Stürmerin konnte dann im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Das wars dann auch in Flaesheim und selbst das Lob, welches Spanier für seine Mannschaft nach Spielschluss von den Gegnern bekam, konnte die Stimmung nicht aufheitern. „Selbst wenn wir für Flaesheim der bisher stärkste Gegner gewesen sein sollten – davon haben wir keinen Punkt mehr“ so der Übungsleiter. Ihm und der Mannschaft bleibt nur die Erkenntnis, dass man mit „einer schlechten Einstellung“ in der Westfalenliga keine Bäume ausreißen kann.

 

Bericht der Halterner Zeitung

Bolle schlägt vier Mal zu


Mit einem Viererpack sicherte Julia Bolle Concordia Flaesheim im Alleingang den 4:1-Erfolg im Heimspiel gegen Germania Hauenhorst.

Der Flaesheimer Sieg war über die kompletten 90 Minuten nicht einmal in Gefahr. Das verdankte Trainer Ralf Giera zum einen einer guten Mannschaftsleistung und zum anderen Julia Bolle, die einen Sahnetag erwischte. Früh stellte die Stürmerin mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg. In der 11. Minute verwertete sie ein steiles Zuspiel, sieben Minuten später war sie beim 2:0 per Kopf zur Stelle. Hauenhorst ließ sich trotz des frühen Rückstandes jedoch nicht hängen und war der erwartet schwere Gegner für die Giera-Elf.
Unverändert kamen die Flaesheimerinnen aus der Kabine. In der 53. Minute machte Bolle ihr drittes Tor. In der Folgezeit wurde die Concordia etwas nachlässiger und musste folgerichtig den Anschlusstreffer hinnehmen. Bei einem Eckball herrschte kollektives Chaos im Flaesheimer Strafraum, das eine Gästespielerin zum 1:3 ausnutzte. Es dauerte jedoch wiederum nur drei Minuten, ehe Bolle ein weiteres Mal zuschlug. Das 4:1 bedeutete für die Stürmerin das vierte Tor im Spiel, zuvor hatte sie in der ganzen Saison vier Mal getroffen.
„Bei uns hat heute alles gepasst, ich bin sehr zufrieden mit dem Kombinationsfußball meiner Mannschaft“, so Trainer Ralf Giera nach dem Schlusspfiff, der sich nun sorgenfrei in den Urlaub verabschieden kann und in der nächsten Woche von Co-Trainer Adrian Pioseczny vertreten wird.  ( Niklas Schenk )


5. Spieltag - 26.09.2010 - SuS Concordia Flaesheim vs. Germania

25.09.2010

flaesheimAm Sonntagnachmittag wartet mit dem SuS Concordia Flaesheim der Klassenprimus der Westfalenliga auf die Frauen von Germania Hauenhorst. Vier Spiele in Folge ohne Niederlage, bei nur einem Remis bei der Bundesligareserve in Gütersloh sagen eigentlich alles über das Team von Trainer Ralf Giera. Kein Verein in der Liga sprach so offen vom Ziel Meisterschaft und Aufstieg wie die Frauen aus Flaesheim, einem Ortsteil von Haltern am See. Gleich 13 neue Spielerinnen wechselten zu Saisonbeginn zu dem Traditionsverein, der bereits unter dem Namen FFC Flaesheim-Hillen in der Frauenbundesliga spielte und bei der als bekannteste Spielerin u.a. die Hauenhorsterin Kerstin Stegemann das Trikot überstreifte.
Und damit das selbst ernannte Ziel „Westfalenligameister“ auch umgesetzt werden kann, wurden nicht irgendwelche Spielerinnen geholt, sondern überwiegend erfahrene Bundesliga und Regionalliga Akteurinnen. Kathrin van Kampen, Nadja Deyjke, Lisa Quast oder auch Sandra Langenkamp kennt Hauenhorst Trainer Ralf Spanier selber noch aus seiner Zeit als Bundesligacoach, wo die besagten noch bei Essen-Schönebeck, Wattenscheid 09 oder dem FCR Duisburg auf Torjagd gingen. „Für die Westfalenliga ist Flaesheim eigentlich überqualifiziert“ sieht Ralf Spanier seine Mannschaft erstmals in dieser Saison in der Aussenseiterrolle. „Die werden ihren Weg definitiv machen und mit vielen Gegnern teilweise „Katz und Maus“ spielen.“ Für das Spiel seiner Germanenfrauen beim Titelfavoriten hat der Coach aber eine andere Vorstellung: „Wir fahren nicht nach Flaesheim, um uns höflichst zu verbeugen und zu sagen „macht mal“. Wenn Flaesheim Tabellenführer bleiben möchte, müssen sie uns schlagen“. Personell sieht es bei Hauenhorst im Vergleich zum Spiel gegen Ostbevern wieder etwas besser aus. Mit Romina Burgheim, Shanthy Sriskandarajah und Ramona Dirkmann sind gleich drei Stammkräfte wieder an Bord, was Spanier wohl zu einer offensiveren Ausrichtung nutzen wird. „Tore schießt man nur, wenn der Ball auch mal in der gegnerischen Gefahrenzone ist“ wirft der Coach somit alle Spekulationen über eine Mauertaktik über den Haufen. „Wir haben in Flaesheim absolut gar nichts zu verlieren.“

 

Der Bericht der Halterner Zeitung

Die Flaesheimer Fußballerinnen wollen am Sonntag im Heimspiel gegen Germania Hauenhorst ihre gute Tabellensituation mit einem Sieg festigen.

Ausgangslage: Flasheim hat zwar in der letzten Woche gewonnen, konnte beim 2:1-Erfolg in Heeren aber spielerisch nicht überzeugen. Die Gegner aus Hauenhorst haben bislang zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto. In der letzten Woche setzte es eine deutliche Pleite in Ostbevern, allerdings hatten die Gäste in diesem Spiel große Personalprobleme.
Hauenhorst hat sich mit vier Spielerinnen verstärkt, die schon in der Westfalenliga und höher gespielt haben. Daher sind die Flaesheimer gewarnt, die zwar einige Ausfälle haben, aber immer noch eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken können.
Adrian Pioseczny: „Wir haben in der letzten Woche nicht gut gespielt. Wir wissen, dass unsere Gegner in dieser Saison oben mitspielen wollen. Ihre Ergebnisse spiegeln bislang nicht ihre wahre Leistungsstärke wider. Wir wollen am Sonntag von Anfang an das Heft in die Hand nehmen und den Gegner unter Druck setzen. Wir werden 100 Prozent geben müssen, damit die Punkte bei uns bleiben.“


4. Spieltag - 19.09.2010 - Germania vs. BSV Ostbevern 1 : 4

20.09.2010

Mit 1 : 4 (  0 : 2 ) Toren verlor Westfalenligist Germania Hauenhorst im eigenen Stadion gegen den BSV Ostbevern und wurde damit wieder auf den Boden der Tatsache geholt. Nach zwei Siegen in Folge mussten die Germanenfrauen am Sonntag eine bittere, aber verdiente Niederlage hinnehmen. Und selbst Trainer Ralf Spanier wollte nach Spielschluss nichts beschönigen: „Der Sieg und auch das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung. Ostbevern hat heute clever und sehr effizient gespielt“ so Spanier, der kurzfristig auch noch auf Goalgetterin Romina Burgheim verzichten musste.
Zu Beginn des Spiels setzte zunächst Hauenhorst die Akzente. In den ersten zwei Minuten scheiterten Kim Borgmann und Melanie Reinhold mit ihren Schüssen, in der 10. Minute war es erneut Kim Borgmann, die nach einem ab gefälschten Schuß von Kathrin Wessel den Ball aus kurzer Distanz über das Tor köpfte. Hauenhorst bestimmte das Spiel, aber Ostbevern stand sicher in der Defensive und spielte sehr geschickt nach vorne und sorgte immer für Gefahr in der personell bedingten neu formierten Abwehr des Gastgebers. In der 32. Minute fiel das 0 : 1 aus Sicht von Hauenhorst. Ein Ballverlust im Mittelfeld und die Gäste schalteten blitzschnell um, ein Pass in die Schnittstelle der Defensive und Ostbeverns Stürmerin vollstreckte eiskalt. Doch damit nicht genug, denn unmittelbar vor der Halbzeit fiel noch das 0 : 2. Ein Freistoß für Hauenhorst vor dem gegnerischen Strafraum blieb in der Abwehr hängen und mit geschicktem Kurzpassspiel konnten sich die Gäste frei spielen. Der finale Pass ging wieder in die Schnittstelle der zu weit aufgerückten Hauenhorster Defensive und wieder konnte die schnelle Stürmerin überlegt zum Halbzeitstand einschieben. „Das Tor hat mich am meisten verärgert, weil wir diejenigen waren, die eine Torchance hatten“ haderte Trainer Ralf Spanier mit dem Gegentor zum 0 : 2. Auch verstanden es die Gastgeber in der ersten Halbzeit nicht effektiv in die Spitze zu spielen. Kim Borgmann als einzige Stürmerin rackerte und mühte sich vergebens, aber gegen ihre hünenhaften Gegenspielrinnen hatte sie bei hohen Anspielen keine Chance.
Nach dem Wechsel waren gerade 3 Minuten gespielt als Ostbevern schon auf 0 : 3 erhöhte. Ein Schuß von der Strafraumgrenze wurde abgefälscht und eine Spielerin konnte den Ball in aller Ruhe über die Linie befördern. Hauenhorst bäumte sich noch mal auf und kam in der 53. Minute zum 1 : 3 Anschlusstreffer. Nach einer Flanke von Tina Wewer drosch Melanie Reinhold den Ball volley in die Maschen. Doch das war’s dann auch. Es gab keine nennenswerte Chance mehr auf Seiten des Gastgebers. Ostbevern verteidigte geschickt und konterte gefährlich. In der 67. Minute führte einer dieser Gegenstöße dann zum nächsten Tor. Ein langer Ball über den Flügel und Ostbeverns Stürmerin rannte ihrer Gegenspielerin auf und davon und vollendete zum 1 : 4.
Das Fazit von Ralf Spanier hörte sich dann auch sehr ernüchternd an: „Das war heute wie in der Schule: Wir waren anwesend, auch bemüht und haben wieder eine Menge gelernt“ so der Coach, der sich einiges einfallen lassen muss, denn in der nächsten Woche geht es zum Klassenprimus nach Flaesheim.

 

Bericht aus Ostbevern - von Julius Schwerdt

»Die waren gut, aber wir waren den Tick besser.« So bringt Trainer Frank Schlichter auf den Punkt, was den Fußballerinnen des BSV Ostbevern zu einem souveränen 4:1-Erfolg bei Germania Hauenhorst verholfen hat.
Vor der Partie hatte Schlichter seine Mannschaft vor der mit vielen erfahrenen Spielerinnen gespickten Auswahl aus Hauenhorst gewarnt. Diese Warnungen trugen offenbar Früchte, denn der Westfalenligist ließ den Gastgeber nicht ins Spiel kommen. »Es war von uns über 90 Minuten eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung. Wir haben hinten gut gestanden und vorne unsere Chancen eiskalt ausgenutzt«, freut sich Schlichter. »Was wir trainiert haben, hat auch im Spiel gegriffen.«
In der 33. Minute hatte Alexandra Füchtenbusch die Gäste völlig verdient in Führung gebracht. Sie schien einen guten Tag erwischt zu haben, denn in der 42. Minute legte sie das 2:0 nach.
Nach der Halbzeit agierte Hauenhorst offensiver und stellte das Spielsystem auf drei Spitzen um. Dennoch waren es die BSV-Kickerinnen, die in Person von Sarah Fipke das Tor erzielten (50.).
Kurz darauf war Torhüterin Manuela Imholt dann doch geschlagen. Nach einem Freistoß nahe der Eckfahne war die Hintermannschaft nicht auf dem Posten und konnte das 3:1 nicht verhindern (54.). Von diesem Tor und den verstärkten Bemühungen der Gastgeberinnen, doch noch den Anschluss zu finden, ließen sich die Ostbevernerinnen nicht beeindrucken.
»Wir haben trotz des Gegentores ganz ruhig unseren Stiefel heruntergespielt«, so Frank Schlichter über die souveräne Schlussphase des BSV, in der Alexandra Füchtenbusch in der 67. Minute ihre starke Leistung mit dem 4:1 krönte.

 

Ostbevern verteidigt zu stark für Hauenhorst

(19.09.10) "Wir haben uns zurückgemeldet." Voller Stolz und Freude nahm Frank Schlichter, Trainer des BSV Ostbevern, den 4:1 (2:0)-Erfolg seiner Mannschaft bei Germania Hauenhorst zur Kenntnis. "Das war ein verdienter Sieg", meinte auch Ralf Spanier in seiner Eigenschaft als Germanen-Coach, "der Gegner war cleverer, abgeklärter und zielstrebiger." Schöner kann ein Kompliment der Gegenseite doch kaum ausfallen.
Grundstein für den Auswärtssieg war vor allem die disziplinierte Abwehrleistung. Ostbevern verstand es, vor allem das Flügelspiel Hauenhorsts zu unterbinden. Daraus erfolgte so mancher Gegenangriff, bei denen der BSV blitzschnell umschaltete. Drei Treffer allein fielen nach Kontern. Hauenhorsts Abwehr spürte das Fehlen der beiden Stammspielerinnen Shanthy Sriskandarajah und Ramona Dirkmann. Auch die Gefährlichkeit einer Romina Burgheim, die ebenfalls ausfiel, ging dem Angriffsspiel der Germania ab.
Dreimal traf Alexandra Füchtenbusch für Ostbevern, einmal Sarah Fipke. Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 erzielte Hauenhorsts Melanie Reinhold nach 54. Minuten. Mit diesem zweiten Saisonerfolg schiebt sich Ostbevern weiter vor auf Tabellenrang sechs, Hauenhorst dagegen rutscht wegen des schlechteren Torverhältnisses ab auf Platz sieben.

 


4. Spieltag - 19.09.2010 - Germania vs. BSV Ostbevern

20.09.2010

Getreu dem Motto: „Alle guten Dinge sind Drei“ möchten die Frauen von Germania Hauenhorst am Sonntag ihren dritten Sieg in Folge feiern. Nach zwei Auswärtssiegen strebt die Spanier Elf am Sonntag um 13:00 Uhr im heimischen Waldparkstadion gegen den BSV Ostbevern den nächsten Dreier an. Vom Papier her ist es eine lösbare Aufgabe, denn es trifft der Tabellendritte auf den Drittletzten der Westfalenliga. Doch Trainer Ralf Spanier ist wie immer sehr vorsichtig was solche Spekulationen betrifft. „Nach drei Spieltagen ist eine Tabelle nicht aussagekräftig“ meint der Coach. Fakt ist aber, das seine Mannschaft sich in der neuen Liga von Spiel zu Spiel gesteigert hat; aber auch Ostbevern konnte am letzten Sonntag sein erstes Erfolgserlebnis feiern. Nach zwei Auftaktniederlagen gewann das Team von Trainer Frank Schlichter mit 3:1 gegen den BSV Heeren, vermied damit den klassischen Fehlstart und tankte reichlich Selbstvertrauen. „Das werden wir am Sonntag merken, denn Ostbevern ist eine Mannschaft mit viel Spielwitz und hoher Spielintelligenz“ zollt Spanier den Gästen viel Respekt. „Sie haben in jedem Mannschaftsteil mindestens eine erfahrene oder überragende Spielerin.“ Doch davor will sich seine Mannschaft nicht beeindrucken lassen. „Wir wissen was wir können und werden im eigenen Stadion versuchen das Spiel selber in die Hand nehmen“ so Spanier, der „Agieren statt Reagieren“ als taktische Vorgabe seinen Frauen mit auf dem Weg gibt.
Personell gibt es wieder einige Veränderungen im Kader der Germanenfrauen. Fehlen werden Ramona Dirkmann und auch Shanthy Sriskandarajah, die beruflich verhindert ist. Wieder dabei sind Inga Hagemann und Sarah Schillinger, die beim Auswärtssieg in Borchen verhindert waren. „Wir haben einen großen Kader und können positionstechnisch fast 1 zu 1 tauschen“ weiß Spanier, das er sich auf jede seiner Spielerinnen verlassen kann. Gegen Ostbevern verlangt der Trainer diesmal eine „bessere Chancenverwertung“, denn davon werden wir nicht so viele haben, Jeder Punkt auf der Haben-Seite ist jetzt wichtig, denn die vermeintlich starken Gegner werden wir anschließend fast alle hintereinander weg spielen müssen“ weiß Ralf Spanier und hofft auf eine ebenso engagierte Leistung seiner Elf wie am letzten Wochenende in Borchen.

 

 

 

 


3. Spieltag - 12.09.2010 - SC Borchen vs. Germania 1 : 4

13.09.2010

Mit einem 4 : 1 ( 2 : 1 ) Auswärtssieg kehrten die Frauen von Germania Hauenhorst vom SC Borchen aus dem Paderborner Land zurück und katapultierten sich damit als Aufsteiger auf Platz 3 der vierthöchsten Liga.
Und dabei hatte es alles andere als optimal für die Spanier Truppe begonnen, denn bereits nach 3 Minuten zappelte der Ball im Netz von Torfrau Andrea Brümmer. Ein individueller Fehler im eigenen Strafraum nutze eine Borchener Stürmerin zum frühen Führungstreffer für den Gastgeber. „Damit war unser taktisches Vorhaben über den Haufen geworfen und wir mussten schnell umdenken und umstellen“ sagt ein am Ende ziemlich erleichterter Trainer Ralf Spanier. Und seine Frauen fanden schnell wieder ins Spiel und setzten Borchen unter Druck. In der 5. Minute kam Kim Borgmann nach schöner Vorarbeit von Romina Burgheim zum Schuß, doch die Borchener Torfrau konnte klären. Hauenhorst wurde immer stärker, scheiterte aber in der 20. Minute durch Burgheim und in der 23. Minute durch Borgmann. Nur eine Minute später ertönte dann ein Elfmeterpfiff des Unparteiischen. Nach einem quasi Doppelfoul an Melanie Reinhold und Romina Burgheim gab es Elfmeter für Hauenhorst. Kapitänin Tina Wewer übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1 : 1 Ausgleich. Damit wollten sich die Germanenfrauen aber nicht zufrieden geben. Immer wieder rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Borchener Tor. Zweimal scheiterte Romina Burgheim ( 28. und 29. Minute) an der gegnerischen Torfrau, in der 38. Minute knallte Corinne Holtgräve den Ball an die Latte und in der 40. Minute scheiterte erneut Kim Borgmann. Kurz vor der Pause klappte es dann aber doch. Nach einer Flanke von Shanthy Sriskandarajah köpfte Romina Burgheim den Ball unhaltbar ins Tordreieck. „Ein verdiente Führung zur Pause, die aufgrund der Torchancen eigentlich noch höher hätte sein müssen“ trauert Ralf Spanier wieder einmal der mangelhaften Chancenverwertung nach.
Nach dem Wechsel begann Hauenhorst wieder souverän, aber durch die nun dicht gestaffelte Abwehr des Gastgebers gab es kein Durchkommen. Die spielentscheidende Szene gab es laut Spaniers Aussage aber in der 71. Minute. Nach einer Flanke sprang Shanthy Sriskandarajah der Ball an den Arm und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Doch da hatte Borchen wohl nicht Torfrau Andrea Brümmer auf dem Zettel. Hochkonzentriert blieb die Ex-Bundesligatorfrau lange im Zentrum auf der Linie stehen und wehrte den Strafstoß der wohl entnervten Schützin souverän ab. Das war der Weckruf für die Hauenhorster. Anschließend gab es nur noch ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das des Gastgebers. In der 75. Minute scheiterte Melanie Reinhold und in der 78. Minute erzielte Kim Borgmann einen Treffer, der aber aufgrund eines vermeintlichen Handspiels nicht gegeben wurde.  Nur drei Minuten später dann die Entscheidung. Romina Burgheim startete einen Sololauf und schob den Ball zum 3 : 1 über die Linie. Und wieder nur einige Minuten später fast die gleiche Situation. Burgheim lief der gegnerischen Abwehr auf und davon, doch diesmal knallte der Ball an den Pfosten, aber den Rückpraller konnte Kim Borgmann zum 4 : 1 Endstand abstauben.
Zufrieden war dann auch Trainer Ralf Spanier: „Kompliment an meine Mannschaft die sich von dem frühen Gegentor hat nicht beeindrucken lassen. Wir waren, wie in den anderen Spielen auch, wieder einmal spielbestimmend und dominant und haben verdient gewonnen“ so Spanier, der das größte Kompliment aber an seine Torfrau verteilte. „Ich weiß nicht wie das Spiel ausgegangen wäre wenn der Elfmeter zum 2 : 2 reingegangen wäre. Das hat Andrea Brümmer professionell gelöst und wir können uns bei ihr bedanken, denn danach waren wir wie ausgewechselt und haben das Spiel in der Schlussphase entschieden.“
 


3. Spieltag - 12.09.2010 - SC Borchen vs. Germania

11.09.2010

BorchenAm Sonntag Nachmittag kommt es für die Frauen von Germania Hauenhorst zum nächsten Aufsteigerduell. Das Team von Trainer Ralf Spanier tritt dazu eine Reise ins Paderborner Land an, wo man auf den SC Borchen trifft. Das Team von Trainer Ralf Lübbert ist für die Hauenhorster ein „alter Bekannter“, den schon vor 2 Jahren stand man sich der Landesliga gegenüber und zweimal konnte das Spanier Team die volle Punktzahl einfahren. „Borchen ist immer noch eine der spielstärksten Mannschaften“ meint Ralf Spanier und fügt hinzu „eine eingespielte Truppe, kombinationssicher mit vielen sehr guten Einzelspielerinnen.“ Unter der Woche „schoss“ sich Borchen im Kreispokal bereits ein: mit sage und schreibe 21:0 gewann das Team gegen einen A-Ligisten und zeigte wiederholt seine Offensivstärke. Aber so ein Gegner liegt den Germanenfrauen ja bekanntlich und für den Hauenhorster Trainer wird demnach „die Tagesform“ entscheiden.


Der SC Borchen ist nach zwei Spieltagen in der Westfalenliga noch ohne Niederlage – dem 1:0 Auftaktsieg gegen Heeren folgte die am vergangenen Wochenende ein 1 : 1 Remis beim starken VFL Bochum. Hauenhorst ist also gewarnt. Ärgerlich für die Spanier Truppe ist allerdings das der Gegner sich nicht auf eine Spielverlegung einließ, denn am Samstagabend ist die gesamte Mannschaft noch auf einer großen Geburtstagsparty von Betreuer Tobi Schulte eingeladen. Aber auch dieses sieht der Coach gelassen: „ Die Mädels wissen schon was sie tun“.


Personell sieht es sehr gut aus bei den Hauenhorsterinnen. Bis auf die langzeitverletzte Elisa Gude und die privat verhinderte Sarah Schillinger kann Spanier auf einen großen Kader zurückgreifen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Nicole Schampera, doch auch hier weiß der Trainer, das zur Not die Mittelfeldspielerin auf die Zähne beißen würde. Wieder im Kader sind ebenfalls die beiden Defensivspielerinnen Ramona Dirkmann und Janine Reckers, die am letzten Spieltag in Heeren nicht dabei waren. Trainer Ralf Spanier wünscht sich am Sonntag natürlich nichts lieber als einen Sieg, denn dann könnten die Germanenfrauen in der Tabelle einen Sprung nach oben machen. „Um das zu erreichen müssen wir uns aber gegenüber den ersten beiden Spielen gehörig steigern“ warnt Spanier seine Mannschaft bereits im Vorfeld.
 


2. Spieltag - 05.09.2010 - BSV Heeren vs. Germania 0 : 3

06.09.2010

  Erste Punkte für die Westfalenliga Frauen

 

Mit 3 : 0 ( 2 : 0 ) Toren gewann die 1. Frauenmannschaft von Germania Hauenhorst am Sonntag nachmittag ihr Spiel beim Mitaufsteiger BSV Heeren und holten somit ihre ersten Punkte in der Westfalenliga. Beim ersatzgeschwächten Gastgeber vom Kamener Kreuz war es ein „müheloser“ Sieg laut Trainer Ralf Spanier, der vor dem Spiel verletzungsbedingt kurzfristig auf Nicole Schampera und Ramona Dirkmann verzichten musste.

Auf dem holprigen Rasenplatz in Heeren passierte in den ersten Minuten herzlich wenig. Ab der 10. Minute übernahmen die Germanenfrauen dann aber die Regie. Romina Burgheim setze sich in der 12. Minute über die linke Seite durch, doch ihren Rückpass konnte niemand verwerten. Nur zwei Minuten später setzte sich Tina Wewer energisch durch, ihre Flanke köpfte Melanie Reinhold knapp über das Tor. Im dritten Anlauf klappte es dann aber doch. Romina Burgheim ließ im Strafraum mehrere Gegenspielerinnen stehen und erzielte mit einem trockenen Schuß das 1 : 0 für Hauenhorst. In der 30. Minute schon der nächste Treffer für die Germania. Eine scheinbar viel zu lang geratene Flanke von Tina Wewer segelte an Freund und Feind vorbei, doch aus dem Rückraum kam Corinne Holtgräve mit dem Kopf an den Ball und erzielte mit einer Bogenlampe den vielumjubelten Treffer zum 2 : 0. Hauenhorst bestimmte weiter das Spiel. Heeren kam nur zu gelegentlichen Entlassungsangriffen. Bis zur Halbzeit hätte die Spanier Truppe das Ergebnis noch ausbauen können, doch ein Schuss von Romina Burgheim ( 36. Minute )verfehlte das Ziel nur knapp, ebenso wie ein Kopfball von Tina Wewer ( 41. Minute ). In der 42. Minute nahm Sarah Obermeit Maß, doch ihr Schuß aus gut 20 Metern knallte an die Unterkante der Latte und von dort hinter die Linie, doch der Schiedsrichter entschied auf weiterspielen und so ging es dann auch in Pause.

Nach dem Wechsel scheinbar das gleiche Bild. Heeren versuchte es mit wütenden Angriffen, aber die gut organisierte Abwehr von Nina Plaar ließ keine nennenswerte Chance für den Gastgeber zu. Aber auch Hauenhorst zeigt nicht mehr allzu viel. Mit der Gewissheit der zwei Tore Führung und einen harmlosen Gegner vergaßen die Germanenfrauen das „einfache Fußball spielen“ - die finalen Pässe kamen nicht mehr an, In der 68. Minute hatte Kathrin Wessel noch eine große Möglichkeit, doch ihre Direktabnahme nach Pass von Burgheim war zu harmlos. Erst in der 88. Minute gab es noch ein Tor. Melanie Reinhold traf mit einem schönen Heber zum 3 : 0 Endstand.
„Wir haben spielerisch heute an die gute Leistung von Finnentrop angeknüpft, nur mit dem Unterschied, dass wir uns heute Torchancen erarbeitet und raus gespielt haben und auch die notwendigen Tore erzielt habe“ freute sich Trainer Spanier über den ersten „Dreier“ der Saison.

 

Der Bericht von der Homepage des BSV Heeren

Ohne Chance waren unsere Damen bei der Heimpremiere in der Westfalenliga. Trainer Peter Steinberg musste gleich acht Spielerinnen ersetzen, die komplette Offensivabteilung stand dem Coach nicht zur Verfügung.

Das erste Mal in der 101-jährigen Geschichte des BSV Heeren bekamen die Fans am gestrigen Sonntag Westfalenliga-Fußball geboten. Leider passte das Ergebnis nicht zu diesem feierlichen Anlass. Die Gastgeberinnen beschränkten sich von Beginn an auf die Defensivarbeit. Abwehrspielerin Virginia Glänzer musste notgedrungen im Sturm auflaufen, dementsprechend verpufften die Bemühungen in der BSV-Offensive oftmals schon im Ansatz. In der 23. Spielminute konnten sich die Gäste das Spielgerät mehrere Male im Strafraum des BSV zuspielen. Burgheim vollendete diese Passstafette schließlich mit dem 0:1. Fünf Minuten vor der Pause zeigte sich Holtgräve ebenfalls erfolgreich und legte das 0:2 nach.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs feierte Maike Kampschulte nach längerer Pause ihr Comeback und belebte die BSV-Offensive. So verpasste Kampschulte eine Hereingabe von Glänzer denkbar knapp. Kurze Zeit später setzte sich Marie Böhm schön durch, bediente Kampschulte mit einer Flanke, deren Kopfball jedoch knapp über das gegnerische Gehäuse streifte. "In dieser Phase hätten wir durchaus einen Treffer verdient gehabt. Vielleicht wäre es dann noch einmal spannend geworden", so BSV-Coach Peter Steinberg. So setzte sich am Ende die individuelle Klasse der Gäste durch. In der Schlussminute vollendete Reinhold einen Konterangriff zum 3:0-Endstand.


2. Spieltag - 05.09.2010 - BSV Heeren vs. Germania

03.09.2010

Heeren Am Sonntagnachmittag treffen die Westfalenligafussballerinnen von Germania Hauenhorst im zweiten Meisterschaftsspiel auf den Mit - Aufsteiger BSV Heeren.

Trainer Ralf Spanier betitelt dieses Spiel als „Duell am Kamener Kreuz“ und richtet sich auf einen „heißen Kampf“ ein. „Es werden zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander treffen“ so der Coach, der den Gegner im Westfalenpokalspiel gegen die Sportfreunde Siegen beobachtete. Und wenn man sich mal die Details anschaut, so gibt es sehr viele Parallelen zwischen dem Rheinenser- und dem Kamener Vorortclubs. Beide Frauenmannschaften wurden 2006 gegründet; beide Teams wurden sofort im ersten Jahr Meister und beide Teams schafften in der zweiten Saison den direkten Durchmarsch von der Bezirksliga in die Landesliga. Und auch in der jeweiligen Landesliga ging der sportliche Werdegang vergleichbar weiter. Beide Mannschaften landeten im ersten Landesligajahr in der Spitzengruppe und in der letzten Saison wurden sowohl Hauenhorst als auch Heeren souverän Meister ihrer Liga - beide Mannschaften mit nur einer Niederlage. Und wie der Zufall es so will verloren am letzten Wochenende beide Teams mit jeweils 0:1.


„Heeren spielt einen anderen Fußball als in der letzten Woche Finnentrop – da müssen wir uns wieder umstellen und anpassen“ weiß Spanier, dass seine Mannschaft am Sonntag auf einen sehr spielstarken Gegner trifft. Beim Pokalspiel gegen die SF Siegen fielen Spanier besonders zwei Spielerinnen vom BSV Heeren auf: Corinna Romeike und Yvonne Nowak „Beide sind fußballerisch auf ihren Positionen zu beachten“ so Spanier.

Im Kader der Germanenfrauen steht am Sonntag erstmalig die Ex- Bundesligaspielerin Corinne Holtgräve zur Verfügung, die in der letzten Woche noch dienstlich verhindert war. Des Weiteren wird Sarah Schillinger nach ihrer Verletzung zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen. Dementsprechend wird der Coach auch einige Veränderungen gegenüber dem Finnentrop-Spiel vornehmen. „Die Auftaktniederlage war kein Beinbruch, aber wir sind nun in der Pflicht und deshalb werden wir die Mängel und Ungereimtheiten aus dem Finnentrop-Spiel nun gegen Heeren, sowohl personell als auch spielerisch, abstellen“ argumentiert Ralf Spanier und gibt als Ziel „mindestens ein Punkt“ an.


1. Spieltag - 29.08.2010 - Germania vs. FC Finnentrop 0 : 1

30.08.2010

Heimniederlage zum Auftakt

 

Nach dem Spiel der Frauen Westfalenliga bekamen die Hauenhorster Frauen Lob von allen Seiten. Selbst Gästetrainer Peter Niklas sprach von einer überzeugenden fußballerischen Leistung, doch das  Ergebnis sagte etwas anderes. Mit 0 : 1 ( 0 : 1 ) Toren verloren die Germanenfrauen ihr Debüt in der neuen Liga. Und das war mehr als ärgerlich, denn die Spielanteile bezifferten beide Trainer auf 80 zu 20 für Hauenhorst. Bezeichnend dafür war als Beispiel die zweite Halbzeit: nur ein einziges Mal schafften es die Gäste aus dem Sauerland  einen Schuß auf das Tor von Andrea Brümmer abzugeben.
Zu Spielbeginn merkte man beiden Teams eine gewisse Nervosität an. Viel Mittelfeldgeplänkel und Fehlpässe bestimmten das Spielgeschehen. Während Hauenhorst versuchte ein geordnetes Spiel aufzuziehen, versuchte es der Gast aus Finnentrop mit eher rustikalen Mitteln. Aggressiv in den Zweikämpfen und immer wieder mit langen Bällen auf die gefährliche Spitze Elena Strautz. In der 17. Minute gab es schon die spielentscheidende Szene. Ein Fehlpass im Mittelfeld und eine zu weit aufgerückte Defensive der Hauenhorsterinnen führte zum einzigen Treffer im Spiel. Gästespielerin Mimoza Bulupaj kam frei zum Schuß und überwand Torfrau Andrea Brümmer mit einen schönen Heber aus 20 Meter. Hauenhorst war nun gefordert und kam auch durch Tina Wewer ( 24. Minute ), Nicole Schampera( 27. Minute ) und Kim Borgmann( 33. Minute ) zu Chancen, die aber nicht ihr Ziel fanden. So gingen beide Teams in die Kabine.
Nach dem Wechsel spielte nur noch Germania Hauenhorst. Finnentrop machte hinten dicht und versuchte es mit Konterfussball. Doch bis auf einen Fernschuß in der 70. Minute gab es keine Gefahr für den Gastgeber. Hauenhorst lies Ball und Gegner laufen, schaffte es aber nicht aus den Vorteilen Kapital zu schlagen. Immer wieder rannten sich Melanie Reinhold und Co. in der vielbeinigen Gästeabwehr fest; Torschüsse aus der Distanz fanden eigentlich gar nicht statt. In der 60. Minute kratze eine Gästespielerin nach einem Kopfball von Romina Burgheim den Ball von der Linie; in der 80. Minute scheiterte Nina Plaar mit einem Fernschuss nur knapp.
Das wars dann aber auch und so konnte Trainer Ralf Spanier am Ende des Spiels auch nur mit den Kopf schütteln: „Unglaublich aber wahr. Wir waren nicht in der Lage aus unserer Überlegenheit zumindest einen Punkt mitzunehmen“ so der Coach. „Finnentrop war erst effektiv und anschließend destruktiv – das hat heute aber gereicht. Wir waren, außer bei Standards, nicht in der Lage Torschüsse anzubringen und auch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.“
Bitter für Hauenhorst, aber Ralf Spanier blickt schon auf die nächsten Spiel: „Wir bezahlen am Anfang vielleicht noch Lehrgeld, aber wir lernen schnell und schon im nächsten Spiel sieht es wieder anders aus.“

Der Bericht von der Homepage des FC Finnentrop

Es war ein gelungener Meisterschaftsstart für die Frauen des FC Finnentrop. Beim gar nicht so geheimen Favoriten der Liga entführten die Niklas-Schützlinge drei Punkte. Ein glücklicher Sieg, aber bei genauer Analyse auch nicht ganz unverdient. Grundlage des Erfolges war eine passende taktische Vorgabe und die disziplinierte Umsetzung. Die FC-Spielerinnen lieferten eine kämpferische Topleistung ab, wobei sie auch immer wieder spielerische Nadelstiche setzen konnten. Die optische Überlegenheit der Gastgeberinnen war unverkennbar. Die Germania dominierte die Partie, ohne allerdings wirklich hochkarätige Torchancen zu haben. FC-Keeperin Daniela Bathe agierte bei allen Herausforderungen sehr sicher. Der Treffer des Tages fiel bereits im ersten Durchgang. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld markierte Mimoza Bujupaj in der 18. Minute das 1:0. Sie hatte erkannt, dass SVG-Torhüterin Andrea Brümmer sehr weit vor ihrem Kasten stand. Der Ball segelte aus 30 Meter Entfernung über die Torsteherin hinweg ins Netz. Die Folge waren wütende Gegenangriffe. Die hochkarätigste Möglichkeit hatte allerdings der FC Finnentrop. Elena Strautz umkurvte die Abwehr einschließlich Torhüterin. Dabei gerät sie zu weit auf die linke Strafraumseite. In Erwartung einer Abwehrgrätsche schob Elena den Ball dann überhastet am rechten Pfosten vorbei. Schade, aber keine Schmälerung ihrer phantastischen Leistung. Kilometer „fressend“ war Elena Strautz ein ständiger Unruheherd für die gegnerischen Abwehrkräfte.

Nach dem Seitenwechsel blieb Hauenhorst spielbestimmend. Den Gästen fielen Entlastungsangriffe immer schwerer. Der Druck war enorm. Die beste Chance für die Heimmannschaft vereitelte Daniela Bathe in der 70. Minute. In einer Eins-gegen-Eins-Situation musste sie Kopf und Kragen riskieren, um einen Treffer von Nicole Schampera zu verhindern. Am Ende tickte die Uhr gegen die Germania. Die Defensive des FC Finnentrop hielt dem Druck stand und brachte die Führung nach Hause. Sicherlich zum Auftakt eine große Enttäuschung für die hochgehandelte SVG. Trainer Ralf Spanier nahm es relativ gelassen. Vermutlich mit dem Wissen, dass er ein Topteam zur Verfügung hat, welches über die lange Saison gesehen ihr großes Potenzial entscheidend ausspielen wird


1. Spieltag - 29.08.2010 - Germania vs. FC Finnentrop

28.08.2010

Am Sonntag beginnt auch die 1. Frauenmannschaft des SV Germania Hauenhorst wieder mit dem Meisterschaftsbetrieb. Als Aufsteiger in die Westfalenliga darf man gespannt sein, wie das Spanier-Team in die Saison startet.

Zu Gast im Waldparkstadion ist der FC Finnentrop aus dem Sauerland, die in der vergangenen Saison einen hervorragenden 5. Platz in der Liga erreichten. “Eine gute, kompakt stehende und aggressiv spielende Mannschaft, die sich nicht umsonst in der letzten Spielzeit als Aufsteiger in der Spitzengruppe der Liga wieder gefunden hat“ weiß Ralf Spanier über den Gegner zu berichten. Für sein eigenes Team gilt am Sonntag, nicht auf die bisherigen Erfolge und Ergebnisse zu schauen oder über irgendwelche Favoritenrollen nachzudenken. „Bei allem Respekt vor dem, was wir dieses Jahr schon erreicht haben – aber das zählt am Sonntag nicht“ so Trainer Ralf Spanier. „Wir sind gefordert die neuen Bedingungen anzunehmen und sie vielleicht sogar für unser Spiel zu nutzen.“

Verzichten muß der Übungsleiter dabei aber auf Elisa Gude, die sich eine schwere Bänderdehnung zugezogen hat und auf Neuzugang Corinne Holtgräve, die aufgrund einer Bundeswehrübung ebenfalls nicht zur Verfügung steht.

Vertrauen kann Spanier natürlich auf seine Abteilung „Attacke“, die in der abgelaufenen Saison immerhin mehr als 120 Pflichtspieltore erzielte und nun mit Nicole Schampera ( Foto ) noch eine weitere „Top-Offensiv-Spielerinnen“ dazu bekommen hat. Das Ziel des Neu-Westfalenligisten aus Hauenhorst ist bekannt: Mit dem Abstieg will man nichts zu tun haben. „Wir haben in den letzten beiden Jahren schon einige Entwicklungsschritte gemacht hat, aber der Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“ so Spanier, der sich am Sonntag natürlich nichts lieber wünscht, als mit 3 Punkten in die Saison zu starten.


Pokal: Kantersieg für 1. Frauenmannschaft

16.08.2010

Mit 17 : 0 ( 5 : 0 ) Toren „überrollte“ Westfalenligist Germania Hauenhorst in der 1. Runde des Kreispokals den SV Langenhorst - Wellbergen und trifft nun in der nächsten Runde auf den Landesligisten Borussia Emsdetten.
Für die Germanenfrauen war das Spiel wohl eine bessere Trainingseinheit und so konnte Trainer Ralf Spanier kurzfristig auch noch auf Nicole Schampera verzichten, die leichte Knieprobleme hatte. Bereits zur Halbzeit führte Hauenhorst durch Tore von Inga Hagemann ( 10. Minute ), Kathrin Wessel ( 28. Minute ) und dreimal Romina Burgheim mit 5 : 0 Toren, was Trainer Spanier aber nicht ganz zufrieden stellte: „Wir waren zu hektisch und teilweise nicht diszipliniert, was den Spielfluss hemmte“ so der Übungsleiter. Was die mangelhafte Chancenverwertung in der ersten Hälfte betrifft, darüber macht sich der Coach nicht allzu große Sorgen: „In so einem Spiel muß im Torabschluss auch mal Risiko gespielt werden – da nimmt man die Balle auch mal volley“ macht der Coach seinen Spielerinnen keinen direkten Vorwurf, auch wenn Hauenhorst zur Pause schon zweistellig hätte führen können.
In der Halbzeit wurden diese Punkte allerdings angesprochen und so zeigte der Westfalenligist in Hälfte zwei dann auch was sein Stärke ist: das Offensivspiel. Gleich 12 Tore schossen die Hauenhorsterinnen in 45 Minuten und zeigten den total überforderten Gastgebern ihr Grenzen auf. Die Tore in der zweiten Halbzeit erzielten Romina Burgheim ( 3 ), Melanie Reinhold ( 4 ), Kathrin Wessel ( 3 ), Nina Plaar und Andrea Brümmer. Besonders freute sich Spanier aber über das Comeback seiner Kapitänin Tina Wewer, die in den Schlussminuten nach ihrer Verletzung debütierte und so wieder Spielpraxis und Selbstbewusstsein sammeln konnte.


Knapp verloren, aber trotzdem gewonnen

02.08.2010

„Knapp verloren, aber trotzdem gewonnen“ so betitelt Hauenhorst Trainer Ralf Spanier den Auftritt seiner Mannschaft am Sonntagnachmittag beim Bundesligisten BV Cloppenburg. Zwar verloren die Germanenfrauen mit 0 : 1 Toren, doch vor dem Hintergrund das dieses Spiel der Abschluss eines Trainingslagers war, macht es den Trainer stolz. „Wir haben am Wochenende insgesamt 5 Trainingseinheiten innerhalb von 36 Stunden absolviert. Meine Spielerinnen waren so KO, das einige sogar auf der Fahrt zu dem Spiel nach Cloppenburg eingeschlafen sind“ so Trainer Ralf Spanier.
Im Spiel gegen den Zweitligisten war davon allerdings nichts zu merken. Cloppenburg startete dominant und drängte Hauenhorst in die eigene Hälfte. Aber nur bei Standardsituationen wurde es vor dem Tor von Andrea Brümmer gefährlich. Hauenhorst spielte konzentriert und diszipliniert und versuchte sich im Kontern. Und in der 31. Minute wäre es fast soweit gewesen. Nach einem Pass von Melanie Reinhold in die Schnittstelle der Viererkette lief Nicole Schampera alleine auf das Cloppenburger Tor, doch ihr Schuß ging nur knapp daneben. So blieb es bis zur Halbzeit beim torlosen Remis.
Nach dem Wechsel setzten zunächst die Germanenfrauen ein Ausrufzeichen. In der 49. Minute hämmerte Sarah Obermeit einen Freistoß aus 35 Metern Richtung Cloppenburger Tor, der von der Torfrau nur mit großer Mühe aus dem Winkel gefaustet wurde. Cloppenburg wurde nun aggressiver, schaffte es aber nicht gefährlich durch die vielbeinige Defensive der Hauenhorster zu kommen oder sie scheiterten an Torfrau Andrea Brümmer.
Zum Ende des Spiel merkte man der Spanier Truppe dann die hohen Belastungen der letzten Tage an. Cloppeburg hielt das Tempo hoch und in der 78. Minute wurden sie belohnt. Nach einem schönen Spielzug tauchte eine Cloppenburgerin allein im Strafraum auf und ließ der Hauenhorster Torfrau keine Chance. Doch bei diesem einzigen Tor blieb es auch und so sah Trainer Spanier nach Schlußpfiff sogar einige seiner Spielerinnen jubeln.
„Cloppenburg befindet sich seit 5 Wochen in der Vorbereitung. Nächste Woche spielen sie bereits in der 1.Runde des DFB Pokals und danach beginnt bereits die Bundesligasaison" weiß Ralf Spanier und fügt hinzu „und wenn man nun diese Umstände sieht und unser Trainingslager dazu zählt, dann haben meine Spielerinnen heute enormes geleistet.“
In der kommende Woche wird der Übungsleiter seine Spielerinnen allerdings nicht schonen, denn es gilt sich konzentriert auf das Westfalenpokalspiel am kommenden Wochenende bei der SG Schweicheln vorzubereiten.


Kantersieg im ersten Testspiel

29.07.2010

Ergebnis Mit 9 : 2 ( 6 : 0 ) Toren gewann Westfalenligist Germania Hauenhorst sein erstes Testspiel beim Landesligisten TuS Recke und ließ den letztjährigen Ligakonkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Bereits zur Pause führte die Spanier Truppe durch Tore von Melanie Reinhold ( 3x ), Corinne Holtgräve, Nina Plaar und Romina Burgheim mit 6 : 0 Toren. Nach dem Wechsel trafen wiederum Nina Plaar, Romina Burgheim und Mona Schmidt. "Wir haben ein gutes Testspiel gezeigt. Die Laufbereitschaft und der Ehrgeiz stimmten und am Ende hätten wir auch noch höher gewinnen können" resümiert ein zufriedener Trainer nach dem Schlußpfiff. Alleine Nicole Schampera scheiterte in der 2. Halbzeit viermal vor dem gegnerischen Tor, dazu kam noch ein verschossener Foulelfmeter von Nina Plaar.

Am kommenden Wochenende absolviert die Mannschaft ein Kurztrainingslager im heimischen Waldparkstadion. Dazu plant Trainer Ralf Spanier ein volles Programm. Insgesamt 4 Trainingseinheiten und 2 Testspiele stehen auf dem Zettel des Übungsleiter. „Neben den fußballerischen Einheiten werden wir aber auch im Bereich des  „Team - Buildung“ arbeiten“ so Spanier. Am Freitag abend und am Samstag werden die Einheiten jeweils mit einem „Gruppen dynamischen“ Spiel eröffnet, welches durch Co – Trainerin Nadine Hille organisiert wird. Am Samstag abend ist ein Grillabend geplant. Als Testspielgegner hat sich Ralf Spanier für den Samstag nachmittag den Bezirksligisten Eintracht Stadtlohn (Anstoß 16 Uhr im Waldparkstadion) und als Höhepunkt zum Abschluss des Trainingslagers den Bundesligisten BV Cloppenburg ausgesucht. Das Spiel gegen Cloppenburg findet im Rahmen der Festwoche zum 10jährigen Jubiläum des SV Cappeln (Kreis Oldenburg) statt.


1. Frauenmannschaft startet mit Vorbereitungsspielen

29.07.2010

reckeSeit einer Woche befinden sich die Fußballfrauen von Germania Hauenhorst in der Vorbereitung auf die neue Saison und am Mittwochabend geht`s für die Spanier Schützlinge zum ersten offiziellen Testspiel beim TuS Recke.
Vor zwei  Wochen spielten die Germanenfrauen bereits eine Testpartie beim TuS St. Arnold und gewannen mit 4:1, doch dieses Spiel hatte für Spanier keinen Wert, „weil die Rahmenbedingungen ganz andere waren“, so der Übungsleiter. Richtig los geht es also am Mittwoch beim letztjährigen Ligakonkurrenten in Recke.
Zum Einsatz kommen sollen auf jeden Fall die Neuzugänge Nicole Schampera, Corinne Holtgräve, Sarah Obermeit und Kathrin Wessels, die alle bisher einen guten Eindruck in den ersten Trainingseinheiten hinterließen. Nicht dabei sein wird Kapitän Tina Wewer, die verletzungsbedingt erst am Wochenende mit dem Lauftraining beginnen kann, sowie Shanthy Sriskandarajah, die beruflich verhindert ist.
Urlaubs bedingt fehlen werden Kim Borgmann und Sarah Schillinger, sowie Sarah Wagener und Mona Schmidt. 
Für Trainer Ralf Spanier dient das erste Vorbereitungsspiel „als Abwechselung zum Trainingsalltag, zur Integration der Neuzugänge und zum testen einzelner Spielpositionen“. Das Ergebnis ist für den Übungsleiter, wie schon immer in solchen Partien, nur zweitrangig. „Nach 4 Trainingseinheiten im Ausdauerbereich verlange ich keine Kabinettsstückchen, sondern vielmehr Einsatzwillen und Laufbereitschaft“ so der Coach, der seinen gesamten vorhandenen Kader zum Einsatz bringen möchte.


Spielplan der Westfalenliga Frauen veröffentlicht

29.07.2010

Westfalenliga

Der Spielplan der Frauen Westfalenliga 2010 / 2011 ist heute veröffentlicht worden.

Die Germanenfrauen starten am 29.08.2010 mit einem Heimspiel gegen den FC Finnentrop, der in der letzten Saison einen hervoragenden 5. Tabellenplatz belegte.

Im Anschluß folgen zwei Auswärtsspiele bei den Mitaufsteigern BSV Heeren und SC Borchen

Der gesamte Spielplan und weitere Informationen sind auf der Seite der 1. Frauenmannschaft veröffentlicht.


Frauen Westfalenpokal: 1. Frauenmannschaft muß reisen

29.07.2010

WestfalenpokalBei der Auslosung des Westfalenpokals ( Krombacher Pokal ) ergab die Auslosung für die 1. Frauenmannschaft zunächst ein Auswärtsspiel.

Am 8.8.2010 tritt die Mannschaft von Trainer Ralf Spanier um 15:00 Uhr beim Bezirksligisten SG Schweicheln an. Sollte die Mannschaft dieses Spiel siegreich bestreiten wartet - ebenfalls auswärts - der Sieger der reinen Bezirksliga Paarung SVA Bockum Hövel - DJK GW Nottuln auf das Team rund um Kapitänin Tina Wewer. Dieses Spiel würde am 20.11.2010 stattfinden.

Auch in einer evtl. dritten Runde müßte die 1. Frauenmannschaft reisen. Vermutlich wäre Regionalligist Sportfreunde Siegen am 06.03.2011 um 15:00 Uhr Gastgeber.


Harsche Kritik aus Hauenhorst am Gastgeber SuS Neuenkirchen

12.07.2010


Neuenkirchen. Es sollte der perfekte Auftakt in die neue Spielzeit sein, dieses Spiel gegen die U 23-Auswahl des FC Bayern München in Neuenkirchen. Doch am Rande des Saisonauftakts gab es für die SuS-Verantwortlichen auch einige Probleme. Für ordentlich Gesprächsstoff sorgte vor allem das Vorspiel der Frauenmannschaften von Germania Hauenhorst und TuS St.Arnold. Keine Bälle, kein Wasser, keine Leibchen, kein Schiedsrichter: Die Mängelliste von Germanen-Coach Ralf Spanier war lang. Von einem „schlechten Gastgeber“ sprach der Hauenhorster verärgert in der Halbzeitpause des Highlight-Spiels.

„Meine Spielerinnen wurden behandelt wie im Kindergarten“, echauffierte sich der Trainer über die Bedingungen im Waldstadion. Wenn man ein Vorspiel auf die Beine stellt, müsse man auch den entsprechenden Rahmen schaffen. „Es kann einfach nicht wahr sein, dass wir bei 38 Grad kein Wasser bekommen. Und dann wurde uns auch noch gesagt, dass ihnen egal ist, wie lange das Spiel dauert: Hauptsache wir sind um 15 Uhr vom Platz verschwunden“, verstand Spanier die Fußballwelt nicht mehr.

Von seiner Kritik schloss Spanier den Gegner aus St. Arnold ausdrücklich aus. „Die haben hier ja nicht die Organisation auf die Beine gestellt und können nichts dafür“, ärgerte sich der Hauenhorster mit scharfem Unterton über die Verantwortlichen. Ein Streit um den kostenlosen Eintritt seiner Kickerinnen zum Spiel brachte das Fass zum Überlaufen. „Obwohl uns zugesagt wurde, kostenlos das Spiel sehen zu können, wollten die Kassierer noch zwei Euro pro Spielerin haben. Wir sind hier regelrecht veralbert worden“, meinte Spanier weiter. Erst TuS-Trainer Frank Bode konnte die Wogen einigermaßen glätten. Dennoch steht für die Hauenhorster um Ralf Spanier fest: „So lange ich Trainer bin, werden wir einer Einladung des SuS Neuenkirchen nicht wieder folgen.“

SuS-Fördermitglied Konrad Berning, der den Hauenhorsterinnen zunächst hartnäckig den kostenlosen Wiedereintritt verweigerte, konnte die Aufregung nicht verstehen. „Es war vielleicht ein bisschen schlecht abgestimmt, aber im Nachhinein hat dann doch alles geklappt“, meinte Berning. Sich so über die Situation aufzuregen sei „Kinderkram“ und seiner Meinung nach überzogen: „Bei dem Stress in der letzten Woche kann es mal vorkommen, dass etwas vergessen wird.“ Außerdem sei der Förderverein auch gar nicht verantwortlich gewesen. „Da müssen sich die Damen selbst drum kümmern“, erklärte Berning und hatte wohl vergessen, dass der SuS keine eigene Frauenfußballmannschaft mehr hat. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack.

VON DENNIS HAGEN - 11 · 07 · 10 - Münsterländische Volkszeitung


Realistisch oder bewusst niedrig formuliert?

09.07.2010

Germania Hauenhorst mit Saisonziel Klassenerhalt:

Eine beeindruckende Bilanz, die die Damenmannschaft von Germania Hauenhorst vorzuweisen hat. Im fünften Jahr exzistiert die Mannschaft nun und ist bereits dreimal aufgestiegen, so dass die Damen um Trainer Ralf Spanier in der neuen Saison nun in der Westfalenliga an den Start gehen. Als Aufsteiger formulieren Spanier und der Verein das Ziel für die neue Spielzeit auch sehr zurückhaltend und sprechen vom Klassenverbleib als oberstem Ziel. Bereits in die abgelaufene Saison war Hauenhorst als Favorit
gegangen und ist dieser Rolle auch gerecht geworden, in dem es den Aufstieg perfekt gemacht hat. So gibt es auch nun wieder Stimmen, die den Spanier-Damen weitaus mehr
zutrauen als „nur“ den Klassenverbleib. Auch innerhalb des Vereins werden Stimmen laut, die besagen, dass der Verein zumindest mittelfristig noch andere Ziele in Angriff nehmen will.
In der Vorbereitung will Spanier, der das Team seit 2008 trainiert, weiter an seiner Mannschaft arbeiten und die Entwicklung vorantreiben.
Der erste Schritt wurde bereits während der Landesliga-Saison gemacht. Spielerisch und taktisch haben die Damen einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Ob dieses
auch reicht, um sich im harten Alltag der Westfalenliga zu behaupten, oder ob der Coach sein Saisonziel vielleicht doch bewusst niedrig gehalten hat, wird sich dann spätestens im Laufe der neuen Spielzeit rausstellen. Wir dürfen gespannt sein... FW


Quelle: Westkick vom 09.07.2010


Partien im Kreispokal der Frauen ausgelost

29.07.2010

KreispokalAm 06.07.2010 wurden die Begegnungen im Kreispokal 2010 / 2011 der Frauen ausgelost.

Zweite Mannschaften sind in diesem Wettbewerb nicht zugelassen, zudem hat der Verbandsfussballausschuss beschlossen, dass ab der Saison 2011 / 2012 die Regionalligisten für den Westfalenpokal gesetzt sind und somit nicht an den Kreispokalspielen der Saison 2010 / 2011 teilnehmen.

Da die klassentiefere Mannschaft immer Heimrecht hat, kommen auf die 1. Frauenmannschaft nur Auswärtsspiele zu.

In der 1. Runde muß die Spanier - Elf beim Kreisligisten SV Langenhorst-Welbergen antreten. Im Falle eines Sieges lautet der nächste Gegner Borussia Emsdetten. Die Mannschaft vom Teekotten hat in der 1. Runde ein Freilos erwischt.

Weitere Begegnungen hier


Ensemble der Individualisten muss zu einem Team werden

02.07.2010

Rheine-Hauenhorst. Es war ein Titelgewinn mit Ansage. Die Fußballfrauen aus Hauenhorst waren als hohe Favoriten in die Landesliga-Saison gegangen und wurde am Ende ihren eigenen Ansprüchen gerecht. Eher zurückhaltend formuliert Trainer Ralf Spanier das Ziel für die erste Saison in der Westfalenliga. Der Klassenerhalt ist für ihn das Maß der Dinge, auch wenn der 1. Vorsitzende Rüdiger Happe beim Abschiedsspiel für Kerstin Stegemann schon unverblümt vom nochmaligen Aufstieg sprach und gleichzeitig den FFC Heike Rheine als Nummer eins im Kreis Steinfurt ablösen möchte.

Doch Übermut tut bekanntlich selten gut, und Spanier ist zudem die schwierige Situation in der Westfalenliga bewusst. „Drei Teams steigen auf jeden Fall aus dieser 14er-Gruppe ab“, erläutert er, „und wenn es dann noch das eine oder andere Team in der Regionalliga erwischt, dann könnten es auch leicht fünf Absteiger werden.“ Man muss kein großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass zumindest immer rund die halbe Liga in Abstiegsgefahr schweben wird.

„Wir haben uns schon in der abgelaufenen Saison taktisch gut weiterentwickelt“, betont Spanier. „Zwischendurch hatten wir sicherlich einige Probleme“, räumt der Meistertrainer ein, „eigentlich haben wir zu viele Individualisten in der Mannschaft.“ So hat der Coach bei der Besetzung der Spielmacherposition immer die Qual der Wahl, in Frage kommen Melanie Reinhold, Romina Burgheim, auch Nina Plaar und jetzt auch noch die Neuzugänge Nicole Schampera und Corinne-Yvonne Holtgräve.

Wie Spanier überhaupt von seinen Neuzugängen überzeugt ist, denn alle vier könnten den Sprung in die Stammformation schaffen. Germania Hauenhorst hatte sich schon in der Landesliga einen Namen als „Torfabrik“ gemacht, doch jetzt kommt mit Schampera eine weitere echte Torjägerin ins Team. „Sie hat für Borussia Emsdetten in dieser Saison in der Landesliga alleine 33 Mal getroffen, hinzu kommen noch etliche Tore im Pokal“, berichtet Spanier. Diese „Arbeitsnachweise“ können sich sehen lassen.

Doch auch Neuzugang Corinne-Yvonne Holtgräve ist für ihre Schusskraft bekannt, hat gerade mit Freistößen und mit Schüssen aus der Distanz viele Male getroffen. Sie schied im Streit beim FFC Heike und versucht jetzt einen Neuanfang.

Viel Potenzial bringen die Perspektivspielerinnen Kathrin Wessels und Sarah Obermeit mit. „Überhaupt haben wir eine Mannschaft mit einer guten Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und den jungen Wilden“, betont Spanier. Aber neue Aufgaben bedingen auch taktischen Wandel, und so liebäugelt der Trainer zur neuen Saison mit der konsequenten Umstellung auf die Viererkette. Gerade die Spielerinnen, die vom FFC Heike kamen bzw. jetzt kommen, haben bereits einschlägige Erfahrungen. Die Umstellung dürfte gerade ihnen nicht schwerfallen.

VON WERNER ZERETZKE - Münsterländische Volkszeitung